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LEIBNIZ-GYMNASIUM

ALTDORF

AKTUELLES

Immer auf dem neuesten Stand.

  • Europäischer Wettbewerb "Denk mal - worauf baut europa?"

    Leibniz-Schülerinnen bei der Preisverleihung

    Leibniz-Schülerinnen erfolgreich beim 65. Europäischen Wettbewerb "Denk mal - worauf baut Europa"

     

    Sehr erfolgreich nahmen sieben Schülerinnen des Leibniz-Gymnasiums Altdorf am 65. Europäischen Wettbewerb teil.

    Denkmäler und kulturelles Erbe zum Leben zu erwecken ist auch Ziel des Europäischen Kulturerbejahres, das 2018 in ganz Europa stattfindet. Der Europäische Wettbewerb, der älteste Schülerwettbewerb der Bundesrepublik Deutschland und eine wichtige Initiative zur politischen Bildung in Europa, steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten, die Kultusministerkonferenz (KMK) empfiehlt Schulen die aktive Teilnahme an diesem Wettbewerb. Dieses Jahr  waren Schülerinnen und Schüler aller  Schularten und Jahrgangsstufen im Rahmen des Wettbewerbs aufgefordert, sich mit dem Fundament Europas, unserer kulturellen Prägung bildnerisch und konzeptionell auseinanderzusetzen. Die Themenstellungen, die nach Jahrgangsstufen unterschiedlich gegeben waren, lauteten: "Worauf baut Europa? Für wen oder was möchtest du ein Denkmal bauen? Welches Gebäude, welches Handwerk, welche Vereinskultur begeistert dich? Gibt es eine Verbindung zwischen Hofmalern und Selfies? Was wird das Medienzeitalter der Nachwelt hinterlassen?"

    Die Schülerinnen und Schüler des Leibniz-Gymnasiums in Altdorf begannen gleich im Herbst im Kunstunterricht, betreut von ihren Kunstlehrerinnen Martina Busch, Isabella Kandsberger und Edith Pompl, mit der Ideenfindung und der bildnerischen Auseinandersetzung und Gestaltung, um ihre Arbeiten dann im Februar bei der Landesjury und bei der Bundesjury einzureichen. Am 4. Juli fand nun im Heimatministerium in einem sehr feierlichen Rahmen die Preisverleihung statt, bei der sieben Schülerinnen des Leibniz-Gymnasiums Altdorf mit Preisen und Urkunden für ihre Arbeiten ausgezeichnet wurden. Amy Börner, 6c, gestaltete mit Pastellkreiden sehr expressiv, Sophia Aumer ,7a, Ida Tkatschenko, 8a und Franka  Schmitt, 8c zeichneten sehr filigran mit Bunt- und Bleistiften ebenfalls zum Thema "Denk mal", Veronika Hübner, 9b und Hanna Aumer, 10c setzten sich mit "Erinnerungskultur" auseinander, Antonia Kobras widmete sich in ihrer Acrylarbeit dem Thema der Selbstinszenierung bei Hofmalern und Selfiefotografen. Sophia Aumer  erhielt für ihre Arbeit zusätzlich eine Bundesurkunde, Hanna Aumers Arbeit wurde mit einem Bundespreis ausgezeichnet. Büchergutscheine, Familienkarten für das Freilandmuseum in Bad Windsheim, Broschüren zur politischen Bildung waren neben den Urkunden und Würdigungsschreiben die Preise, die den Schülerinnen von der stellvertretenden Landrätin Cornelia Trinkl, vom Ministerialdirektor Dr. Alexander Voitl und vom Bezirkstagspräsident Richard Bartsch übergeben wurden.

    Mit Spannung werden nun schon die Themenstellungen für das nächste Jahr erwartet.

     

     

    Amy Börner, 6c, Landesurkunde

    Hanna Aumer, 10c, Bundespreis

  • DELF

    Auch im Schuljahr 2017-18 gab es am Leibniz Gymnasium einen Wahlkurs DELF. Diese Abkürzung steht für „diplôme d’étude de langue française“. In diesem Kurs können die Schülerinnen und Schüler ein Sprachdiplom ablegen, das ihnen Französischkenntnisse entsprechend den Kompetenzen (A1-C2) des europäischen Referenzrahmens bescheinigt. Sie bereiten sich einmal pro Woche auf die verschiedenen Prüfungsanforderungen in Lese- und Hörverstehen aber auch in schriftlichem und mündlichem Ausdruck vor. Diese Kompetenzen sind ihnen aus dem Französischunterricht bestens vertraut, aber die zusätzliche Vorbereitung gibt ihnen weitere Sicherheit in Hinblick auf die Aufgabenformate der deutschlandweit zentral gestellten Abschlussprüfung. An einem Samstagvormittag im März oder April findet dann diese Prüfung in einem der Prüfungszentren des DFI (Deutsch-Französischen Instituts) statt. Im Falle der Schüler des Leibniz-Gymnasiums heißt das aber nicht, dass sich die Schüler bis nach Erlangen auf den Weg machen müssen. Für sie findet die Prüfung an der Schule statt, da dieses eines der Prüfungszentren des DFI für die DELF Prüfung ist.

    Im vergangenen März haben sich 26 Schüler dieser Prüfung am Altdorfer Gymnasium unterzogen. 2 Kandidaten sind zum Niveau A2 und 24 zum Niveau B1 angetreten. Im Juli gab es dann die größtenteils ganz hervorragenden Endergebnisse. Neben diesem offiziellen Nachweis, Französisch auf dem Niveau A2 oder B1 zu beherrschen, können sich die Teilnehmer ihr außerunterrichtliches Engagement auch in die Zeugnisnote in Französisch mit einrechnen lassen. Darüber hinaus vervollständigt dieses zusätzlich erworbene Sprachzertifikate natürlich die Portfolios der Absolventen hinsichtlich ihrer Fremdsprachenkenntnisse. Dies kann dann wiederum bei einer Bewerbung für ein soziales Jahr oder ein Betriebspraktikum im französischsprachigen Ausland von großem Nutzen sein.

    Text: Simone Becker

    Foto: Bettina Schäferling; Verantwortliche Lehrkraft Simone Becker, Schulleiterin Dr. Konstanze Seutter und die DELF-AbsolventInnen

     

     

  • pack ma's

    Im kommenden Schuljahr „Pack ma´s“. Deshalb hat Karin Hellmich Anfang Juli am Leibniz-Gymnasium eine Multiplikatoren-Schulung des Projekts „Pack ma´s“ zur Prävention von Gewalt, Konflikten und Mobbing unter Jugendlichen organisiert.

    Zwei Referenten vom Polizeipräsidium München Kommissariat 105 für Prävention und Opferschutz spielten in eineinhalb Tagen alle Bausteine des  Konzepts mit den Schulungsteilnehmern durch, reflektierten diese mit ihnen und gaben ihnen wertvolle Tipps zur Umsetzung. Dabei können die beiden Kriminalhauptkommissare Nicolo Witte und Ralph Kappelmeier auf bereits langjährige Erfahrungen im Bereich Sucht-, Drogen- und Gewaltprävention zurückgreifen. 11 Lehrkräfte des Leibniz-Gymnasiums und 12 des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Röthenbach a. d. Pegnitz wurden in fünf unterschiedlichen Bereichen in Theorie und Praxis geschult. Den Einstieg bildet die Stärkung von Gemeinschaft und Vertrauen, um das Bewusstsein darauf zu lenken, dass in einer funktionierenden Gemeinschaft weniger Gewaltpotential vorhanden ist. Für dennoch auftretende Konfliktsituationen werden im Hinblick auf eine Förderung von Zivilcourage und Empathiefähigkeit konkrete Hinweise zur Früherkennung und gefahrlosem Opfer- bzw. Helferverhalten gegeben. Außerdem stellen die Kommissare Strategien im Umgang mit Konflikten und Gewalt vor und  zeigen Handlungsalternativen v.a. im Bezug auf Mobbing auf.

     

     Diese unterschiedlichen Themenbereiche werden die geschulten Lehrkräfte den 6. Klassen im kommenden Schuljahr spielerisch näher bringen. Ziel ist es, dass die SchülerInnen aufgrund der selbst gemachten Erfahrungen Vereinbarungen für ein gelingendes Miteinander treffen, die für alle TeilnehmerInnen verpflichtend sind. Dadurch, dass die beschlossenen Regeln aus den eigenen Reihen der SchülerInnen kommen, basiert diese Art der Präventionsarbeit auf nachhaltiger und kontinuierlicher Beziehungsarbeit. Nicht zuletzt deshalb weist das Projekt „pack ma´s“ langfristig gesehen einen hohen Wirkungsgrad bei Kindern und Jugendlichen auf, um eine Grundlage zu schaffen, unerwünschtes Verhalten zu verhindern.

    Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an den BLLV Mittelfranken in Kooperation mit der Dominik-Brunner-Stiftung, der die komplette Finanzierung der Fortbildung (Kosten für die Referenten, komplettes Schulungsmaterial in einem eigenen Ordner für jeden Teilnehmer) übernommen hat.

     

    Text und Bild: Bettina Schäferling

  • Unterstufentheater: Die Prinzessin und das Untier

    Die Prinzessin und das Untier

    angelehnt an ein Märchen von Paul Maar

     

    Zum Inhalt:

    In dem tiefen dunklen Wald, der winzige, kleine und auch große Königreiche umgibt, hausen Untiere, aber auch sprechende Steine und Bäume sowie auch Nachtblumen, die nur einmal im Jahr bei Vollmond zum Leben erwachen! Die verwöhnte Prinzessin Henriette Rosalinde Aurora des größten Königreiches soll vermählt werden und natürlich stellen sich etliche Prinzen vor, die allerdings ALLE nicht den Vorstellungen der verwöhnten Königstochter entsprechen….So lässt sie sich von einem der Untiere in den tiefen dunklen Wald entführen, in der Hoffnung, der mutigste aller Prinzen auf der Welt möge sie erretten…und dann auch heiraten! Doch wie immer kommt es anders, als man denkt! Und dass bei allen Verwicklungen und dem überraschenden Ende auch noch leckere SCHOKOLADE eine wichtige Rolle spielt, sei an dieser Stelle kurz verraten…! )))

    Zur Inszenierung:

    Unser diesjähriges Theaterstück folgt in den wesentlichen Grundzügen der dramatisierten Form des Märchens von Paul Maar, wobei wir die Rollenanzahl von 7 auf 31 erhöhen mussten, so dass einzig der Handlungsstrang von dem ursprünglichen Drehbuch übrig geblieben ist. Viele kleine, liebenswerte Rollen wurden in die Handlung integriert und lassen ein fast neues Szenario entstehen.

    Im Mittelpunkt stehen, wie immer, unsere Schauspieler, die TYPEN verkörpern und in diesem Jahr alle durch charakteristische Perücken ausstaffiert wurden. Anstelle aufwändiger Kulissen repräsentieren die Personen in ihrer Ausstattung die Märchenwelt, unterstützt von bewusst eingesetzter Musik und Beleuchtung.

    An dieser Stelle möchten wir uns wieder bei Martina Busch ganz herzlich bedanken, die auch für dieses Theaterstück in Eigenarbeit die notwendigen Kulissen angefertigt und das Programmheft gestaltet hat!

    Kinder brauchen Märchen….ein bekannter Spruch von Bruno Bettelheim…und nicht nur KINDER, sondern auch Erwachsene fühlen sich WOHL, wenn sie für 2 Stunden in die Welt der Fantasie entfliehen können….

    Wir wünschen Ihnen gute Unterhaltung!

    Ihre Theatergruppe der Unter-und Mittelstufe des LGA/ im Juli 2018

  • Aktionstag Musik in Bayern 2018

    Auch eine Gruppe des Leibniz-Gymnasiums-Altdorf nahm am diesjährigen Aktionstag Musik in Bayern teil. Unter dem Motto „Musik bringt uns zusammen“ besuchten Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a und einige Schülerinnen der Oberstufe zusammen mit ihrer Lehrerin Frau Baumann den Seniorenhof Altdorf. Dort wurde in entspannter Atmosphäre gemeinsam gesungen und den von den jungen Musikern vorgetragenen Stücken gelauscht. Mit großer Begeisterung stimmten die Bewohnerinnen und Bewohner des Altenheims bei den alten Volksliedern wie „Kein schöner Land in dieser Zeit“ oder „Horch, was kommt von draußen rein“ mit ein. Verblüfft sahen die Schülerinnen und Schüler, wie textsicher die ältere Generation selbst bei Liedern mit vielen Strophen war. Am Ende waren sich alle einig, dass dies eine sehr gelungene Aktion war, die Jung und Alt gleichermaßen Freude bereitet hat.

     

    Martina Baumann

  • Tolle Leistungen beim Känguru-Wettbewerb belohnt

    Schulleiterin Konstanze Seutter konnte wieder einmal einigen jungen Mathekönnern am Leibniz-Gymnasium zu ihrer besonders erfolgreichen Teilnahme beim Känguru-Wettbewerb gratulieren. Stellvertretend für die Wettbewerbsleitung in Berlin konnte sie als Anerkennung mehrere Bücher und Spiele an die Spitzenteilnehmer verteilen.

    Schon Mitte März tüftelten 250 Schülerinnen und Schüler des Leibniz-Gymnasiums 75 Minuten lang an den 24 bzw. 30 Aufgaben dieses Wettbewerbs, d.h. etwa drei Minuten pro Problem. Die international vereinbarten Aufgaben aus den Bereichen Rechnen, Geometrie und Logik werden für die Klassen 3 bis 13 in verschiedenen Klassenstufen angeboten, so dass jüngere Schüler nicht an den schwierigeren Problemen der größeren verzweifeln. Anders als bei den üblichen Prüfungen sind für jedes Problem fünf Lösungen angegeben, wovon genau eine richtig ist. Wer hier jedoch sein Glück nur durch Raten sucht, hat meist wenig Erfolg, denn falsches Auswählen führt zu Punktabzügen. Dieses Verfahren und die Pfiffigkeit der Aufgaben macht diesen Wettbewerb so beliebt, dass über 900.000 Schüler aus Deutschland (weltweit mehr als drei Millionen) teilnahmen.

    Die Auswertung dieser großen Anzahl von Wettbewerbsarbeiten gelingt nur mit dem Computer. Dazu werden die einzelnen Schülerlösungen am Gymnasium digitalisiert und elektronisch nach Berlin geschickt. Dort wird für jeden Teilnehmer eine persönliche Urkunde gedruckt. Zusätzlich erhält jeder Knobler ein Heft mit ausführlichen Lösungen und weiteren netten Aufgaben sowie ein kleines Legespiel als Teilnahmepräsent. Dazu bekommen die bundesweit Besten einer jeder Jahrgangsstufe wertvolle Spiele und Bücher gestaffelt nach 1., 2. und 3. Preis.

    Ende April kam nun ein großes Paket mit allen Urkunden und Preisen an die Schule. Schnell waren die sehnsüchtig erwarteten Gaben an alle Teilnehmer verteilt und die ersten Schüler hatten bald schon alle Aufgaben des Legespiels gelöst. Abschließend konnten nun auch die Sonderpreise für die besonders erfolgreichen Punktesammler überreicht werden. Bertram Hell, der Altdorfer Wettbewerbsleiter, erklärte, dass nur das beste Prozent der Teilnehmer eines Jahrgangs einen 1. Preis und die nächsten 2 Prozent einen 2. Preis bekommen. Die Ausgezeichneten gehören also zur Elite der Knobler.

    In dieser Spitzengruppe ragt die Leistung von Jacob Plentinger (6a) besonders heraus, denn er beantwortete alle Fragen richtig. Bertram Hell betonte, dass bei den bisher 18 durchgeführten Känguru-Wettbewerben am Leibniz-Gymnasium noch niemand dieses Kunststück geschafft hat. Selbstverständlich erhielt Jacob auch das diesjährige Känguru-T-shirt für die längste Folge richtig gelöster Aufgaben.

     

    Text: Bertram Hell

    Foto: Bettina Schäferling:  1. Und 2. Preisträger beim Känguru-Wettbewerb mit Schulleiterin Konstanze Seutter (v.l.) und Betreuungslehrkraft Bertram Hell (h.r.)

     

     

  • jugend präsentiert

    Ticket nach Berlin: Gewinner des Jugend präsentiert-Schulwettbewerbs am Leibniz-Gymnasium

     

    Andrea Weigelt und Theresa Bierschneider aus der 10. Jahrgangsstufe des Leibniz-Gymnasiums Altdorf werden im September zum großen Bundesfinale von Jugend präsentiert nach Berlin eingeladen. Sie belegten am 26. Februar vor großem Publikum die ersten Plätze des Jugend präsentiert-Schulwettbewerbs. Andrea wurde für ihre souverän gestaltete und vorgetragene Präsentation „Welche Farbe hat der Himmel?“ nicht nur mit dem ersten Preis der Jury aus Lehrern, Elternvertretern und einem Schüler, sondern darüber hinaus auch mit dem Publikumspreis, einem Buch über die Relativitätstheorie, ausgezeichnet. Theresa konnte die Jury mit ihrem Vortrag „Warum Hummeln fliegen können“ durch ihre sehr sichere und besonders anschauliche Vortragsweise mit einem Flügelmodell überzeugen und belegte damit den zweiten Platz.

    Mit dem Einzug in das Finale ist die Einladung zu einer Präsentationsakademie verbunden: Dort werden die Schülerinnen von Trainerinnen und Trainern vom Seminar für Allgemeine Rhetorik der Eberhard-Karls-Universität Tübingen an mehreren Tagen professionell im Präsentieren geschult, was sie auch auf das Bundesfinale vorbereiten wird. Daneben wird es außerdem ein spannendes Rahmenprogramm rund um die Naturwissenschaften geben.

    Das Finale findet vom 14.-16. September in Berlin statt, wo die bundesweit 150 besten Schülerinnen und Schüler in einer Vorrunde am ersten Tag vor einer Fachjury präsentieren, welche die besten sechs Präsentationen kürt. Diese treten dann am 16. September vor großem Publikum im Berliner Kino International um die ersten drei Plätze gegeneinander an. Den Siegern winkt eine Städtereise mit exklusivem Einblick in die Welt der Forschung und der Medien.

    Projektinitiatorin und -trägerin ist die Klaus Tschira Stiftung, die mit Jugend präsentiert die Präsentationskompetenzen von Schülerinnen und Schülern besonders in den naturwissenschaftlich-mathematischen Fächern fördert. Kooperationspartner ist Wissenschaft im Dialog, Berlin. Weitere Informationen finden sich unter www.jugend-praesentiert.de. Die Möglichkeit, sich über die Durchführung eines Schulwettbewerbs für den Bundeswettbewerb zu bewerben, gibt es in der diesjährigen Wettbewerbsrunde zum ersten Mal. Daneben können sich Schülerinnen und Schüler auch direkt mit einem kurzen Videoclip ihrer Präsentation bis 8. März 2018 bei Jugend präsentiert bewerben.   

     

     

    Andrea Weigelt (1. Platz) und Theresa Bierschneider (2. Platz)

    Am Leibniz-Gymnasium wurde der Wettbewerb als Schulwettbewerb in den 10. Klassen im Rahmen des neu konzipierten Methodentrainings durchgeführt. In der Vorwoche durchliefen alle Schülerinnen und Schüler an zwei Tagen fünf Module mit den Inhalten Rhetorische Situationsanalyse, Sprache und Aufbau, Argumentation, Medieneinsatz sowie Performanz. Nach einem kurzen Input gingen die Lehrkräfte in den Modulen rasch zu praktischen Übungen über. Geschult wurden die Lehrkräfte vorher von Elke Neudert und Christian Hellmich, den beiden Multiplikatoren für Jugend präsentiert am Leibniz-Gymnasium, die auch den Schulwettbewerb organisierten und das Finale am Abend unterhaltsam und souverän moderierten. Beim Wettbewerb am Montag waren insgesamt 80 Zehntklässler angetreten, um sich mit ihren Präsentationen zu einem naturwissenschaftlich-mathematischen Thema vor einer Jury zu beweisen. Am Vormittag hielten alle klassenintern vor Lehrkräften ihren Vortrag, so dass die acht Finalisten ermittelt werden konnten.

    Beim Schulfinale am Abend mussten sich diese mit einem Live-Vortrag vor der Fach-Jury im Beisein weiterer Eltern und aller Mitschüler der 10. Klassen in der Leibniz-Halle erneut beweisen. Vor Beginn des Wettbewerbs stand den Teilnehmern die Anspannung ins Gesicht geschrieben. Niemand von ihnen hatte bislang vor einer so großen Menschenmenge präsentiert. Mit Beginn der Vorträge legte sich jedoch bei den meisten die anfängliche Aufregung und die Freude am Präsentieren war spürbar.

     

    Foto: Veronika Legl: Gruppenfoto der Finalteilnehmer mit Schulleiterin

    Dr. Konstanze Seutter (h.r.), Christian Hellmich (v.l.) und Elke Neudert (v.r.)

    So entwickelte sich ein spannendes und thematisch weit gefächertes Finale. Es wurde die Problematik von Plastikmüll im Meer genauso sicher und gewandt erklärt wie die Beeinflussung unseres Klimas durch den Polarjetstream oder die Frage, wie sich der Mimik-Oktopus vor Feinden schützt. Manche der Präsentationen wurden anschaulich unterstützt von mitgebrachtem Materialien oder kleinen Experimenten auf der Bühne. Bei den Vorträgen waren nicht nur Sachverstand, sondern auch Begeisterungsfähigkeit gefragt – kurz, die Zuhörer mit rhetorischer Sicherheit und Souveränität für das Vortragsthema zu gewinnen.

    Nach den Vorträgen zog sich die Jury zur Beratung zurück, das Publikum hörte einen interessanten Vortrag über Experimente in der Schwerelosigkeit von Herrn Prof. Dr. Thorsten Pöschel von der technischen Fakultät der FAU Erlangen-Nürnberg.

    Bei der anschließenden Preisverleihung war wieder eine große Anspannung unter den Teilnehmern spürbar, ob sie es mit ihrem Vortrag geschafft hatten, sich einen der begehrten Plätze für die regionalen Qualifikationsrunden oder sogar das Bundesfinale zu sichern.

    Bei der Verkündung der Plätze durch Schulleiterin Dr. Konstanze Seutter war die Freude bei den entsprechenden Schülerinnen groß. Die beiden besten erhielten die begehrte Einladung zur Präsentationsakademie und zum großen Bundesfinale nach Berlin. Als zusätzlichen Preis für die beste Präsentation erhielt Andrea Weigelt eine Graphic Novel über das Leben von Richard P. Feynman, einem der größten Physiker des 20. Jahrhunderts. Nele Neumeyer, Kim Rädsch und Thao Lyn Lê haben sich für eine der regionalen Qualifikationsrunden qualifiziert, über die ebenfalls ein Ticket für das Finale in Berlin gelöst werden kann. Wir drücken ihnen die Daumen!

    Text: Christian Hellmich, Elke Neudert (verantwortliche Lehrkräfte)

     

  • Volleyballschulmannschaft der jungen wird nordbayerischer Meister

    Die Jungenmannschaft Volleyball (Jahrgänge 2003 u. j.) hat sich beim Nordbayerischen Finale mit einer tollen Leistung gegen drei Schulteams durchgesetzt und fährt nun zum Landesfinale gegen den Südbayern-Sieger.

    Nach einem knappen Sieg gegen die Mannschaft des Gymnasiums Weiden (25:21, 25:23), in dem die Spieler große Nervenstärke und enorme Durchschlagskraft bewiesen, ließ die Mannschaft in den beiden anderen Begegnungen gegen das König-Heinrich-Gymnasium Bamberg und das Gymnasium Hammelburg dann nichts mehr anbrennen. Souverän mit jeweils 2:0 Sätzen entschieden die 8. und 9. Klässler die Spiele für sich und durften sich am Ende des Turniers als Nordbayerischer Meister ehren lassen.

    Die Spieler (Bibelriether Yannick / Minkwitz Lennart / Ratka Moritz / Volkmann Marcel / Burmester Erik / Kammerer, Klemens / Lang, Jonas) und die Betreuerinnen Bettina Bibelriether und Elke Geß freuten sich sehr über die geschlossene Mannschaftsleistung. Alle fiebern nun dem Landesfinale gegen den sehr starken Südbayern-Sieger Ignaz-Tascher-Gymnasium Dachau entgegen, das am 08.03. in Dachau stattfindet.

  • Volleyball-Schulmannschaft der Jungen wird Bezirksmeister

    Volleyball-Schulmannschaft der Jungen des Leibniz-Gymnasiums Altdorf wird Bezirksmeister

     

    Am vergangenen Montag bestritten die Volleyballer der Altersklasse Jungen III (Jahrgänge 2003 u. j.) das Bezirksfinale in eigener Halle. Bereits im Kreisfinale und im Regionalentscheid konnten die Spieler, die alle der U16-Mannschaft des TV Altdorf angehören, ihrer Favoritenrolle gerecht werden und die Gegner vom Gymnasium Röthenbach und dem Fridericianum Erlangen klar besiegen.

     

    Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung wurde dann beim Bezirksentscheid das Fehlen der beiden Stammspieler Yannick Bibelriether und Marcel Volkmann gut kompensiert. Aus einer sicheren Annahme heraus baute das Team sein Spiel auf. Vor allem Moritz Ratka, Lennart Minkwitz und Erik Burmester machten mit ihren kraftvollen Angriffsschlägen viel Druck, so dass die Mannschaft in beiden Spielen von Anfang an dominierte und alle vier Sätze klar für sich entscheiden konnte. Auch Klemens Kammerer und Jonas Lang gefielen durch sichere Aufschläge und eine insgesamt sehr konstante Leistung, so dass die Betreuerin Bettina Bibelriether bei der Aufstellung immer wieder variieren konnte.

     

    Auf sehr hohem Niveau konnte sich das Team so nach deutlichen Siegen gegen das Adam-Kraft-Gymnasium Schwabach (25:7, 25:5) und das Gymnasium Windsbach (25:15, 25:17) die Goldmedaille und damit die Teilnahme an der Nordbayerischen Meisterschaft sichern.

     

     

  • tagebuch der dankbarkeit

  • Weihnachtskonzert

    „Träume ganz in himmelblau“

    130 Musiker des Leibniz-Gymnasiums gestalteten stimmungsvolles Weihnachtskonzert

     

    Altdorf. In der Adventszeit hat es sich längst einen festen Platz erobert: das traditionelle Weihnachtskonzert des Leibniz-Gymnasiums Altdorf, zu dem Schulleiterin Dr. Konstanze Seutter zahlreiche Zuhörer in der festlich illuminierten Laurentiuskirche begrüßte. 130 Musikerinnen und Musiker gestalteten einen besinnlichen Abend „von Bach bis Winter Wonderland“, den das Publikum mit anhaltendem Applaus honorierte.

    Auch in diesem Jahr baten die Akteure um Spenden anstelle eines Eintrittsgeldes, die zu 50 % dem Kinderhilfswerk Unicef und zu 50 % der Fachschaft Musik zu Gute kommen. Seutters Dank galt allen Helfern und Unterstützern des Konzertes, unter ihnen Pfarrerin Ursula Kronenberg von der evangelischen Kirchengemeinde und die Musiklehrer des Leibniz-Gymnasiums.

     

    Eindrucksvolle Leistungen

    Die Bigband beweist, dass ihre Leiterin Karola Hutfleß beste Vorarbeit geleistet hat, denn trotz deren Erkrankung an diesem Abend bieten sie mit „Winter Wonderland“, „Opus One“und „What a wonderful world“ ein beeindruckendes musikalisches Intro. Zahlreiche Ensembles und Solisten folgen. Alle sind mit erkennbarem Spaß und hoch konzentriert bei der Sache: Sechstklässler berühren mit ihrem Vortrag des spanischen Weihnachtsliedes „A la nanita nana“ und die mehrfach ausgezeichneten Musikerinnen Lan Chi Le und Thao Lyn Le liefern eine eindrucksvolle Interpretation von Reinhold Glières „Berceuse“ab, eingebettet in die Rezitation „Der Mann im Mond“. Eindruckvoll sind sie schlussendlich alle – die Solobeiträge, die Geigenmafia, der Unterstufenchor, der Lehrerchor, das Vokalensemble, der Mittelstufenchor, das Orchester, die Ensembles und die klug platzierten Rezitationen.

     

    „Wann singen sie endlich?“ fragt Bachmann-Preisträger Tilmann Rammstedt in seiner Geschichte. „Anscheinend wird nicht mehr gesungen“ sinniert da der Ich-Erzähler und subsummiert: „Es ist die Traurigkeit über das Fehlen von Traurigkeit.“ Eine intelligente Geschichte über Traditionen, Familie, den Schmerz des Loslassens und die Bedeutung von Geborgenheit in modernen Zeiten. Das Leibniz-Gymnasiums hat mit seiner Tradition des Weihnachtskonzertes einen Fixpunkt im Schulleben geschaffen, bei dem nicht nur auf, sondern auch  hinter der Bühne Hand in Hand und mit großer Präzision gearbeitet wird. „Anscheinend wird  nicht mehr gesungen.“ Schön, dass das am „Leibniz“ anders ist.

     

    Susanne Voss

     

     

     

     

  • Landesentscheid Textverarbeitung

    Pressemitteilung Nr. 483 vom 04.12.2017 Landessieger im Bayerischen Schülerleistungsschreiben 2017 ausgezeichnet

     

    MÜNCHEN. „Die heutigen Preisträgerinnen und -träger haben beim diesjährigen Schülerleistungsschreiben beachtliche Ergebnisse erzielt!“, gratulierte heute Ministerialdirigentin Elfriede Ohrnberger, Leiterin der Abteilung für Realschulen und Grundsatzfragen im Bayerischen Bildungsministerium, den Landessiegerinnen und -siegern im 85. Bayerischen Schülerleistungsschreiben. „Nicht nur Fingerfertigkeit ist gefragt, wenn es darum geht, Texte mit Tastatur und Maus möglichst schnell am Computer zu bearbeiten. Ebenso wichtig ist es, die Inhalte der Vorlagen rasch und richtig zu erfassen“, stellte sie fest. „Diese Kompetenzen sind wichtig, in der Schule, aber auch später im Beruf.“

    Über 41.000 Schülerinnen und Schüler der bayerischen Berufsfachschulen, Berufsschulen, Gymnasien, Mittel-, Real-, Wirtschafts- und Förderschulen haben dieses Jahr am Bayerischen Schülerleistungsschreiben teilgenommen. Dabei stellten sie sich den Aufgaben in den Kategorien Texterfassung und Textorganisation. In der Disziplin Texterfassung tippen die Teilnehmenden innerhalb von zehn Minuten eine Textvorlage ab. Ziel ist es, möglichst viele Anschläge bei gleichzeitig geringer Fehlerzahl zu schaffen. Das beste Ergebnis lag bei 5.179 Punkten, die mit 5.379 Anschlägen mit nur zwei Fehlern erzielt wurden. Bei der Textorganisation besteht die Aufgabe für die Teilnehmenden darin, in zehn Minuten möglichst viele Korrektur- und Bearbeitungshinweise in einer Textvorlage fehlerfrei umzusetzen. Am besten schnitt hier ein Teilnehmer mit 10.800 Punkten ab, die mit 123 Korrekturen und lediglich sechs Fehlern erreicht wurden. Erstmals wurden auch die Schulen ausgezeichnet, die in ihrer Schulart jeweils die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellten.

     

    Wettbewerb des Bayerischen Stenografenverbands seit 1932

    Der Wettbewerb des Bayerischen Stenografenverbands findet seit 1932 statt. Die Anforderungen haben sich im Verlauf der Jahrzehnte entsprechend der jeweiligen technischen Möglichkeiten und Anforderungen gewandelt: Umfasste das Leistungsschreiben zunächst je eine Richtig- und Schnellschreibprobe in Kurzschrift, so wurden in den siebziger und achtziger Jahren die Landessieger in Kurzschrift und Maschinenschreiben geehrt. Als sich der Computer zu Beginn der neunziger Jahre durchsetzte, wurde der Wettbewerb 1991 erstmals in der Kategorie Maschinenschreiben am Textsystem ausgetragen. Die aktuellen Wettbewerbskategorien sind Texterfassung und Textorganisation.

     

    Die im Kultusministerium ausgezeichneten Landessieger im bayerischen Schülerleistungsschreiben 2017:

     

    I. Landessieger in Texterfassung

    Johannes Suwita, Leibniz-Gymnasium Altdorf

     

    II. Landessieger in Textorganisation

     Sara Mertl, Regensburger Fremdsprachenschule e. V., Private Berufsfachschule für Fremdsprachenberufe in Regensburg

     

    Jonathan Pölloth, Leibniz-Gymnasium Altdorf

     

    Melina Seifert, Mittelschule Hahnbach

     

    Moritz Fischer, Wolffskeel-Schule, Staatliche Realschule Würzburg II

     

    Eva Strobl, Wirtschaftsschule der Privaten Wirtschaftsschulen Frenzel, gGmbH Kaufbeuren

     

    Andrea Müller, Staatliche Wirtschaftsschule München an der Bayerischen Landesschule für Körperbehinderte

     

    Julius Fischer, Staatliche Wirtschaftsschule München an der Bayerischen Landesschule für Körperbehinderte

     

    Text: https://www.km.bayern.de/pressemitteilung/11043/nr-483-vom-04-12-2017.html

    Foto:  Jonathan Pölloth, Susanne Klier (betreuende Lehrkraft), Johannes Suwita

  • Coolrider

    Coolrider am Leibniz-Gymnasium Altdorf - „hinschauen statt wegschauen“

     

    Unter diesem Motto werden seit vielen Jahren engagierte Schüler in Sachen Zivilcourage ausgebildet. Auch am Leibniz-Gymnasium wurde dieses Schuljahr wieder eine Ausbildungsstaffel durchgeführt. Situationen, in denen die Schüler selbst nicht genau wissen, was zu tun ist, werden in vielen Rollenspielen erprobt. Was kann man tun, wenn einem Schüler aus der 5. Klasse eine Mütze entwendet wird? Was kann man tun, wenn jemand in der S-Bahn belästigt wird, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen? Durch Rollenspiele und Übungseinheiten über Gesprächsführung, bewusstes Einsetzen der Körpersprache, Erkennen und Einschätzen von kritischen Situationen, sicheres Auftreten und Deeskalation lernen die Schüler hier auch etwas fürs Leben und wirken vorbildlich in Sachen Zivilcourage. Die Coolrider versuchen auf ihrem Schulweg in S-Bahnen und Bussen, sofern dies angebracht und möglich ist, nach dem Motto „hinschauen statt wegschauen“ zu handeln und gewaltfrei gegebenenfalls Sachbeschädigungen oder Konflikten vorzubeugen bzw. diese aufzulösen oder Hilfe zu holen, ohne sich selbst dabei in Gefahr zu bringen. Ferner erhalten sie hintergründige Informationen über mögliche Gefahren am Bahnsteig, wie beispielsweise den nötigen Abstand zu den Schienen am Bahnsteig und zu den Starkstromleitungen. Sie können somit leichtsinnige Mitmenschen darauf aufmerksam machen. Solche und viele andere Situationen werden in einem 20-stündigen Training durchgespielt. Schirmherr des Projekts „Coolrider“ ist der der Bayerische Innenminister Joachim Hermann, der jährlich in Nürnberg in der Meistersingerhalle jedem Coolrider, der ein Schuljahr lang „im  Einsatz“ war, persönlich zu seinem Engagement gratuliert und sich für seine Bereitschaft zur Zivilcourage bedankt. Das Ausbilderteam besteht aus Andrea Leißner von der VGN, Maik Kaiser von der Bundespolizei und Norbert Schreiber (ehemals Bundespolizei). Betreut wird das Projekt am Leibniz-Gymnasium von Stefan Wagenknecht.

     

    Für den Ausbildungsjahrgang 17/18 wurde in feierlicher Runde folgenden Schülern durch Schulleiterin Frau Dr. Konstanze Seutter eine Urkunde und Ihr Ausweis überreicht: Max Schertl, Elias  Lutz, Thomas Streitfeld, Philip Pohl, Andre Schäfer, Nils Hoszowski, Lilliy Hofecker, Michelle Meiler, Janina Main, Charlotte Datzer, Nadira Kellermann, Antonia März und Kim Hahn.

    Text: Stefan Wagenknecht

    Foto: Bettina Schäferling: Die neuen Coolrider mit ihren Ausbildern Frau Leißner, Herr Kaiser und Herr Schreiber, Betreuungslehrkraft Stefan Wagenknecht und Schulleiterin Dr. Konstanze Seutter

     

     

  • FAIR-TRADE-TAGE für die Unterstufe

    Fair-Trade-Tage für unsere Unterstufenschüler

     

    Das P-Seminar Fair-Trade der Oberstufe organisierte unter der Leitung von Frau Schuster zwei Projekttage für die sechsten und siebten Klassen des Leibniz-Gymnasiums.

     

    Die Mitglieder des P-Seminars planten verschiedene Stationen zum Thema Fair-Trade, bei denen sich die Schüler eingehend über die Thematik der gerechten Entlohnung der Arbeiter und Landwirte in Entwicklungsländern informieren konnten.

     

    Bei einer Schatzsuche und an zwei weiteren Stationen bekamen die Schüler Einblick in Preisgestaltung und Aufteilung des Gewinns bei der Herstellung von Schokolade und anderen Produkten. Dabei lernten sie die weltweit ungerechte Vermögensverteilung sowie die unterschiedliche Entlohnung bei Fair-Trade-Produktion und konventionellen Arbeitsverhältnissen in der Dritten Welt kennen.

     

                                                                                                                  Fabian Sugar

     

     

  • Juniorwahl Am Leibniz-Gymnasium

    Einen TV-Beitrag zur Juniorwahl am Leibniz-Gymnsium finden Sie unter: https://www.frankenfernsehen.tv/storage/sources/59c515bd62340.mp4

    Die Wahlergebnisse der Juniorwahl am Leibniz-Gymnasium:

  • Migration im Unterricht

    Migration im Unterricht: Zwei irakische Jugendliche zu Besuch in der 10B

     

     

    Man kann es derzeit nicht ignorieren: das Thema Migration und Flucht. Und dieses aktuelle Thema passt sehr gut zum Lehrplanschwerpunkt „Globale Herausforderungen“ im Fach Geographie in der 10. Klasse. Deswegen fand in der Klasse 10B zum Ende des Schuljahres ein fächerübergreifendes Projekt zum Thema Migration statt: Die Schüler und Schülerinnen informierten sich im Rahmen selbst gesetzter Schwerpunkte über wesentliche Begriffe und gesetzliche Rahmenbedingungen, setzten sich mit Gedichten von Migranten auseinander und gestalteten Plakate zum Thema Migration, wobei ausführlich und auch kritisch diskutiert wurde.

     

    Höhepunkt war aber der Besuch von zwei irakischen Jugendlichen in einer Geographie-Doppelstunde. Die beiden 15 und 16 Jahre alten Mädchen sind in den Jahren 2015 bzw. 2016 in Deutschland angekommen und besuchen nun die Mittelschule Altdorf. Sie wurden begleitet von Esther Buntfuß vom Helferkreis Altdorf.

     

     

    Lisa Jonas und Julia Kluth, zwei Schülerinnen aus der 10B, haben einen kurzen Bericht zu diesem Besuch verfasst:

     

    „Zuerst haben sich Esther, Gashbin und Marjam kurz vorgestellt. Der Helferkreis, in dem Esther mitarbeitet, ist eine Organisation, die Asylbewerber in der Umgebung im Alltag unterstützt. Die Helfer begleiten sie beispielsweise bei Arztbesuchen, bieten Fahrdienste zum Landratsamt an oder helfen beim Erlernen der deutschen Sprache. Gashbin und Marjam sind beide mit ihrer Familie nach Deutschland geflüchtet: Gashbins Familie aus politischen Gründen und Marjams Familie vor den Eroberungszügen des IS in ihrem Heimatland. Gashbin hat noch einen älteren Bruder der nicht mit nach Deutschland gegangen ist, da er in seiner Heimat studiert. Marjam hat sieben kleine Geschwister, welche auch hier leben. Um mehr Fragen stellen zu können, haben wir uns dann in zwei Gruppen aufgeteilt, wobei wir in der von Marjam waren. Es war sehr interessant und auch schockierend, von ihrer Reise nach Deutschland zu hören. Sie erzählte, wie sie mit einem Boot über das Mittelmeer nach Griechenland gefahren sind. Das Boot hatte eine Panne, sodass sie nicht weiter kamen und das Wasser hüfthoch stand. Sie mussten die kleineren Kinder hochheben, damit diese nicht ertrinken, dann versuchen sie durch Rufen auf sich aufmerksam zu machen. Marjam hatte sehr große Angst, da es mitten in der Nacht war und niemand wusste, ob ihnen geholfen werden würde. Am frühen Morgen wurden sie von einem Fischer entdeckt, welcher Hilfe holte. Von da aus ging es mit Bussen oder zu Fuß bis nach Deutschland. Marjam hat uns berichtet, dass in Deutschland das erste Mal Menschen nett zu ihnen waren. Es war sehr beeindruckend, wie glücklich sie wirkte, nach allem, was sie erlebt hatte. Sie hat sehr viel gelacht und oft erwähnt wie dankbar sie ist, dass sie hier zur Schule gehen darf, da es in ihrer Heimatregion derzeit kein geregeltes Schulsystem gibt. Es war auch sehr bemerkenswert wie gut beide Mädchen deutsch gesprochen haben. Gashbin erzählte, dass sie, schon bevor sie hier in die Schule gehen durfte, über das Internet Deutsch gelernt hat. Insgesamt war es eine tolle Erfahrung, die wir durch den Besuch der Beiden machen durften.“

    Am Ende blieben beeindruckte und auch ein wenig nachdenkliche Schülerinnen und Schüler zurück. Alle waren sich einig, dass die Begegnung und der Dialog mit den beiden Jugendlichen ihren Blick auf das Thema deutlich erweitert hatten. Und auch manche überraschende Erkenntnis blieb der Klasse: „Ich finde es beeindruckend, dass den beiden Bildung so wichtig ist. Wir nehmen die Schule so für selbstverständlich und hängen ab, und sie tun alles, um weiterzukommen“, so eine Schülerin in der abschließenden Diskussion.

     

    Dr. Carola Wagenseil

  • PAD-Preisträger im Rathaus

    Text und Foto: Susanne Voss

 

 

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