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LEIBNIZ-GYMNASIUM

ALTDORF

AKTUELLES

Immer auf dem neuesten Stand.

  • tagebuch der dankbarkeit

  • Weihnachtskonzert

    „Träume ganz in himmelblau“

    130 Musiker des Leibniz-Gymnasiums gestalteten stimmungsvolles Weihnachtskonzert

     

    Altdorf. In der Adventszeit hat es sich längst einen festen Platz erobert: das traditionelle Weihnachtskonzert des Leibniz-Gymnasiums Altdorf, zu dem Schulleiterin Dr. Konstanze Seutter zahlreiche Zuhörer in der festlich illuminierten Laurentiuskirche begrüßte. 130 Musikerinnen und Musiker gestalteten einen besinnlichen Abend „von Bach bis Winter Wonderland“, den das Publikum mit anhaltendem Applaus honorierte.

    Auch in diesem Jahr baten die Akteure um Spenden anstelle eines Eintrittsgeldes, die zu 50 % dem Kinderhilfswerk Unicef und zu 50 % der Fachschaft Musik zu Gute kommen. Seutters Dank galt allen Helfern und Unterstützern des Konzertes, unter ihnen Pfarrerin Ursula Kronenberg von der evangelischen Kirchengemeinde und die Musiklehrer des Leibniz-Gymnasiums.

     

    Eindrucksvolle Leistungen

    Die Bigband beweist, dass ihre Leiterin Karola Hutfleß beste Vorarbeit geleistet hat, denn trotz deren Erkrankung an diesem Abend bieten sie mit „Winter Wonderland“, „Opus One“und „What a wonderful world“ ein beeindruckendes musikalisches Intro. Zahlreiche Ensembles und Solisten folgen. Alle sind mit erkennbarem Spaß und hoch konzentriert bei der Sache: Sechstklässler berühren mit ihrem Vortrag des spanischen Weihnachtsliedes „A la nanita nana“ und die mehrfach ausgezeichneten Musikerinnen Lan Chi Le und Thao Lyn Le liefern eine eindrucksvolle Interpretation von Reinhold Glières „Berceuse“ab, eingebettet in die Rezitation „Der Mann im Mond“. Eindruckvoll sind sie schlussendlich alle – die Solobeiträge, die Geigenmafia, der Unterstufenchor, der Lehrerchor, das Vokalensemble, der Mittelstufenchor, das Orchester, die Ensembles und die klug platzierten Rezitationen.

     

    „Wann singen sie endlich?“ fragt Bachmann-Preisträger Tilmann Rammstedt in seiner Geschichte. „Anscheinend wird nicht mehr gesungen“ sinniert da der Ich-Erzähler und subsummiert: „Es ist die Traurigkeit über das Fehlen von Traurigkeit.“ Eine intelligente Geschichte über Traditionen, Familie, den Schmerz des Loslassens und die Bedeutung von Geborgenheit in modernen Zeiten. Das Leibniz-Gymnasiums hat mit seiner Tradition des Weihnachtskonzertes einen Fixpunkt im Schulleben geschaffen, bei dem nicht nur auf, sondern auch  hinter der Bühne Hand in Hand und mit großer Präzision gearbeitet wird. „Anscheinend wird  nicht mehr gesungen.“ Schön, dass das am „Leibniz“ anders ist.

     

    Susanne Voss

     

     

     

     

  • Landesentscheid Textverarbeitung

    Pressemitteilung Nr. 483 vom 04.12.2017 Landessieger im Bayerischen Schülerleistungsschreiben 2017 ausgezeichnet

     

    MÜNCHEN. „Die heutigen Preisträgerinnen und -träger haben beim diesjährigen Schülerleistungsschreiben beachtliche Ergebnisse erzielt!“, gratulierte heute Ministerialdirigentin Elfriede Ohrnberger, Leiterin der Abteilung für Realschulen und Grundsatzfragen im Bayerischen Bildungsministerium, den Landessiegerinnen und -siegern im 85. Bayerischen Schülerleistungsschreiben. „Nicht nur Fingerfertigkeit ist gefragt, wenn es darum geht, Texte mit Tastatur und Maus möglichst schnell am Computer zu bearbeiten. Ebenso wichtig ist es, die Inhalte der Vorlagen rasch und richtig zu erfassen“, stellte sie fest. „Diese Kompetenzen sind wichtig, in der Schule, aber auch später im Beruf.“

    Über 41.000 Schülerinnen und Schüler der bayerischen Berufsfachschulen, Berufsschulen, Gymnasien, Mittel-, Real-, Wirtschafts- und Förderschulen haben dieses Jahr am Bayerischen Schülerleistungsschreiben teilgenommen. Dabei stellten sie sich den Aufgaben in den Kategorien Texterfassung und Textorganisation. In der Disziplin Texterfassung tippen die Teilnehmenden innerhalb von zehn Minuten eine Textvorlage ab. Ziel ist es, möglichst viele Anschläge bei gleichzeitig geringer Fehlerzahl zu schaffen. Das beste Ergebnis lag bei 5.179 Punkten, die mit 5.379 Anschlägen mit nur zwei Fehlern erzielt wurden. Bei der Textorganisation besteht die Aufgabe für die Teilnehmenden darin, in zehn Minuten möglichst viele Korrektur- und Bearbeitungshinweise in einer Textvorlage fehlerfrei umzusetzen. Am besten schnitt hier ein Teilnehmer mit 10.800 Punkten ab, die mit 123 Korrekturen und lediglich sechs Fehlern erreicht wurden. Erstmals wurden auch die Schulen ausgezeichnet, die in ihrer Schulart jeweils die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellten.

     

    Wettbewerb des Bayerischen Stenografenverbands seit 1932

    Der Wettbewerb des Bayerischen Stenografenverbands findet seit 1932 statt. Die Anforderungen haben sich im Verlauf der Jahrzehnte entsprechend der jeweiligen technischen Möglichkeiten und Anforderungen gewandelt: Umfasste das Leistungsschreiben zunächst je eine Richtig- und Schnellschreibprobe in Kurzschrift, so wurden in den siebziger und achtziger Jahren die Landessieger in Kurzschrift und Maschinenschreiben geehrt. Als sich der Computer zu Beginn der neunziger Jahre durchsetzte, wurde der Wettbewerb 1991 erstmals in der Kategorie Maschinenschreiben am Textsystem ausgetragen. Die aktuellen Wettbewerbskategorien sind Texterfassung und Textorganisation.

     

    Die im Kultusministerium ausgezeichneten Landessieger im bayerischen Schülerleistungsschreiben 2017:

     

    I. Landessieger in Texterfassung

    Johannes Suwita, Leibniz-Gymnasium Altdorf

     

    II. Landessieger in Textorganisation

     Sara Mertl, Regensburger Fremdsprachenschule e. V., Private Berufsfachschule für Fremdsprachenberufe in Regensburg

     

    Jonathan Pölloth, Leibniz-Gymnasium Altdorf

     

    Melina Seifert, Mittelschule Hahnbach

     

    Moritz Fischer, Wolffskeel-Schule, Staatliche Realschule Würzburg II

     

    Eva Strobl, Wirtschaftsschule der Privaten Wirtschaftsschulen Frenzel, gGmbH Kaufbeuren

     

    Andrea Müller, Staatliche Wirtschaftsschule München an der Bayerischen Landesschule für Körperbehinderte

     

    Julius Fischer, Staatliche Wirtschaftsschule München an der Bayerischen Landesschule für Körperbehinderte

     

    Text: https://www.km.bayern.de/pressemitteilung/11043/nr-483-vom-04-12-2017.html

    Foto:  Jonathan Pölloth, Susanne Klier (betreuende Lehrkraft), Johannes Suwita

  • Coolrider

    Coolrider am Leibniz-Gymnasium Altdorf - „hinschauen statt wegschauen“

     

    Unter diesem Motto werden seit vielen Jahren engagierte Schüler in Sachen Zivilcourage ausgebildet. Auch am Leibniz-Gymnasium wurde dieses Schuljahr wieder eine Ausbildungsstaffel durchgeführt. Situationen, in denen die Schüler selbst nicht genau wissen, was zu tun ist, werden in vielen Rollenspielen erprobt. Was kann man tun, wenn einem Schüler aus der 5. Klasse eine Mütze entwendet wird? Was kann man tun, wenn jemand in der S-Bahn belästigt wird, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen? Durch Rollenspiele und Übungseinheiten über Gesprächsführung, bewusstes Einsetzen der Körpersprache, Erkennen und Einschätzen von kritischen Situationen, sicheres Auftreten und Deeskalation lernen die Schüler hier auch etwas fürs Leben und wirken vorbildlich in Sachen Zivilcourage. Die Coolrider versuchen auf ihrem Schulweg in S-Bahnen und Bussen, sofern dies angebracht und möglich ist, nach dem Motto „hinschauen statt wegschauen“ zu handeln und gewaltfrei gegebenenfalls Sachbeschädigungen oder Konflikten vorzubeugen bzw. diese aufzulösen oder Hilfe zu holen, ohne sich selbst dabei in Gefahr zu bringen. Ferner erhalten sie hintergründige Informationen über mögliche Gefahren am Bahnsteig, wie beispielsweise den nötigen Abstand zu den Schienen am Bahnsteig und zu den Starkstromleitungen. Sie können somit leichtsinnige Mitmenschen darauf aufmerksam machen. Solche und viele andere Situationen werden in einem 20-stündigen Training durchgespielt. Schirmherr des Projekts „Coolrider“ ist der der Bayerische Innenminister Joachim Hermann, der jährlich in Nürnberg in der Meistersingerhalle jedem Coolrider, der ein Schuljahr lang „im  Einsatz“ war, persönlich zu seinem Engagement gratuliert und sich für seine Bereitschaft zur Zivilcourage bedankt. Das Ausbilderteam besteht aus Andrea Leißner von der VGN, Maik Kaiser von der Bundespolizei und Norbert Schreiber (ehemals Bundespolizei). Betreut wird das Projekt am Leibniz-Gymnasium von Stefan Wagenknecht.

     

    Für den Ausbildungsjahrgang 17/18 wurde in feierlicher Runde folgenden Schülern durch Schulleiterin Frau Dr. Konstanze Seutter eine Urkunde und Ihr Ausweis überreicht: Max Schertl, Elias  Lutz, Thomas Streitfeld, Philip Pohl, Andre Schäfer, Nils Hoszowski, Lilliy Hofecker, Michelle Meiler, Janina Main, Charlotte Datzer, Nadira Kellermann, Antonia März und Kim Hahn.

    Text: Stefan Wagenknecht

    Foto: Bettina Schäferling: Die neuen Coolrider mit ihren Ausbildern Frau Leißner, Herr Kaiser und Herr Schreiber, Betreuungslehrkraft Stefan Wagenknecht und Schulleiterin Dr. Konstanze Seutter

     

     

  • FAIR-TRADE-TAGE für die Unterstufe

    Fair-Trade-Tage für unsere Unterstufenschüler

     

    Das P-Seminar Fair-Trade der Oberstufe organisierte unter der Leitung von Frau Schuster zwei Projekttage für die sechsten und siebten Klassen des Leibniz-Gymnasiums.

     

    Die Mitglieder des P-Seminars planten verschiedene Stationen zum Thema Fair-Trade, bei denen sich die Schüler eingehend über die Thematik der gerechten Entlohnung der Arbeiter und Landwirte in Entwicklungsländern informieren konnten.

     

    Bei einer Schatzsuche und an zwei weiteren Stationen bekamen die Schüler Einblick in Preisgestaltung und Aufteilung des Gewinns bei der Herstellung von Schokolade und anderen Produkten. Dabei lernten sie die weltweit ungerechte Vermögensverteilung sowie die unterschiedliche Entlohnung bei Fair-Trade-Produktion und konventionellen Arbeitsverhältnissen in der Dritten Welt kennen.

     

                                                                                                                  Fabian Sugar

     

     

  • Juniorwahl Am Leibniz-Gymnasium

    Einen TV-Beitrag zur Juniorwahl am Leibniz-Gymnsium finden Sie unter: https://www.frankenfernsehen.tv/storage/sources/59c515bd62340.mp4

    Die Wahlergebnisse der Juniorwahl am Leibniz-Gymnasium:

  • Migration im Unterricht

    Migration im Unterricht: Zwei irakische Jugendliche zu Besuch in der 10B

     

     

    Man kann es derzeit nicht ignorieren: das Thema Migration und Flucht. Und dieses aktuelle Thema passt sehr gut zum Lehrplanschwerpunkt „Globale Herausforderungen“ im Fach Geographie in der 10. Klasse. Deswegen fand in der Klasse 10B zum Ende des Schuljahres ein fächerübergreifendes Projekt zum Thema Migration statt: Die Schüler und Schülerinnen informierten sich im Rahmen selbst gesetzter Schwerpunkte über wesentliche Begriffe und gesetzliche Rahmenbedingungen, setzten sich mit Gedichten von Migranten auseinander und gestalteten Plakate zum Thema Migration, wobei ausführlich und auch kritisch diskutiert wurde.

     

    Höhepunkt war aber der Besuch von zwei irakischen Jugendlichen in einer Geographie-Doppelstunde. Die beiden 15 und 16 Jahre alten Mädchen sind in den Jahren 2015 bzw. 2016 in Deutschland angekommen und besuchen nun die Mittelschule Altdorf. Sie wurden begleitet von Esther Buntfuß vom Helferkreis Altdorf.

     

     

    Lisa Jonas und Julia Kluth, zwei Schülerinnen aus der 10B, haben einen kurzen Bericht zu diesem Besuch verfasst:

     

    „Zuerst haben sich Esther, Gashbin und Marjam kurz vorgestellt. Der Helferkreis, in dem Esther mitarbeitet, ist eine Organisation, die Asylbewerber in der Umgebung im Alltag unterstützt. Die Helfer begleiten sie beispielsweise bei Arztbesuchen, bieten Fahrdienste zum Landratsamt an oder helfen beim Erlernen der deutschen Sprache. Gashbin und Marjam sind beide mit ihrer Familie nach Deutschland geflüchtet: Gashbins Familie aus politischen Gründen und Marjams Familie vor den Eroberungszügen des IS in ihrem Heimatland. Gashbin hat noch einen älteren Bruder der nicht mit nach Deutschland gegangen ist, da er in seiner Heimat studiert. Marjam hat sieben kleine Geschwister, welche auch hier leben. Um mehr Fragen stellen zu können, haben wir uns dann in zwei Gruppen aufgeteilt, wobei wir in der von Marjam waren. Es war sehr interessant und auch schockierend, von ihrer Reise nach Deutschland zu hören. Sie erzählte, wie sie mit einem Boot über das Mittelmeer nach Griechenland gefahren sind. Das Boot hatte eine Panne, sodass sie nicht weiter kamen und das Wasser hüfthoch stand. Sie mussten die kleineren Kinder hochheben, damit diese nicht ertrinken, dann versuchen sie durch Rufen auf sich aufmerksam zu machen. Marjam hatte sehr große Angst, da es mitten in der Nacht war und niemand wusste, ob ihnen geholfen werden würde. Am frühen Morgen wurden sie von einem Fischer entdeckt, welcher Hilfe holte. Von da aus ging es mit Bussen oder zu Fuß bis nach Deutschland. Marjam hat uns berichtet, dass in Deutschland das erste Mal Menschen nett zu ihnen waren. Es war sehr beeindruckend, wie glücklich sie wirkte, nach allem, was sie erlebt hatte. Sie hat sehr viel gelacht und oft erwähnt wie dankbar sie ist, dass sie hier zur Schule gehen darf, da es in ihrer Heimatregion derzeit kein geregeltes Schulsystem gibt. Es war auch sehr bemerkenswert wie gut beide Mädchen deutsch gesprochen haben. Gashbin erzählte, dass sie, schon bevor sie hier in die Schule gehen durfte, über das Internet Deutsch gelernt hat. Insgesamt war es eine tolle Erfahrung, die wir durch den Besuch der Beiden machen durften.“

    Am Ende blieben beeindruckte und auch ein wenig nachdenkliche Schülerinnen und Schüler zurück. Alle waren sich einig, dass die Begegnung und der Dialog mit den beiden Jugendlichen ihren Blick auf das Thema deutlich erweitert hatten. Und auch manche überraschende Erkenntnis blieb der Klasse: „Ich finde es beeindruckend, dass den beiden Bildung so wichtig ist. Wir nehmen die Schule so für selbstverständlich und hängen ab, und sie tun alles, um weiterzukommen“, so eine Schülerin in der abschließenden Diskussion.

     

    Dr. Carola Wagenseil

  • PAD-Preisträger im Rathaus

    Text und Foto: Susanne Voss

  • Künstlerische Wettbewerbe 2017 – Preisverleihung in Nürnberg am 18.7.2017

    Im Herbst jeden Jahres werden die Themen der künstlerischen Wettbewerbe mit Spannung erwartet. Mit Leidenschaft und Energie wird sich in Themen eingearbeitet, die immer eine hohe gesellschaftliche Aktualität aufweisen. Es wird  gezeichnet, gemalt, fotografiert, gefilmt, geschrieben, collagiert, die ganze Bandbreite eines künstlerischen Experimentierfeldes wird ausgelotet. Dieses Jahr waren die Themen des jugend-creativ Wettbewerbs das menschlichen Miteinander, die Stärke eines Gemeinschaftlichen und  das Grenzenüberwindende: "Freundschaft ist bunt ".

     

    In der Regionaljury wurden viele unserer  Schülerinnen und Schüler für ihre Arbeiten mit Preisen bedacht:

    Klassenstufe 5-6:  1. Platz Sophie Rössner, 5a, 2. Platz  Constantin Pavlopoulos, 6d, 3. Platz Valentina Perrino, 5c.

    Klassenstufe 7-9: 1. Platz Daria Minea, 8a, 2. Platz MarieSchermer, 8a, 3. Platz Felicitas Deeg, 7b.

    Klassenstufe 10-12: 1. Platz Anna Wagner Q11, 2. Platz Lucia Romero, Q11, 3. Platz Mona Schraml-Rappel, Q11.

    Darüberhinaus wurde die Schulvideogruppe mit einem Preis ausgezeichnet.

     

    Beim 64. Europäischen Wettbewerb lautete das große Rahmenthema "In Vielfalt geeint - Europa zwischen Tradition und Moderne". Unsere Schülerinnen und Schüler setzten sich mit vielfältigen Facetten der europäischen Kultur bildnerisch und auch theoretisch auseinander.

     

     

     

     

    Am 18.7.2017 fand im Heimatministerium in Nürnberg im festlichen Rahmen die Preisverleihung für unsere Schülerinnen und Schüler satt.

    Eine Bundesurkunde erhielt Anna Wagner, Q11.

    Mit Landesurkunden wurden ausgezeichnet:

    Adrian Lutz, 5a, Acelya Şimşek, 5a, Sarah Klapprodt, 5c, Mia Tkatschenko, 5c, Anna Trân, 6b, Lan Chi Lê, 7b, Benjamin Reichenbach, 7b, und Carolin Kuttenkeuler, Q11.

     

    Allen unseren Preisträgern unsere herzlichen Glückwünsche!

     

     

  • DELF

    Zum wiederholten Male gab es im auslaufenden Schuljahr am Leibniz Gymnasium einen Wahlkurs DELF, „diplôme d’étude de langue française“. In diesem Kurs können die Schülerinnen und Schüler ein Sprachdiplom ablegen, das ihnen ihre Französischkenntnisse entsprechend den Kompetenzen (A1-C2) des europäischen Referenzrahmens bescheinigt. Sie bereiten sich einmal pro Woche auf die verschiedenen Prüfungsanforderungen in Lese- und Hörverstehen aber auch in schriftlichem und mündlichem Ausdruck vor. Diese Kompetenzen sind ihnen natürlich aus dem Französischunterricht bestens vertraut, aber die zusätzliche Vorbereitung gibt ihnen weitere Sicherheit in Hinblick auf die Aufgabenformate der deutschlandweit zentral gestellten Abschlussprüfung. Diese findet dann an einem Samstagvormittag im März oder April in einem der Prüfungszentren des DFI (Deutsch-Französischen Instituts) statt. Für die Altdorfer Schüler ist dieser Prüfungsort ein wohl bekannter - sie unterziehen sich in vertrauter Umgebung am Leibniz Gymnasium den verschiedenen Prüfungsteilen.

    Auch dieses Jahr haben wieder alle 8 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, 2 Schüler der 8. Klassen auf dem Niveau A2 und 6 Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen auf dem Niveau B1, sehr erfolgreich die Prüfung bestanden. Die diesjährigen Ergebnisse sind dahingehend besonders erfreulich, da sie sich alle im Bereich der Noten sehr gut und gut befinden. Diese zusätzlich erworbenen Sprachzertifikate vervollständigen die Portfolios hinsichtlich der Fremdsprachenkenntnisse der Absolventen und belegen diese beispielsweise bei einer Bewerbung für ein soziales Jahr oder ein Betriebspraktikum im französischsprachigen Ausland.

     

    Text: Simone Becker

    Foto: Bettina Schäferling, Die DELF-Absolventen/innen mit der betreuenden Lehrkraft Simone Becker und Schulleiterin Regina Fleischer

     

     

  • Buntes Treiben auf der Baustelle Chaotini

    Buntes Treiben auf der Baustelle Chaotini

     

    Da die neue Dreifachhalle entgegen der Planungen noch nicht fertig gestellt war, gastierte der Circus Chaotini des Leibniz-Gymnasiums Altdorf in diesem Jahr zum wiederholten Mal in der Sporthalle des Förderzentrums und stellte seine Aufführungen passenderweise unter das Motto "Achtung Baustelle!". So konnten die wieder einmal zahlreich erschienenen Zuschauer das bunte Treiben auf der "Baustelle Chaotini" bewundern, an der in diesem Jahr über 100 Akteure mitarbeiteten - "mehr als 10 Prozent aller Schülerinnen und Schüler des Leibniz-Gymnasiums"- wie Moderator Jonai Lubik betonte.

    Den kleinen und großen Artisten war die Aufregung, aber auch der Spaß ins Gesicht geschrieben, als sie auf der Bühne zeigen konnten, worauf sie das letzte Jahr hingearbeitet hatten: in kurzweiligen und unterhaltsamen Nummern präsentierten sie ihre Fertigkeiten mit Jonglierbällen, -keulen, -ringen, Diabolos, Flowersticks, Pois, Einrädern und nicht zuletzt dem eigenen Körper.

    Wie Sportpädagogin Gisela Schuster, die den Schulcircus vor bereits 23 Jahren ins Leben gerufen hatte und gemeinsam mit ihren Kollegen Bettina Bibelriether, Winfried Liebel, Anne Flor, Elke Geß und Pancho Komischke betreute, hervorhob, war wieder einmal ein Großteil der Nummern von den Schülern selbstständig choreographiert und einstudiert worden. Durch immer neue kreative Ideen und Tricks steige das ohnehin schon hohe Niveau stetig an – und es heißt gespannt sein, was man in den kommenden Jahren vom Circus Chaotini noch zu sehen bekommt!

    Klicken Sie hier, um zu unserem Video zu gelangen:

    https://leibniz.video/chaotini

  • Juniorwahl

    Gymnasiasten haben die Wahl – Ein außergewöhnliches Unterrichtsprojekt am Leibniz-Gymnasium Altdorf

     

    Bei der Juniorwahl geht es um das Üben und Erleben von Demokratie. In den letzten Wochen stand das Thema „Demokratie und Wahlen“ auf dem Stundenplan und in der zweiten Schulwoche des neuen Schuljahres geht es – wie bei der „echten“ Bundestagswahl am 24. September 2017 – für 250 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe des Leibniz-Gymnasiums Altdorf mit Wahlbenachrichtigung und Ausweis in das eigens an der Schule eingerichtete Wahllokal.

    Die Wahlhelfer, die Wählerverzeichnisse angelegt haben und später die Stimmen auszählen, übernehmen aktiv Verantwortung und sorgen unter der Anleitung ihres Wahlleiters, OStR Stefan Exner, für einen reibungslosen Ablauf der Wahl.

    Das verifizierte Wahlergebnis wird anschließend im Unterricht besprochen und mit dem Ergebnis der tatsächlichen Bundestagswahl verglichen und ausgewertet.

     

    Hintergrund Juniorwahl

    Die Juniorwahl zur Bundestagswahl 2017 steht unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Deutschen Bundestages Professor Norbert Lammert und wird bundesweit gefördert durch den Deutschen Bundestag, dasBundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Bundeszentrale für politische Bildung. Bundesweit sind über 3.000 Schulen am Projekt beteiligt.

    Seit 1999 wird die Juniorwahl als „best-practice-Projekt“ zur politischen Bildung bundesweit zu Landtagswahlen, Bundestagswahlen und Europawahlen durchgeführt. Seither haben sich schon mehr als 1.8 Millionen Jugendliche beteiligt, wodurch die Juniorwahl zu den größten Schulprojekten in Deutschland zählt. Das Leibniz-Gymnasium Altdorf nimmt zum ersten Mal teil.

    Wissenschaftliche Studien belegen eine Steigerung der Wahlbeteiligung bei Erstwählern und deren Familien sowie eine Senkung des Nichtwähleranteils von 22 auf unter 7 Prozent.

     

    Das Ergebnis der Wahl am Leibniz-Gymnasium ist für die Schüler am Wahlsonntag, den 24. September 2017, um 18:00 Uhr einsehbar. Das bundesweite Gesamtergebnis der Juniorwahl wird zeitgleich auf http://www.juniorwahl.de veröffentlicht.

     

     

     

  • Vorlesewettbewerb Englisch

     

    VORLESEWETTBEWERB ENGLISCH AM LEIBNIZ GYMNASIUM

     

    Am Leibniz Gymnasium fand in diesem Jahr unter der Organisation und Leitung von Sylvia Kostka wieder der schulinterne Vorlesewettbewerb Englisch  für die 5. Klassen statt. Im Vorfeld ermittelten alle fünften Klassen ihre Besten. Die vier Finalisten  dieser Jahrgangsstufe kämpften in zwei Runden um den ersten Platz. Sie traten zunächst mit einem jeweils selbst gewählten Text an und mussten sich in der zweiten Runde mit einem unbekannten Text (Textauszug aus „Sir Fox Bones and the Buckingham Palace Mystery“) vor der kritischen Jury, bestehend aus vier Englischlehrkräften und der Vorsitzenden des Elternbeirats, bewähren.

    Hauptkriterien der Bewertung waren Aussprache und Betonung, aber auch Flüssigkeit und Gesamteindruck auf die Zuhörer.

    Die Jury zeigte sich sehr beeindruckt von den Leseleistungen aller teilnehmenden Klassenvertreter. Raphael Schneider aus der 5a überzeugte mit seinem fehlerfreien, lebendig ausgestalteten Vortrag und erreichte den ersten Platz. Dank der Unterstützung des Elternbeirats konnten Buchgutscheine an alle Teilnehmer vergeben werden.

    Schulleiterin Regina Fleischer (Foto) beglückwünschte alle Finalisten und überreichte die Urkunden und Gutscheine.

     

     

    (Text und Foto: Sylvia Kostka)

    Der Sieger des Vorlesewettbewerbs, Raphael Schneider, mit Schulleiterin Regina Fleischer

  • Ausstellung P-Seminar Kunst

    'Das P-Seminar Ku1 lädt herzlich ein zu seiner Ausstellungseröffnung 'Kunst verbindet Generationen' im Landratsamt in Lauf am 13.7.2017 um 18:00 Uhr/ 1. Stock.'

     

    Zu sehen sind großformatige Malereien, die im gemeinsamen Arbeiten mit Senioren der Gemeinde Leinburg entstanden sind.'

     

     

  • Kunst am Abriss

    Die Fachschaft Kunst lädt ein zu ihrer diesjährigen, besonderen Ausstellung 'Kunst am Abriss' in der Großen Aula.

  • Circus Chaotini

    Auch in diesem Jahr präsentiert sich der Circus Chaotini des Leibniz-Gymnasiums der Öffentlichkeit. Jongleure, Poi-, Diabolo- und Flowerstickkünstler, Einradfahrer, Tänzer und Akrobaten feilen seit einiger Zeit an ihren Nummern.

    Da die neue Dreifachhalle noch nicht fertiggestellt ist, wird auf die Sporthalle des Förderzentrums an der Schulstraße ausgewichen.

    Die beiden Aufführungen finden am Freitag, den 14.7.17, und Sonntag, den 16.7.17, jeweils um 20 Uhr statt und stehen unter dem Thema: „Achtung Baustelle!“.

    Lassen Sie sich überraschen! Die Artisten freuen sich auf Ihren Besuch.

    Der Eintritt ist wie immer frei, Spenden werden gerne entgegengenommen.

     

    G. Schuster

    Foto: A. Röll

  • Tennis-Schulmannschaft der Jungen (Jahrgänge 2002/2003) ist mittelfränkischer Meister 2017

    Nach klaren Siegen gegen die Mannschaften des Marie-Therese-Gymnasiums Erlangen (4:2) und des Adam-Kraft-Gymnasiums Schwabach (6:0) konnte die Jungenmannschaft mit den Spielern Luca Kohlhase, Laurenz Grabia, Paul Wottgen, Yannick Bibelriether, Yannick Rupprecht und Lars Klose in einer spannenden Partie bei sehr heißen Temperaturen das Gymnasium Wendelstein mit 4:2 bezwingen.

    Auf der Anlage des TB Erlangen überzeugten Laurenz Grabia, Paul Wottgen und Lars Klose in ihren Einzeln, während Luca Kohlhase gegen die sehr starke Nummer eins des Wendelsteiner Gymnasiums (LK 10) klar verlor. In den entscheidenden beiden Doppeln (Grabia/Bibelriether, Wottgen/Rupprecht) reichte den Leibnizianern ein Sieg, um den Gesamterfolg zu sichern. Wottgen/Rupprecht gewannen in einem hart umkämpften Match 7:6 und 7:6, während das Einserdoppel (Grabia/Bibleriether) unterlag.

    Die Mannschaft freut sich mit ihren Betreuern Bettina Bibelriether und Tobias Seidl sehr über den Titel des Bezirksmeisters und kann auf einen weiteren Sieg gegen den Oberpfalzmeister hoffen.

    Von links nach rechts:

    Yannick Bibelriether, Lars Klose, Paul Wottgen, Luca Kohlhase, Yannick Rupprecht, Laurenz Grabia

     

  • Fair-o-mat im Leibniz-Gymnasium

    Naschkatzen (und –kater) mit Bewusstsein für soziale Ausgewogenheit finden jetzt im Leibniz-Gymnasium köstliche Nahrung: Am Donnerstag, dem 4. Mai, wurde der neue Fair-o-mat eingeweiht, ein Verkaufsautomat für fair gehandelte Müsli-Riegel und andere Leckereien. Die Anschaffung dieses rein mechanisch und ohne Strom und Kühlung funktionierenden Gerätes war nur möglich durch die großzügigen Spenden von der Sparkasse Altdorf, vom Elternbeirat des Leibniz-Gymnasiums und vom Backhaus Fuchs.

    Bei der kurzen Einweihung während der 20-minütigen Pause wurde den Sponsoren herzlich gedankt und die Bedeutung des Fair-o-maten für das Leibniz-Gymnasium herausgestellt. Als Fairtrade Schule muss es nämlich verschiedene Kriterien erfüllen, um diesen Titel auch über die ersten zwei Jahre hinaus weiterhin führen zu dürfen. Dafür ist es besonders wichtig, dass alle Schülerinnen und Schüler jederzeit Produkte aus fairem Handel kaufen können, eine Bedingung, die nun mit dem Fair-o-mat voll erfüllt wird.

    Aber letztendlich dient das Fairtrade-School Label natürlich dem Zweck, den Gedanken des gerechten Handels noch bekannter zu machen und möglichst viele Menschen zum Mitmachen zu bewegen. Deswegen wurde bei der Einweihung des Fair-o-maten ein Produkt beispielhaft genauer vorgestellt: Der Sesamriegel mit den Geschmacksrichtungen Honig, Schwarzkümmel und Orange stammt von dem ägyptischen Lebensmittelbetrieb ISIS etwa 50 km nordöstlich von Kairo, dessen ca. 290 Angestellte die mit regionalen Zutaten hergestellten Produkte auch vor Ort verpacken, so dass die gesamte Wertschöpfungskette im Land verbleibt. Die Mitarbeiter erhalten nicht nur faire Löhne bei geregelten Arbeitszeiten, sondern auch eine Krankenversicherung und regelmäßige Fortbildungstrainings.

    Die übergeordnete Organisation SEKEM (altägyptisch für „Lebenskraft der Sonne“) unterhält sogar eine eigene Schule mit Kindergarten und unterstützt die Eingliederung von Menschen mit Behinderung (vgl. www.el-puente.de).

    Nach der Einweihung des Fair-o-maten herrschte großer Andrang, viele Schüler wollten das neue Gerät ausprobieren. Ein bisschen Übung braucht es schon, bis die passenden Münzen im richtigen Geldschlitz sind und der rote Drehknopf in der richtigen Stellung ist, damit die innen liegende Spirale den Snack nach unten fallen lässt und damit der nächste Kunde seine Münzen einwerfen kann.

    Jedenfalls wurde schon am ersten Tag viel geübt, und es bleibt zu hoffen, dass die Nachfrage anhält und das Bewusstsein für gerecht bezahlte Lebensmittel weiter wächst.

  • leibniz second

  • Altdorfer Schüler erfolgreich bei Jugend debattiert

    Altdorfer Schüler profitieren von ihrer Erfahrung im Debattieren

    Schüler des Leibniz-Gymnasiums erneut bei „Jugend debattiert“-Wettbewerb erfolgreich

     

    Wenn es ums Diskutieren geht, gehören die Leibniz-Schüler zu den besten der Region: Beim Regionalwettbewerb „Jugend debattiert“ in Sulzbach-Rosenberg erreichten sie beeindruckende Resultate.  Die vier Schüler und Schülerinnen aus Altdorf debattierten bei dem Wettbewerb im Februar in zwei Altersklassen: In der Sekundarstufe I belegten Theresa Bierschneider (9C) und Rebecca Betz (9d) die sehr guten Plätze 3 und 4. In der Sekundarstufe II kommen sogar beide Regionalsieger vom Leibniz-Gymnasium: Lars Meier (Q11) gewann vor Joshua Eizenhöfer (10B).

    Im Interview erklären die vier und Jury-Mitglied Annalena Reichenbach (Q11), wie ihre Fähigkeiten sie auch im Alltag voranbringen.

    Was ist euer Erfolgsrezept bei „Jugend debattiert“?

    Joshua: Da gibt es kein Rezept, man muss einfach daran Spaß haben und man muss auch dahinterstehen.

    Lars: Und dann kommt natürlich auch der Ehrgeiz dazu, eine gute Debatte abzuliefern.

    Rebecca: Gute Vorbereitung ist wichtig. Damit kann man sich viel sicherer fühlen.

    Lars, du bist schon das dritte Jahr dabei. Wie hat sich deine Art zu debattieren in dieser Zeit verändert?

    Lars: Meine Vorbereitung ist deutlich professioneller geworden. Anfangs hatte ich ein paar Schmierzettel dabei, jetzt sind es gut strukturierte, ausgearbeitete Blätter. Auch mein Redestil hat sich weiterentwickelt.

     

    Lars und Joshua beim Regionalfinale in Sulzbach-Rosenberg

    (Bild: Max Greger)

    Haben Spaß am Debattieren: Lars Meier, Joshua Eizenhöfer, Theresa Bierschneider, Rebecca Betz (sitzend, v.l.) und Annalena Reichenbach (stehend) Foto: Carola Wagenseil

     

    Annalena: Ich habe bei Lars auch gemerkt, dass seine Formulierungen deutlich schöner wurden. Er redet sachlicher.

    Dieses Jahr wird wohl das letzte Mal sein, dass du teilnimmst. Was ist dein Ziel?

    Lars: Ich habe mir vorgenommen, mich noch besser vorzubereiten als bisher und dann beim Landeswettbewerb in München im April die Debatten richtig gut über die Bühne zu bringen. Dann habe ich da auch richtig Spaß dran. Und natürlich habe ich auch nichts dagegen, wenn ich weiterkomme.

    Und was habt ihr euch vorgenommen, Joshua, Theresa und Rebecca?

    Joshua: Für mich geht es im April auch zum Landeswettbewerb in München. Und natürlich ist ein Platz unter den ersten zwei das, worauf man hinarbeitet, aber wenn man sich zu hohe Ziele steckt, wird man zu sehr enttäuscht. Deswegen sehe ich das ganz locker.

    Theresa: Im Moment hoffe ich, dass ich als Ersatzteilnehmerin vielleicht noch aufrücke und beim Landeswettbewerb teilnehmen darf. Für nächstes Jahr habe ich das Ziel, den Regionalwettbewerb zu gewinnen.

    Rebecca: Mein Ziel wäre, nächstes Jahr in der Sekunderstufe II  wieder ins Schulfinale zu kommen. Ich setze mir erstmal kleinere Ziele, ich glaube nicht, dass ich nächstes Jahr den Joshua schlagen kann (lacht).

    Wie läuft so eine Debatte eigentlich ab?

    Annalena: Es gibt zuerst eine Eröffnungsrunde. Jeder der vier Redner hat zwei Minuten Zeit, seinen Standpunkt vorzustellen. Dann kommt die freie Aussprache. Sie dauert zwölf Minuten und darin bringen beide Seiten ihre Argumente vor. Am Ende kommt eine kurze Schlussrede, in der die Redner die Argumente zusammenfassen.

    Danach bewertet die Jury die Debatte. Wir achten auf die Begründungen, darauf, ob die Beispiele richtig und passend sind. Wenn wir über Deutschland sprechen und jemand kommt mit einem Beispiel aus Österreich, dann macht das nicht so viel Sinn. Die Lehrer in der Jury sollen dafür sorgen, dass der Anspruch überall ungefähr gleich ist. Eigentlich bewerten Lehrer und Schüler aber meist sehr ähnlich.

    Könnt ihr die Kompetenzen, die ihr beim Debattieren erworben habt,  auch im Alltag einbringen?

    Rebecca: Man wird viel selbstsicherer, wenn man vor so vielen Leuten gesprochen hat, und kann dann auch im Unterricht viel leichter seine Meinung vor der Klasse vertreten.

    Lars: Das stimmt. Man weiß irgendwann, was man sprachlich kann, und dass man das einsetzen kann. Und das nutzt man natürlich auch. Das gilt auch für das Wissen, das man erwirbt.

    Theresa: Ich neige dazu, häufiger mit Leuten zu diskutieren, was vielleicht gar nicht immer so positiv ist (lacht).

    Annalena: Als Juror ist es witzig, denn wenn man jemanden diskutieren hört, dann fängt man automatisch an genau zuzuhören: Begründet derjenige seine Position gut? Hat er Belege? Was ist für euch das Schwierigste beim Debattieren?

    Joshua: Sich im Zaum zu halten. Man gewinnt nicht dadurch, dass man den Gegner in den Boden redet, und dazu neige ich manchmal (lacht).

    Theresa: Ich muss sagen, mir geht es wie Joshua. Deswegen ist es schwer für mich, ruhig zu bleiben und nicht zu unterbrechen.

    Rebecca: Ich fand es am schwierigsten, ruhig zu bleiben, weil ich vor den Debatten immer sehr nervös bin. Währenddessen legt sich das, da bin ich in meinem Element.

    Der Wettbewerb soll auch dazu beitragen, dass die Schüler sich mit Demokratie und Meinungsbildung auseinandersetzen. Habt ihr den Eindruck, dieses Ziel wird erreicht?

    Lars: Ja. Man muss sich schon in der Vorbereitung differenziert mit verschiedenen Standpunkten auseinandersetzen. Die Themen sind meist politisch oder gesellschaftlich. Diese Faktoren stärken das Demokratiebewusstsein bei den Teilnehmern, aber auch bei Zuhörern und Juroren.

    Theresa: Man lernt dabei zu hinterfragen, was man liest, was man sieht, was andere Menschen sagen.

    Annie: Was ich gut finde: Wenn man in die Debatte geht, weiß man nicht, ob man Pro oder Contra ist. Man bereitet sich auf beides vor, man sieht auch Seiten, die man sonst niemals betrachtet hätte.

    Joshua: Bei Jugend debattiert gewinnt man ja deswegen, weil man die besten Argumente hat. Man gewinnt nicht dadurch, dass man seinen Gegner niederbrüllt oder fertigmacht. Man lernt, dem anderen respektvoll gegenüberzutreten.

     

     

    Interview: Carola Wagenseil

     

  • katharina - ein portrait

    Katharina - Ein Portrait

     

    Katharina hat Glasknochen und ist auf ihren Rollstuhl sowie andere Personen angewiesen. Trotzdem besucht sie unser Leibniz Gymnasium Altdorf, eine ganz normale Schule mit der Ausnahme, dass hier Schüler mit und ohne Handicap ganz normal zusammen lernen können. Wir haben sie in ihrem Schulalltag begleitet.

    Der Film unserer Videogruppe ist beim 29. Mittelfränkischen  Jugendfilmfestival nominiert und wird im Rahmen des Festivals am Sonntag, 19.3.2017, um 16:30 Uhr im Cinecittà in Nürnberg gezeigt.

     

    Weitere Filme der Videogruppe sind zu sehen unter: https://leibniz.video/

     

  • Geographie-Wettbewerb DIERCKE WISSEN

    Leibniz-Schüler im Geographiefieber

     

    Kiwis sind uns allen ein Begriff als vitaminreiche Früchte. Manch einer mag auch die gleichnamigen flugunfähigen, nachtaktiven Vögel kennen. Doch auch die Bewohner eines Landes tragen diesen Spitznamen. Wie lautet der richtige Name dieses Landes? Wie heißt die „Wartburgstadt“? Wie lautet der Fachbegriff für eine Flussschlinge? Diesen und vielen weiteren Fragen durften sich je drei Klassenvertreter der 8., 9. und 10. Klassen des Leibniz-Gymnasiums im Rahmen des Diercke WISSEN Geographie-Wettbewerbs stellen. Die Lösungen finden Sie am Ende dieses Artikels.

     

    Mit rund 310.000 Teilnehmern ist Diercke WISSEN Deutschlands größter Geographie-Wettbewerb, bei dem interessierte Nachwuchsgeographen ihr Wissen unter Beweis stellen können und auf spielerische Art und Weise neue Kenntnisse erlangen. Die Wurzeln des Wettbewerbs liegen im Nürnberger Land, wo 1998 ein regionaler Geographie-Wettbewerb für Schüler ins Leben gerufen wurde, der sich im Laufe der Jahre zu oben genanntem größten nationalen Geographie-Wettbewerb entwickelte. Das Leibniz-Gymnasium war von Anfang an bei diesem Wettbewerb vertreten. Die Durchführung von Geographie-Wettbewerben an der Schule ist längst zur Tradition geworden. So wurde dieses Jahr bereits zum 19. Mal der beste Leibniz-Geograph bestimmt.

    „Wir brauchen Schülerinnen und Schüler, die mit offenen Augen durch die Welt gehen. Themen wie Klimawandel, Globalisierung und Nachhaltigkeit bestimmen zunehmend unseren Alltag. Um künftige Anforderungen zu bewältigen, müssen wir vor allem junge Menschen für diese Themen sensibilisieren und sie mit Spaß an die Geographie heranführen.“ stellt Thomas Michael, Geschäftsführer des Westermann-Verlags, fest. Der Verlag steht zusammen mit dem Verband Deutscher Schulgeographen e. V. hinter dem Wettbewerb.

     

    Beim Diercke WISSEN 2017 beeindruckten insbesondere die Jahrgangsstufensieger Enno Klapprodt (8c), Marc Stachorski (9d) und Sven Rabus (10b) die betreuenden Lehrkräfte Frau Walter, Frau Ehlers, Frau Dr. Wagenseil und Frau Böhm. In der zweiten Wettbewerbsrunde traten die einzelnen Jahrgangsstufensieger gegeneinander an. Die Fragen wurden nun etwas kniffliger. So galt es zum Beispiel herauszufinden, wo sich der höchste Kirchturm der Welt befindet, welche Einwohner ihre Stadt als „Löwenstadt“ bezeichnen oder wie man die häufig mit Regenwasser gefüllten Vulkankrater in der Eifel nennt. Hier kam es zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Marc Stachorski und Sven Rabus. Den Schulsieg sicherte sich letztlich Sven Rabus, der nun am Landesentscheid Ende März teilnehmen darf. Die Schulfamilie wünscht ihm viel Erfolg hierfür. Im Falle eines Sieges dürfte Sven im großen Finale von Diercke WISSEN am 9. Juni 2017 in Braunschweig antreten.

     

    Für die Fünft- und Sechstklässler gibt es seit 2012 einen gesonderten Wettbewerb, Diercke WISSEN Junior, in dem schwerpunktmäßig Wissen rund um Deutschland abgeprüft wird. So galt es beispielsweise, den Fluss zu benennen, auf dem sich eine Schiffsreise durchführen lässt, die einen in die Städte Dresden, Magdeburg und Hamburg bringt. Mit großer Begeisterung stellte sich der Leibniz-Nachwuchs diesen Fragen. Dabei erzielten Ben Holzinger (5d), Sieger der 5. Klassen, und Lars Rabus (6d), Sieger der 6. Klassen, ausgezeichnete Ergebnisse.

    Die Antworten auf die oben gestellten Fragen sind: Neuseeland – Eisenach – Mäander - Ulm - Braunschweig – Maare – Elbe.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Text: Tanja Walter

    Foto: Bettina Schäferling: Die Preisträger Lars Rabus (6d), Ben Holzinger (5d), Marc Stachorski (9d), Enno Klapprodt (8c), Sven Rabus (10b) mit der Betreuungslehrkraft Tanja Walter und Schulleitung Regina Fleischer

     

     

  • berufsinformationstag

    Berufsinformationstag der gymnasialen Oberstufe am Leibniz-Gymnasium Altdorf

     

    Im Rahmen der sogenannten Projekt-Seminare und der darin enthaltenen Berufs- und Studi-enorientierung fand dieses Jahr Anfang Februar durch die Organisation der Lehrkräfte Ines Bauer und Stefan Wagenknecht wieder der Berufsinformationstag für die 11. und 12. Jahr-gangsstufe am Leibniz-Gymnasium statt.

     

    Intention der Berufs- und Studienorientierung an den Gymnasien in Bayern ist es unter ande-rem, den Schülern schon vor dem Abitur einen Überblick über ihre Möglichkeiten in der Stu-dien- und Berufswelt zu verschaffen. Dabei wird versucht, die eigenen Stärken und Schwä-chen sowie die persönlichen Interessen und Motive zu analysieren und Wege zur Studien- und Berufsfindung aufzuzeigen.

     

    Am Leibniz-Gymnasium hat es Tradition, Einblicke auf der einen Seite durch Arbeitshefte und Tests, Bewerbungstrainings, Assessment-Center-Training etc. zu bieten, auf der anderen Seite wird aber auch versucht, den Schülern direkte Einblicke in einzelne Berufe und Berufsfelder „aus erster Hand“ zu liefern. Deshalb wurde zu Beginn des Schuljahres nach engagierten Eltern, Ehemaligen und Externen gesucht, die sich bereit erklären, am Berufsin-formationstag ihre Erfahrungen in ihren Berufen in einem Workshop mit den Schülern zu teilen und deren Fragen zu beantworten. In einem nächsten Schritt wurde ein Programm mit 24 Workshops aus den Berufsfeldern Ingenieurwesen/ Mathematik/ Naturwissenschaften, Medizin/ Gesundheitswesen, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Gesellschafts-/ Sozial-/ Sprach- und Kulturwissenschaften sowie Kunst und Gestaltung entworfen. Aus diesen wählte jeder Schüler dann zwei „Workshop-Wünsche“ aus. Die Workshops wurden dann in zwei Durchläufen organisiert, damit möglichst alle Schüler ihre beiden Wunschbesuche durchführen konnten.

    Ein großer Dank gilt den Referenten, die es auch dieses Jahr wieder geschafft haben, viele interessante Einblicke in Ihre Berufe zu ermöglichen und vielleicht dem einen oder anderen Schüler den Weg der Berufs- und Studienwahl zu erleichtern.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Text: Stefan Wagenknecht

    Foto: Referenten und Organisationsteam des BIT mit Schulleiterin Regina Fleischer

     

     

  • Spendenübergabe "Leicrets"

    Leibnizianer mit Geschäftssinn erwirtschaften 1000 €, welche sie für gemeinnützige Zwecke spenden

     

    Im Rahmen des für alle Schüler der Oberstufe verpflichtenden P-Seminars in der 11. und 12. Klasse gründeten 13 Kollegiaten am Leibniz-Gymnasium ein Schülerunternehmen im Rahmen von JUNIOR Expert.

    Ziel von JUNIOR Expert ist es, Schülern im Team wirtschaftliche Zusammenhänge und die Grundprinzipien unternehmerischen Handelns unter vereinfachten Bedingungen erfahrbar zu machen. Von der Marktforschung über die Produktentwicklung bis hin zu Kundenakquise und Marketing: Die Entwicklung einer eigenen Geschäftsidee erfordert ein hohes Maß an Kreativität, Organisationstalent, Teamfähigkeit und Disziplin. Neben Fachwissen in Bereichen wie Buchführung, Personalverwaltung und Marketing werden wichtige Schlüsselqualifikationen wie Methoden-, Sozial- und Handlungskompetenz erworben. Die Schüler nehmen eine für sie völlig neue Perspektive ein: Sie werden zu selbstständigen  Akteuren des Wirtschaftskreislaufs und lassen sich auf den zugleich verantwortungsvollen wie faszinierenden Blickwinkel des Unternehmers ein. Diese Erfahrungen sind für die Teilnehmer nicht nur ein entscheidender Vorteil im späteren Berufsleben, sondern auch im Bewerbungsprozess.

    JUNIOR gibt den zeitlichen Rahmen vor, agiert als Betreuer und übernimmt die Rolle des Staates im Wirtschaftsgeschehen – Lohn, Steuer und Sozialabgaben müssen zum Beispiel an JUNIOR gezahlt werden, auch die Buchführung wird dort kontrolliert. JUNIOR ist ein 1994 ins Leben gerufenes Programm des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln JUNIOR gGmbH, welches Schüler für die Dauer eines Jahres dabei unterstützt, ein Schülerunternehmen zu gründen. JUNIOR wird auf Bundesebene durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Gesamtmetall, das Handelsblatt, die AXA, Danfoss und die Deloitte-Stiftung gefördert.

    Die Schüler des Unternehmens „LeiCrets“ (kurz für Leibniz Secrets) entschieden sich für die Geschäftsidee, ihre eigenen Erfahrungen während der Schulzeit zu sammeln, in Artikeln niederzuschreiben und diese in Form zweier Hefte zu verkaufen (eines für die Unter-, das andere für die Mittel- und Oberstufe), um zukünftige Schülergenerationen im Schulalltag sowie bei wichtigen schulischen Entscheidungen zu unterstützen. Die Kollegiaten generierten ihr Startkapital über den Verkauf von insgesamt 65 Anteilsscheinen zu je 10 €.

    Im Rahmen von Schulveranstaltungen am Leibniz sowie von Informationsveranstaltungen an Grundschulen gelang es den jungen Leuten, insgesamt 200 Exemplare des 1. sowie 125 des 2. Heftes zur verkaufen. Die Schulleitung erwarb zudem 250 Stück der Unterstufenhefte für künftige Leibnizianer. So erwirtschafteten die Kollegiaten einen stattlichen Gewinn in Höhe von 615 € nach Steuern.

    Unterstützt wurden die Schülerinnen und Schüler, die sehr viel Zeit auch außerhalb des Unterrichts in ihr Projekt investiert haben, von ihrer P-Seminar-Lehrerin Karin Hellmich sowie ihrer Wirtschaftspatin Cornelia Wilde-Raczka von der Siemens AG Nürnberg.

    Da im Zuge der Auflösung des Schülerunternehmens die meisten Anteilseigner auf die Rückzahlung ihrer Einlage verzichteten, freuen sich die Jungunternehmer nun sehr, neben der Finanzierung einer kleine Abschlussfeier insgesamt 1000 € für soziale Zwecke zur Verfügung stellen zu können.

    Für den Verein „Schutzengel gesucht e.V.“ nahm Bernd Mittenzwei vom Leibniz-Gymnasium den Spendenscheck in Empfang. Er bedankte sich herzlich für die Geldspende und erläuterte kurz, wofür die Summe verwendet wird: der Verein unterstützt Centar Duga, ein Kinderheim in der Nähe der Stadt Bihac / Bosnien, welches 24 Plätze für teils schwer traumatisierte Kinder bis zum Alter von 6 Jahren bietet. Der zweite Spendenempfänger, das Wichernhaus Altdorf, wurde bei der Spendenübergabe vertreten durch seinen Leiter, Herrn Wilhelm Hammerschmidt: „Es ist eine Anerkennung unserer Arbeit, wenn die Schülerinnen und Schüler bei einer Spendenaktion an uns denken. Das Geld werden wir verwenden für die Finanzierung von Spielgeräten im Außenbereich unserer Tagesstätte. Diese wird von Kindern und Jugendlichen aus der Region besucht, die ebenfalls teilweise traumatisiert sind.“

    Beide Spendenempfänger betonten, dass es neben dem finanziellen Aspekt ein großer Gewinn für die Schüler selbst sei, eine solche Unternehmung erfolgreich zu Ende gebracht zu haben. Sie hätten so einen sehr tragfähigen Grundstein für ihr weiteres berufliches Leben gelegt und äußerst wertvolle Erfahrungen im Bereich Projekt- und Teamarbeit gesammelt. Anschließend wünschten sie den baldigen Abiturienten noch viel Erfolg während der Vorbereitungszeit sowie in den Prüfungen und bedankten sich auch bei Frau Hellmich für ihre tatkräftige Unterstützung der Schülergruppe.

    Schulleiterin Regina Fleischer schloss sich den Worten ihrer Vorredner an und dankte allen Anwesenden für ihr Kommen.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Text: Karin Hellmich

    Foto: Bettina Schäferling: Das Schülerteam „LeiCrets“, Leiter des Wichernhauses Wilhelm Hammerschmidt Seminarleitung Karin Hellmich, Schulleitung Regina Fleischer, Bernd Mittenzwei (für den Verein „Schutzengel gesucht e.V.“)

     

     

  • Konzert "leibniz forever"

    Nähere Informationen hierzu finden Sie hier.

  • Derzeit keine Gefährdung: Stellungnahme des Landratsamtes und der Schulleitung

  • Klassenräume aus Sicherheitsgründen gesperrt

  • SattelschonerAktoin von Siemens

    Im Rahmen der langjährigen Schulpartnerschaft des Leibniz-Gymnasiums mit der Firma Siemens Moorenbrunn wurden diese Woche alle Schülerfahrräder im Pausenhof zu Ehren des 200. Geburtstages von Werner von Siemens mit Sattelschonern überzogen. Die so dekorierten Fahrradsättel boten ein farbenfrohes Bild und waren für die Schülerinnen und Schüler als Überraschung gedacht. Neben der gelungenen Optik hat diese Maßnahme noch einen weiteren willkommenen Effekt: Die RadfahrerInnen können sich über trockene Sättel freuen, da ihre Fahrräder im Rahmen der Baumaßnahmen an der Schule statt im Keller buchstäblich im Regen stehen müssen.

     

    Text: Elke Neudert

    Foto: Bettina Schäferling

     

     

     

    Frau Wilhelmi(Siemens), Frau Ulherr(Siemens), Elke Neudert, Schulleiterin Regina Fleischer

  • Projekttag im Wichernhaus

    Bericht über den Projekttag im Wichernhaus am 06. Dezember 2016

     

    Im Rahmen unseres P-Seminars-Themas „Inklusion im Alltag“ hatten wir mit unserem Seminarleiter Herrn Gleiß am 06. Dezember 2016 die Möglichkeit, das Wichernhaus Altdorf zu besuchen, mit dem Ziel, neue Einblicke zu gewinnen und es von einer anderen Perspektive sehen zu können. Diese Ziele konnten durch die Offenheit und Hilfsbereitschaft der Mitarbeitenden und der Menschen mit Behinderung des Wichernhauses verwirklicht werden.

    Zuerst wurde uns das große und umfangreiche Gelände des Wichernhauses gezeigt. Es besteht aus der Schule, dem Internat und dem Wohnen für Erwachsene, den Werkstätten und den Tagesstätten.

    Danach bekamen wir von Herrn Makari mit Hilfe einer PowerPoint-Präsentation eine ausführliche Vorstellung der Aufgaben, die uns gezeigt hat, wie viel Verantwortung und Vielfalt in der Arbeit der Mitarbeitenden steckt.

    Um uns vorstellen zu können, wie es einem Menschen mit Behinderung in bestimmten Situationen ergeht, haben wir versucht, uns mit Hilfe von Nachstellungsübungen in deren Situation hineinzuversetzen. Wir haben uns jeweils von einem anderen Schüler des P-Seminars „waschen“ lassen, haben uns von einem Lifter von einem Stuhl in den Rollstuhl heben lassen und versucht, uns nonverbal nur mit einem „Ja-Nein-Code“ zu verständigen. Vielen Dank an dieser Stelle an Frau Peter und Herrn Troidl.

    Anschließend sind wir in Kleingruppen auf die Tagesstätten, die Werkstätten und das Internat aufgeteilt worden.

    Die Mehrheit hatte die Möglichkeit, den Nachmittag in der Tagesstätte, die für Kinder von circa 5 bis 18 Jahre ist, zu erleben. Dort wurde uns von den Mitarbeitenden alles erklärt, was wir wissen wollten, worüber wir sehr glücklich waren. Die Kinder dort waren sehr freundlich und offen. Der Tagesablauf ist mit dem Ablauf einer Nachmittagsbetreuung zu vergleichen. Erst wurde gegessen, dann  die Hausaufgaben gemacht und danach hatten die Kinder noch Zeit zum Spielen (außerdem war an diesem Tag auch noch der Nikolaus zu Besuch!), bis sie schlussendlich um 16 Uhr abgeholt wurden.

    Zwei Schüler wurden in die Werkstätten eingeteilt. Dort haben auch sie erst zu Mittag gegessen und danach vielfältige Eindrücke in die Arbeiten der einzelnen Teilbereiche der Werkstätten bekommen.  Dort werden unter anderem Taschen produziert, die aus gereinigten TETRA-Packs bestehen, aber es gibt dort auch eine Gruppe, in der man lernt, wie man den Geldwert eines Produkts richtig einschätzt, um nicht auf Grund von Unwissenheit „über den Tisch gezogen zu werden“. Das Ziel dieser Gruppe ist es, selbstständig einkaufen gehen zu können und Ähnliches. Außerdem wurden dort zusammen mit den Schülern Plätzchen gebacken. Man hat sich dort sofort freundlich aufgenommen gefühlt, da es auch viele Möglichkeiten gab, sich mit den Menschen zu unterhalten. Deren Geschichten haben sehr bewegt. Insgesamt waren alle sehr gut gelaunt und hatten vor allem beim Plätzchen backen, und Naschen, sehr viel Spaß.

    Im Internat, in das nur eine Schülerin eingeteilt wurde, sind die Kinder und Jugendlichen zwischen 11 und 19 Jahre alt. Nach der Schule, als alle im Internat ankamen, wurde ebenfalls, wie bei den anderen, zuerst gegessen. Danach hatten viele noch etwas zu erledigen oder mussten zur Therapie. Die Schülerin unseres P-Seminars half dann einem Jungen, der sich für eine Probe vorbereiten musste.

    Um 16 Uhr sind wir dann alle nochmal zusammengekommen, um unsere neuen Erkenntnisse und Erlebnisse mit den Anderen und den Mitarbeitenden des Wichernhauses zu teilen.

    Insgesamt war es ein sehr interessanter und erlebnisreicher Tag, der uns allen geholfen hat, neue Erkenntnisse zu gewinnen. Ich denke, dass es uns auch neue Anregungen für unser Projekt gegeben hat, an dem wir jetzt, mit mehr Informationen als zuvor, weiterarbeiten können.

    Zu verdanken ist das vor allem den Mitarbeitenden und den Menschen mit Behinderung des Wichernhauses, die uns dies ermöglicht haben.

     

    Text: Lucia Rattel

    Foto: Tobias Bitzenbauer

     

     

  • spaghettibrückenbau-Wettbewerb

    Spaghettibrückenbau-Wettbewerb am Leibniz-Gymnasium

     

    Welche Brücke aus Spaghetti und Kleber ist die schönste und stabilste der ganzen Schule?

    Dies fragten sich die Teilnehmer und Besucher des Abschlussabends des Spaghettibrückenbau-Wettbewerbs, welcher vom Projekt-Seminar Physik ausgerichtet wurde.

     

     

    Brücken der Wettbewerbsteilnehmer der Unter- und Mittelstufe

    Unter der Leitung von OStRin Neudert wurde der Wettbewerb seit September 2015 von 13 Schülerinnen und Schülern der Oberstufe des Leibniz-Gymnasiums Altdorf geplant.

    Als Vorbild diente der im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften bereits mehrfach durchgeführte Spaghettibrückenbau-Wettbewerb an der Technischen Hochschule Nürnberg, dessen Leiter, Prof. Dr.-Ing. Niels Oberbeck, als Ehrengast begrüßt werden durfte.

    Zur Vorbereitung bauten die Oberstufenschülerinnen und -schüler zunächst selbst Brücken aus Spaghetti. Dann riefen sie die Schülerinnen und Schüler der Unter- und Mittelstufe zur Teilnahme am eigentlichen Wettbewerb auf: Nur zwei Pfund Spaghetti und eine Tube Kleber waren als Baumaterial erlaubt. Da die Schülerinnen und Schüler ihre Brücken zu Hause bauten, wurde sogar der Großvater einer Schülerin vom Brückenbaufieber gepackt und steuerte dem Wettbewerb ebenfalls eine Brücke bei.

    Alle Brücken wurden vor Beginn der Veranstaltung ausgestellt und konnten dort von den Besuchern bewundert und nach ihrer Schönheit bewertet werden.

    Brücken der P-Seminarteilnehmer

    Nach einer kurzen einleitenden Präsentation über die Geschichte und Theorie des Brückenbaus unterzogen die Erbauer der Brücken ihre Bauwerke dem Belastungstest: Die Brücken wurden über einen 60 cm langen Abgrund gestellt und ein Eimer, der an der Brücke befestigt war, wurde solange mit Kies befüllt bis die Brücke nachgab. Die Gewinnerbrücke, die außerdem auch den Schönheitswettbewerb gewann, brach erst bei einer Belastung von 11,6 Kilogramm.

    Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden mit zahlreichen Preisen für ihre Arbeit belohnt.

    So wurde der Wettbewerbsabend für alle Beteiligten ein schöner Abschluss des Projekts.

     

     

    Belastungstest der Brücken

  • Musikalische Reise um die Welt

    Benefizkonzert des Leibniz-P-Seminars zugunsten von Karatu war voller Erfolg

     

    Altdorf – Im Rahmen ihres Projekt-Seminars stellten 15  Schülerinnen und Schüler der Q12 des Leibniz Gymnasiums Altdorf völlig selbständig ein großartiges Benefizkonzert zugunsten von Karatu in Tansania, der Partnergemeinde des Evangelischen Dekanats in Altdorf, auf die Beine. Das, bis auf den letzten Platz besetzte Konzert bot ein buntes Potpourri internationaler Musikstücke von klassisch über volkstümlich bis zu modern und überraschte mit herausragenden musikalischen Darbietungen.

    Alle Schüler an bayerischen Gymnasien müssen ein P-Seminar (Projekt-Seminar zur Studien- und Berufsorientierung) absolvieren mit dem Ziel sich auf die Anforderungen von Hochschule und Berufswelt vorzubereiten. Die Schüler arbeiten dabei ein Jahr lang in einem Projekt mit, das gemeinsam mit außerschulischen Partnern umgesetzt wird. Die Schülerinnen und Schüler des P-Seminars Musik bereiteten das Projekt „Benefizkonzert“ intensiv vor. Von den Eintrittskarten und Plakaten, über die Anmietung eines geeigneten Raumes bis zur Programmgestaltung übernahmen die Q12-Schüler alle anfallenden Aufgaben selbst.  Fachlich beraten und unterstützt wurden sie dabei von ihrer P-Seminar-Leiterin und Fachbetreuerin für Musik Oberstudienrätin Martina Baumann.

     

     

    Mit Reisebüro-Begleitung durch das Programm

    Unter dem Motto eine „Musikalische Reise um die Welt“ präsentierten die Schülerinnen und Schüler im Betsaal des Wichernhauses ihr Konzert. Sympathisch begrüßten Philine Hilderscheid und Hannah Garnitschnig das Publikum und erklärten Hintergrund sowie Intention des Benefizkonzerts und machten dabei deutlich, dass dem Seminar der Gedanke „von Schülern für Schüler“ besonders wichtig war, denn die engagierten Konzertveranstalter spenden ihren Gesamterlös für Schüler-Ausbildungsstipendien an der Ausbildungsschule der Dekanatspartnergemeinde Karatu. Anschließend übernahmen Lena Güthler als Beraterin und Jana Bauer als Kundin charmant die Moderation und entführten das Publikum in das Reisebüro „Sonnenklar“, wo sie spritzig, witzig und charmant zwischen den musikalischen Darbietungen die Zuschauer auf die einzelnen Musikstücke und deren Heimatländer einstimmten. Erste Station auf der „Musikalischen Reise um die Welt“ war Frankreich und damit die beiden Lieder aus dem bekannten Film „Die Kinder des Monsieur Mathieu“, die mehrstimmig harmonisch und klangvoll vom Vokalensemble des P-Seminars mit Klavier- und Geigenbegleitung vorgetragen wurden. Die perfekte Einstimmung auf einen einzigartigen Abend.

    Das nächste Land, das musikalisch bereist wurde, war Spanien. Hannah Garnitschnig am Flügel und Jannik Westerweller an der Gitarre präsentierten eine bezaubernde Instrumental-Version von „Hijo de la luna“. Das Streichquartett mit Johannes Suwita und Philine Hilderscheid an der Geige, Maria Mock am Violoncello und Mila Fischer an der Bratsche faszinierte die Zuschauer mit großer Fingerfertigkeit bei ihrem „Carmen-Medley“. Wales und Irland wurden musikalisch als nächstes bereist. „All through the night“ ein Welsh Folk Song wurde von den versierten Sängerinnen Sophie Riehl und Julia Bauer sowie Isabel Grübl am Flügel zum Besten gegeben. Ähnlich mystisch und hervorragend umgesetzt, das darauf folgende Lied: „The foggy dew“,gesungen von Sophie Riehl und Isabel Grübl sowie Julia Bauer an der Querflöte. Auch Deutschland durfte auf der musikalischen Weltreise nicht fehlen und fand mit Silchers „Loreley“, als Terzett gesungen von Sophie Riehl, Isabel Grübl und Julia Bauer sowie Martina Baumann am Flügel einen klassischen Repräsentanten. Zu den nächsten Liedern erklärte  das Reisebüro-Team, dass sie zwar in Englisch gesungen werden würden, aber die beiden Interpreten Mila und ihr Vater Bernd Fischer aus Altdorf stammen. Tochter und Vater sind das Herzstück der regional bekannten Band  „BobMila“. Sie sorgten für große Publikums-Begeisterung mit frenetischem Applaus bei ihren Stücken „Shape“, „Freedom“, „Hearts a Mess“ und dem selbst komponierten und verfassten Lied „Silent Cry“. Gesang, Gitarren- und Bratschen-Spiel des harmonischen Duos gehörten zu den „Magic Moments“ des Konzerts.

    Nach der Pause, in der man sich nicht nur an bei Karatu-Expertin Margarethe Kern über die Projekte der Dekanats-Partnergemeinde  informieren  sowie Produkte von dort käuflich erwerben konnte, sondern auch von den Schülerinnen und Schüler mit leckeren Laugen-Notenschlüsseln und Getränken versorgt wurde, ging es weiter im Programm. Amerika war die nächste Station auf der Länderreise. Zuerst spielten Johannes Suwita an der Violine, Julia Bauer an der Querflöte und Martina Baumann am Flügel Franz Dopplers „Duettino sur des motifs américains“. Aus dem Stück ließen sich nicht nur Motive bekannter amerikanischer Volkslieder heraus hören, z.B. taucht darin auch der bekannte „Yankee Doodle“ auf. Einmal mehr fühlte man sich an diesem Abend wie in einem großen Konzertsaal. Die Musiker überzeugten mit  ihrem großartiges Spiel und begeisterten den Saal. Der Gitarren-Soloauftritt von Jannik Westerweller mit dem, von ihm selbst für die Gitarre arrangierte Stück „Mas que nada“,  sorgte ebenso für Hochstimmung. Anschließend spielten die Streicher als Quintett mit Elena Lubik am Kontrabass „Tico-Tico“. Auch Russland wurde bei der musikalischen Weltreise ein Besuch abgestattet. „Schwarze Augen – Ochi Chernyye“ hieß das Klaviestück, welches Isabel Grübl und Anna Schuster vierhändig mit Bravour meisterten. Weiter ging es nach China. Ivy Chen  faszinierte die Zuschauerinnen und Zuschauer mit ihrem einzigartigen Spiel auf der chinesischen Zither.

    Von Schülern für Schüler

    Als letztes Lied wählten die Schülerinnen und Schüler  „We are the world“ von Michael Jackson. Denn, wie Hanna Garnitschnig und Sandra Gorlicki in ihrer Schluss-Moderation erklärten, passe das Lied bestens zu ihrer Spenden-Intention von „Schülern für Schüler“. Sie hätten hier in Deutschland nun 12 Jahre das Glück gehabt, in die Schule gehen zu dürfen, nun wollten sie dies Kindern in Afrika mit dem Erlös ihres Benefizkonzertes ermöglichen. Von daher baten die beiden Seminar-Teilnehmerinnen um rege Spendenbeteiligung. Abschließend bedankten sie sich im Namen des P-Seminars namentlich bei allen, die ihnen bei der Vorbereitung und Durchführung ihres Projekts geholfen haben. Ein besonderes Dankeschön ging an Margarethe Kern vom Karatu-Team, an alle Schülerinnen und Schülern, die musikalisch mitgewirkt haben, obwohl sie nicht Teilnehmer des P-Seminars sind und vor allem an ihre Seminar-Leiterin Martina Baumann, die sie in allem unterstützte und ihnen die Freiheil ließ, ihre eigenen Ideen zu verwirklichen. Mit dem perfekt von Chor und Instrumenten intoniertem Schlusslied, das seine emotionale Wirkung nicht verfehlte, ging ein äußerst gelungenes Konzert zu Ende, das an vielen Stellen weit über Schülerkönnen herausragte und alle begeisterte. Td/9292

  • Lisa Ortner gewinnt Vorlesewettbewerb für chinesisch

    Schülerin Lisa Ortner hat die den ersten Platz gewonnen!

     

    Das Staatsministerium hat im Oktober 2016 den ersten Vorlesewettbewerb für Chinesisch in Zusammenarbeit mit dem Generalkonsulat der Volksrepublik China in München organisiert.

    Mitmachen durften alle Schülerinnen und Schüler aus der Q11an bayerischen Gymnasien, die Chinesisch als spät beginnende Fremdsprache erlernen, sowie ggf. die Schülerinnen und Schüler, die Chinesisch im Wahlunterricht belegt haben und die Stufe A1 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen erreicht haben.

    Am 26.10.2016 wurden 13 Siegerinnen und Sieger, die sich im Rahmen eines schulinternen Lesewettbewerbs zur Teilnahme an der Endausscheidung qualifiziert haben, von dem chinesischen Generalkonsulat zur Endausscheidung und anschließenden Preisverleihung in das Generalkonsulat München eingeladen.

    Die Schülerin Lisa Ortner aus dem Leibniz-Gymnasium Altdorf hat die Jury mit ihrer guten Aussprache, sinngemäßem Lesen, korrekter Satzmelodie und einem souveränen Auftritt überzeugt und den ersten Platz gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!

    Alle Teilnehmer haben eine Urkunde und einen Sachpreis bekommen.

     

    Qing Wang-Werner

     

     

     

    Von links nach rechts: Herr Cai, der Vize-Generalkonsul, Lisa Ortner, Frau Professor Huang, Konsulin der Bildungsabteilung des Generalkonsulates, Herr Ministerialrat Robert Gruber

  • Die Amerikanischen Wahlen - eine Nachlese

    Die amerikanischen Wahlen – eine Nachlese

    Vortrag in englischer Sprache am Leibniz-Gymnasium Altdorf

     

     

    Am 10.11.2016, dem zweiten Tag nach den US – Wahlen – und noch immer benommen von deren Ausgang – erhalten die Schüler und Schülerinnen der Oberstufe des Leibniz-Gymnasiums einen englischen Vortrag von Dr. M. Hünemörder von der LMU München.

     

    Noch vor einigen Jahren, ja sogar noch im letzten Jahr, so der Referent, wäre ein Wahlsieg Trumps undenkbar gewesen, verletzte er mit seinen rassistischen und sexistischen Parolen doch die Werte selbst der konservativen Republikaner. Als Medienentertainer, dubioser Geschäftsmann und mehrfacher Millionär gelang es ausgerechnet ihm, die Massen gegen das reiche Establishment zu mobilisieren, wobei man ihm zugestehen muss, so Hünemörder, dass er wohl den „preiswertesten“Wahlkampf aller Zeiten führte, halb so kostspielig wie der Hillary Clintons.

     

    Trumps Populismus, der auf Emotion setzt und nachweisbare Fakten Lügen straft, sei uns Europäern ja nicht unvertraut, ist doch auch hier in vielen Ländern ein gefährlicher Rechtsruck am Werk. Hier wie dort sind es die Immigranten, die zu Sündenböcken werden, in den USA v.a. die Mexikaner. Hünemörder hält dagegen, dass Trumps Zahlen von 11 Millionen Illegalen völlig aus der Luft gegriffen sind, gebe es in Amerika doch nicht einmal eine vergleichbare Einrichtung wie das Einwohnermeldeamt. Auch ein Mauerbau von 3100 km sei blanker Unsinn.

     

    Realistischer ist dagegen die Einführung einer Visa-Pflicht für Muslime, möglich ein Handelskrieg mit China, und sehr wahrscheinlich ist es, dass Abkommen wie TTIP, jene zum Klimawandel und Nato-Verträge mit Japan und Südkorea gestorben sind. Damit knüpft Trump an Amerikas Politik des „splendid isolationism“ aus der Zeit vor den beiden Weltkriegen an.

     

    Wer wählt Trump? Er verdankt seinen an sich knappen Wahlsieg in erster Linie den „older white working-class men“ des nördlichen Mittleren Westens, die sich als Opfer der Wirtschaftskrise von 2009 / 10, der Globalisierung und der „arroganten Politik Obamas“ sehen. Seit Jahren arbeitslos und abgehängt wundert es nicht wirklich, wenn sie Großsprechern wie Trump aufsitzen, der den rust belt, den Rostgürtel, sanieren und neue alte Jobs schaffen will.

     

    Leider war Hillary Clinton als second unpopular person und politics nerd in ihrer spröden, wenig charismatischen Art keine überzeugende Gegenspielerin zu Donald Trump. Konnte sie aufgrund ihrer politischen Erfahrung und Professionalität eine Zeit lang in Führung gehen, war dies nach ihrer e-mail Affäre vorbei. 30 000 offizielle messages zu löschen sei laut Hünemörder kein Kavaliersdelikt, sondern extrem verantwortungslos. Trotzdem ist seiner Einschätzung nach ihre Wahlniederlage ein Gender Problem: Amerika sei derzeit nicht bereit und reif, eine Frau als Präsidentin anzuerkennen.

     

    Schadensbegrenzung verspricht sich Hünemörder lediglich durch die Tatsache, dass in beiden Kammern des Congress die Republikaner die Mehrheit bilden, die Demokraten somit eine eindeutige Opposition darstellen, und dass es in Trumps eigenem Lager sowohl Trumpites als auch anti-Trumpites gibt.

     

    Dr. Hünemörder lockerte seinen Vortrag durch viele witzige Cartoons und satirische Videoclips auf und stellte sich den interessierten Fragen seines jungen Publikums. So gelang es ihm, den SchülerInnen der Q11/12-Englischkurse dieses nach seinen Worten rather scary subject auf gut verdauliche Weise nahe zu bringen.

     

                                                                                                                                                                                                                                         Regina Sorek

     

     

  • Spende für Ausbildungszentrum in Karatu

     

     

    Anlässlich des Karatu-Tages, der in diesem Jahr am Leibniz-Gymnasium durchgeführt wurde, fand auch die Spendenübergabe des P-Seminars Musik statt. Die 15 Schülerinnen und Schüler hatten Ende Oktober im Betsaal des Wichernhauses ein Benefizkonzert unter dem Motto „Eine musikalische Reise um die Welt“ veranstaltet. Das zahlreiche und begeisterte Publikum zeigte sich im Anschluss sehr spendenbereit und so konnten mehr als 800€ für die finanzielle Unterstützung des Ausbildungszentrums im Altdorfer Partnerdekanat Karatu übergeben werden - von Jugendlichen in Deutschland für Jugendliche in Tansania.

     

    M. Baumann

     

     

  • Ausstellung  „Im Leibniz, über Leibniz, Mathe und mehr“

    1) Anlass für die Ausstellung

     

    Vor 350 Jahren, genauer am 4. Oktober 1666, schrieb sich Gottfried Wilhelm Leibniz an der damaligen Universität in Altdorf als Student ein. Obwohl der junge Leibniz durch seine intellektuellen Fähigkeiten und Leistungen auffiel, wollten die Professoren der Universität Leipzig dem zwanzig-jährigen Ausnahmestudenten noch keinen Doktortitel verleihen. (Er hatte damals schon einen Aufsatz über die mathematische Kombinatorik veröffentlicht, die heute noch auszugweise im Stochastikunterricht der 12. Klasse vermittelt wird.) Daher begab sich G. W. Leibniz in die Provinzstadt Altdorf und legte noch im November des gleichen Jahres seine juristische Doktorarbeit vor, die er Anfang 1667 verteidigte. Ein Angebot für eine Professur in Altdorf lehnte er mit dem Hinweis ab, dass „sich sein Geist in eine ganz andere Richtung ziele“. Noch im Jahr 1667 trat er in den diplomatischen Dienst beim Kurfürst in Mainz.

    Das Jubiläum der Immatrikulation von Leibniz in Altdorf war Anlass für eine Leibniz-Ausstellung, die das P-Seminar von OStRin U. Skibbe ein Jahr lang vorbereitete. Ergänzend dazu holte StD B. Hell die Wanderausstellung „Mathematik zum Anfassen“, die vom Bildungsfond des Landkreises Nürnberger Land finanziell unterstützt wurde. Die Stadt Altdorf organisierte die Ausstellung eines wertvollen Nachbaus der Rechenmaschine von Leibniz aus Hannover.

     

    2) Feierliche Eröffnung

     

    Genau am Jahrestag wurden alle drei Ausstellungsteile unter Beisein von etwa hundert geladenen Gästen aus Politik, Wissenschaft und Schule feierlich eröffnet. Zunächst stellte eine Schülergruppe des P-Seminars in einem launischen Sketch die Person Leibniz vor. OStDin R. Fleischer erwähnte in ihrer Begrüßung, dass unsere Schule seit etwa fünfzig Jahren den Namen Leibniz-Gymnasium trägt. Die Grußworte von Landrat Kroder und Bürgermeister Odörfer stellten Verbindungen zu Leibniz her. Schließlich erläuterte Prof. T. Weth von der Universität Erlangen-Nürnberg in seinem Referat über die Kreiszahl π die Denkweise von Mathematikern. Dabei schilderte er, dass man in den unendlich vielen Ziffern von π nicht nur jedes Datum, sondern sogar auch jedes digitalisierte Foto oder Buch als Zeichenfolge finden kann. Musikalisch wurde die Feierstunde von den Schülerinnen Lan Chi Le und Thao Lyn Le umrahmt. Bei dem nachfolgenden Besuch der Ausstellung zeigten die beiden anwesenden Nachbauer der Rechenmaschine deren Wirkungsweise. U. Skibbe und B. Hell stellten ihre Teile der Ausstellung exemplarisch vor, bevor ein von der Stadt gesponserter Imbiss die Eröffnungsfeier abschloss.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    3) Kurzbeschreibung der Ausstellung

     

    In der Leibniz-Ausstellung konnte man sich nicht nur über den Prioritätsstreit zwischen den Anhängern von Newton und Leibniz in einem Hörspiel informieren, sondern auch viel über den Einfluss von Leibniz auf die heutige mathematische Schreibweise und sein Binärsystem als Grundlage der Computersprache erfahren. Sein brieflicher Austausch mit vielen Wissenschaftler, seine vielen Reisen und seine vielfältigen Ideen (z.B. bzgl. Versicherungen, Unterseeboot bzw. Sprungschuhe) wurden ebenso dargestellt wie auch viele heutige Produkte, die seinen Namen beinhalten. Ein Vergleich seines Lebenslaufs mit historischen Ereignissen und viele verstreute Aussagen von Leibniz rundeten das Gesamtbild ab.

    In der mathematischen Mitmachausstellung konnte man sich nicht nur von einer Riesenseifenhaut umhüllen lassen, sondern man durfte auch eine vorgegebene Funktion nachgehen (vorwärts, rückwärts mit verschiedenen Geschwindigkeiten). In einem Riesenkaleidoskop sah man unendlich viele Bilder von sich. Mit Würfeln konnte man verschiedene Takte (von W.A. Mozart) in neue Reihenfolgen anordnen und dann dieses Stück uraufführen lassen. Daneben gab es mehrere Knobeleien (verschwindende Zwerge, Pyramiden oder Geheimnachrichten) zum Lösen sowie verschiedene mathematische Experimente (Kugelbahnen, Leonardobrücke oder Polydronfiguren) auszuführen.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    4) Besucher

     

    Ein Quiz über beide Ausstellungsteile sollte die Schüler animieren, verschiedene Stationen der Schau kennen zu lernen. Eine Schätzaufgabe zu einem, von einer Schülerin erstellten Mosaikbild von Leibniz rundete die Aktionen ab. Die Auslosung der Preise erfolgt Anfang November.

    Neben den knapp 900 Schülerinnen und Schülern des Leibniz-Gymnasiums besuchten noch Schulklassen aus Nürnberg, Fürth, Lauf, Amberg und dem Raum Regensburg die Ausstellung. Selbst eine vierte Klasse der Grundschule Altdorf wollte Mathematik in Experimenten erfahren. Dazu kamen noch viele Erwachsene und Familien, die nachmittags die Leibnizhalle bevölkerten. Insgesamt besuchten etwa 1500 Personen die Ausstellung, die von der gesamten Fachschaft Mathematik samt Referendaren und den Mitgliedern des P-Seminars betreut wurde.

     

    B. Hell

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

 

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