LEIBNIZ-GYMNASIUM

ALTDORF

NATURWISSENSCHAFTLICH-TECHNOLOGISCHES UND SPRACHLICHES GYMNASIUM

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Termine.

Praktikumsberichte

Berichte unserer Schüler aus den Betriebspraktika

Praktikumsberichte aus 2016

Mensa.

Amtsgericht Hersbruck

Nürnberger Nachrichten

VAG Nürnberg

RAdiosender AFKMax

Ich durfte meine Praktikumswoche am Amtsgericht Hersbruck verbringen und dort viele neue Eindrücke sammeln. Neugierig gemacht hat mich der ,, Tag der offenen Tür“ beim Oberlandesgericht Nürnberg, den ich ein paar Monate zuvor besucht habe.

 

Los ging es am Montag, den 18.07.2016 um 8.30 Uhr mit dem Kennenlernen des Geschäftsleiters Herr Wollner, der mich zuerst über den Ablauf meiner Woche informierte und anschließend ein paar grundlegende Begriffe über das Thema Gericht näher brachte, wie zum Beispiel, dass ein Schöffe ein ehrenamtlicher Richter ist. Danach verbrachte ich den restlichen Vormittag in der Wachtmeisterei, die sowohl die ankommenden Leute kontrollieren, als auch den Posteingang und Postausgang verwalten. Meine Aufgaben bestanden darin, Briefe zu öffnen und den entsprechenden Abteilungen zuzuordnen. Später durfte ich zusammen mit einer Wachtmeisterin die Post innerhalb des Hauses austragen, was eine tolle Gelegenheit  war, mir einen kleinen Überblick über alle Abteilungen zu verschaffen. Nach meiner einstündigen Mittagspause machte ich Bekanntschaft mit Herrn Spieß, einem Rechtspfleger im Familienrecht, der mir unter anderem viel über seinen Beruf erzählt hat. Er ist ein Beamter des gehobenen Dienstes und übernimmt teilweise die Aufgaben, die ursprünglich dem Richter zugeteilt waren. Als Rechtspfleger arbeitet man selbstständig an seinen eigenen Fällen und ist dabei nur dem Gesetz gegenüber verpflichtet. Herr Spieß hat mich auch einige seiner Akten durchlesen lassen und mir seine Tätigkeit sehr anschaulich anhand diverser Beispiele gezeigt.

 

Den Dienstag verbrachte ich komplett in der Abteilung Betreuung und Nachlass, die sich vor allem mit Testamenten und der Erbenermittlung beschäftigt. Ich durfte Frau Werzinger bei einem Nachlasstermin zuschauen, bei dem sie zwei Söhnen das Testament ihrer verstorbenen Mutter vorgelesen hat. Ein anderer Themenbereich ist die Betreuung, diese kommt in Betracht wenn man sich nicht mehr selbst versorgen kann und einen Berater braucht, der einem in verschiedenen Aufgabenbereichen zur Seite steht.

 

Am Mittwoch wurde es richtig spannend, denn ich hatte die Möglichkeit bei mehreren Strafprozessen zuzuhören. Vormittags waren es Fälle, die öfter vorkommen, wie zum Beispiel Schwarzfahren und Fahrerflucht. Diese Delikte wurden vor allem mit Sozialstunden, Geldbußen und bis zu 2 Jahren Haft bestraft. Nach der Mittagspause ging es um einen Ausnahmefall, bei dem ein Mann mehrere alte Frauen um viel Geld betrogen hat. Diese Verhandlung dauerte zweieinhalb Stunden.

 

Am Donnerstag lernte ich das Zivilrecht und Vollstreckungsrecht kennen. Das Erstgenannte erklärte mir Frau Schönegger. Beim Zivilrecht geht es um zwei Parteien, die ihre Streitigkeiten  nur durch den Richter bereinigen können. Dieser fungiert  im Zivilrecht als Schiedsrichter.Anders alsim Strafrecht. Hier ist der Richter der Vertreter des Staates, der gegen den Angeklagten wegen eines Rechtsverstoßes vorgeht.

 

Einer Scheidung vor dem Familiengericht durfte ich am Freitag beiwohnen. Es wurde der Unterhalt des Sohnes, sowie das Einkommen beider Elternteile verhandelt. Anschließend hatte ich das Abschlussgespräch  bei Herrn Wollner, der sich auch erkundigte, wie es mir am Amtsgericht in Hersbruck gefallen hat.

Zusammengefasst fand ich die Woche sehr informativ und ansprechend.  Ich kann mir durchaus vorstellen,  den Beruf Rechtspfleger selber auszuüben.

 

Maja März, 10e

 

Mein Praktikum bei den Nürnberger Nachrichten in der Technischen Ausbildung begann jeden Morgen um 8.00 Uhr. Ich durfte schon an meinem ersten Tag Aufgaben des richtigen Berufes der Mediengestaltung übernehmen was mich sehr freute da ich dadurch schnell lernte was man für einen Job als Mediendesigner braucht. Man benötigt beispielsweise Fachkenntnisse mit dem Computer aber auch Kreativität um seine Arbeit auch so umzusetzen wie es von einem verlangt wird. Meine Aufgaben am ersten Tag bestanden darin dass ich Bilder bearbeitete, retuschierte und einfügte, sodass ich für meinen zweiten Tag als Praktikantin neue Flyer und Plakate zu den jeweiligen Bildern erstellte, was sich anfangs für mich etwas schwierig darstellte, da die Arbeit mit verschiedenen Bearbeitungsprogrammen noch neu für mich war. An meinem dritten Tag durfte ich dann Logos für Firmen, aber auch Internet Websites erstellen, was mir sehr viel Spaß bereitet hat, da ich nun weiß wie kompliziert es ist ein passendes Logo für eine Firma zu erstellen. Ich habe auch beispielsweise versucht unser Schullogo nachzustellen was mir eine Menge Freude bereitet hat. An meinem nächsten Tag besuchte ich mit Herrn Sommerfeld, das neue Deutsche Museum, um uns die Ausstellung der 100 besten Plakate anzusehen. Dieser Ausflug war sehr interessant, da ich mir zum ersten Mal Gedanken machen musste, worauf es bei einem guten Plakat ankam, wenn es einen  Leser interessieren soll. Ich sah dort die unterschiedlichsten Stilmittel der Gestaltung was mich teilweise erstaunte da ich nicht wusste wie viele unterschiedliche Arten von Plakaten es gibt. An meinem letzten Tag des Praktikums durfte ich wieder im Büro neue Aufgaben übernehmen. Ich  durfte jetzt schon das Cover der „ NN“ neu gestalten oder das neu Einfärben von Autos auf Websites  gehörte jetzt auch  schon zu meinen täglichen Aufgaben. Am Ende schaute ich mir dann zusammen mit meinen Ausbildern meine erstellten Plakate, Logos und Websites an und bekam dafür vollstes Lob meiner Ausbilder. Insgesamt kann ich ein Praktikum bei den Nürnberger Nachrichten sehr empfehlen da die Mitarbeiter der Firma alle stets freundlich und zuvorkommend sind und das Arbeiten in dieser Firma sehr viel Spaß bereitet hat. Alles in allem war die Praktikumswoche eine sehr gelungene Woche und es hat mir sehr viel weiter geholfen für meine spätere Berufswahl. Auch würde ich jedem empfehlen ein Praktikum als Mediendesigner zu machen da es viele neue Einblicke in diesen Beruf gibt.

 

Sophia Friedrich

Weg zum Praktikum

 

Das Praktikum bei der Verkehrs-Aktiengesellschaft (VAG) im Bereich der U-bahn-Instandsetzung in Nürnberg habe ich über einen dort arbeitenden Freund organisieren können. Ich musste hierfür lediglich einen stichpunktartigen Lebenslauf sowie ein Bewerbungsanschreiben verfassen. Danach habe ich sofort eine Zusage bekommen und konnte problemlos  mein Praktikum antreten.

 

 

Erfahrungsbericht

 

Am Montag, den 18.07.16, begann mein erster Praktikumstag gegen acht Uhr. Ich wurde herzlich von meinem zuständigen Betreuer empfangen, der mich die ganze Woche über begleitet hat.

Das Werk der VAG in Nürnberg, in dem ich zu Besuch war, kümmert sich hauptsächlich um die Instandsetzung aller U-Bahnen des Nürnberger Nahverkehrsnetzes. Das bedeutet, ein Großteil der anfallenden Arbeit dort ist das Reparieren der U-Bahnen, im mechanischen beziehungsweise elektrischen Bereich. Noch dazu gehören eine Schreinerei, Sattlerei, Lackiererei sowie viele Prüfstände. Allgemein gesagt: viel Schraub-Arbeit für mich, was auch der Wunsch meines Praktikums war, um Erfahrung in diesem Bereich zu sammeln.

Nach einer Sicherheitseinweisung und nachdem mir das komplette Werk von meinem Betreuer, Herr Stellwag, gezeigt wurde und ich die entsprechende Arbeitsbekleidung erhalten habe ging es auch schon los. In den ersten drei Tagen befand ich mich hauptsächlich in der Werkstatt, worauf ich den Schwerpunkt der Praktikumswoche gelegt hatte. An den Tagen Donnerstag und Freitag durchlief ich noch die Abteilung der Arbeitsvorbereitung sowie der Elektrotechnik.

Ich muss sagen, dass mir zurückblickend das Praktikum sehr viel Spaß gemacht hat. Die Art der Arbeit, das Montieren sowie Demontieren von nahezu kompletten U-Bahn-Zügen, die Arbeitsatmosphäre mit den Angestellten und die Möglichkeit extrem viel zu lernen war sehr schön. Unter anderem konnte ich die Leitstelle des gesamten Verkehrsnetzes der Nürnberger U-Bahnen am Plärrer besichtigen, konnte mehrmals selber U-Bahn fahren und viel im Bereich des „Schraubens“ sowie der Arbeitsvorbereitung lernen.

 

 

Jakob Frank

 

 

 

 

 

Journalist, Moderator und Reporter - Meine Traumberufe. Die Richtung für meine Praktikumswoche war also schnell festgelegt. Nun galt es nur ein geeignetes Unternehmen zu finden. Einiges an Einblicken in den professionellen Journalismus konnte ich schon bei diversen Praktika beim Bayerischen Rundfunk in Nürnberg und München sammeln, was mir aber immer fehlte war die Praxis. Verständlich, denn ein solcher Sender mit Millionenreichweite kann nicht gleich in der ersten Woche die Schülerpraktikanten aktiv mitarbeiten lassen. Deshalb habe ich für dieses Praktikum eher Ausschau nach einem kleineren Sender gehalten. Schnell bin ich auf den Aus- und Fortbildungsradiosender AFKmax gestoßen. Der Vorteil bei dieser Station ist, dass sie extra für solche Zwecke ausgelegt ist. Die Redaktion besteht ausschließlich aus Praktikanten (die aber im Schnitt 3 Monate bleiben), lediglich zwei festangestellte „Chefs vom Dienst (CvD)“ begleiten den Ablauf, abgesehen natürlich vom Programmchef.

Am ersten Tag erhielten wir zunächst eine Führung durch das Stockwerk, in dem sich der Sendekomplex mitsamt der Redaktion und Produktion befindet. Anschließend durften wir die neuen Musikzugänge bewerten, die Veranstaltungstipps, jeder für einen anderen Tag, schreiben.

Am Dienstag hatte ich die Aufgabe ein neu erschienenes Album zu rezensieren, wir haben einen Workshop zum Thema „Radiosender in SocialMedia“ besucht und ich habe einen kleinen Bericht über den „Klassiker der Woche“, ein bedeutendes Album, geschrieben.

Das erste Mal on Air war ich am Mittwoch zu hören, ich durfte die Veranstaltungstipps, die ich bereits am Montag geschrieben hatte, vorlesen. Außerdem habe ich dem Moderator eine Meldung zum Thema „Recht bei Hitze“ geschrieben und einen Workshop zum Thema Radiomoderation besucht.

Etwas anders wurde es dann am Donnerstag. Der erste Schritt wenn man in die Redaktion kommt ist eigentlich den PC hoch zu fahren und zu schauen was in der Nacht so passiert und evtl. interessant für die Redaktionskonferenz ist. Dort wird darüber gesprochen welche Themen es am Tag in die Sendung schaffen. Anders aber am besagten Donnerstag. Die Telekom hatte nämlich Internetprobleme und so mussten wir uns bis 10 Minuten vor Feierabend auf den Teletext und die klassische Zeitung verlassen. Interessant zu sehen wie abhängig man als Journalist also von dem Internet ist. Kein Twitter, keine E-Mails, kein Google, nicht mal das Telefon hat funktioniert. So bekamen wir Praktikanten die Aufgabe CDs einzulesen und zu benennen. Nicht der schönste Job, aber recht viel mehr war einfach nicht möglich.

Etwas länger über den Äther ging ich am letzten Tag, dem Freitag. Nachdem ich alle „Grundaufgaben“ schon erledigt hatte durfte ich einen LiveTalk mit dem Moderator im Studio führen. Thema war der Ausnahmezustand in der Türkei, was das ist und was es für uns bedeutet. Zunächst habe ich dazu recherchiert, ein grobes Skript geschrieben und anschließend mit dem Moderator Chris, der sich in die Rolle der fragenden Hörer versetzte und mich in die Rolle als Experte, darüber live gesprochen.

 

Abschließend lässt sich sagen, dass sich das Praktikum auf jeden Fall gelohnt hat und ich  jedem, der auch eine ähnliche Richtung anstrebt, AFKmax nur empfehlen kann. Wie bereits eingangs erwähnt ist der große Vorteil dass ich eigentlich ab der der ersten Stunde nur selber gearbeitet habe im Gegensatz zu den größeren Medienunternehmen. Durch die Workshops kompetenter Profis konnte ich mein Wissensspektrum weiten, aber auch die individuelle Besprechung meiner Texte und „on Air Minuten“ haben mich weiter gebracht.

Ein längeres Wiederkommen während des Studiums oder nach dem Abi halte ich auf jeden Fall für sehr wahrscheinlich.

 

Maximilian Greger am 25. Juli 2016

 

 

Praktikumsberichte aus 2015

Kulturreferat  Nürnbreg

Smurfit Kappa GmbH

Designbengel

Klinik für Neurologie

EV Bankfiliale Nürnberg

Granjd Hotel Nürnberg

In der Woche vom 13.07.-17.07. hatte ich die tolle Möglichkeit ein Schnupperpraktikum im Projektbüro des Kulturreferats der Stadt Nürnberg zu absolvieren. Im Allgemeinen organisiert das Projektbüro zahlreiche Events in Nürnberg – musikalische wie auch kulturelle. Fast jedem Mitarbeiter des Projektbüros wird eine Veranstaltung zugeteilt, für dessen Organisation er dann jedes Jahr verantwortlich ist.

 

An meinem ersten Tag, dem Montag, wurde mir zu Beginn ein Einblick in den gesamten Aufgabenbereich des Projektbüros verschafft. Jedes Mitglied des Teams hat sich bei mir vorgestellt und mir ein kurzes Resümee seines Projekts gegeben. Anschließend wurden mir gleich meine Projektleiter vorgestellt: Rainer Pirzkall, der Projektleiter des Bardentreffens und Thomas Wehr, der Projektleiter des Klassik Open Airs. Herr Pirzkall erklärte mir dann auch sofort meine erste Aufgabe. Diese war, Umschläge für alle Künstler und Mitwirkenden vom Bardentreffen mit Essensmarken, Backstagepässen und Bändchen, zu packen. Das kann bei fast 100 verschiedenen Acts und mehreren hunderten von Mitwirkenden auch mal ein bisschen dauern. Mir machte es jedoch großen Spaß, dass ich an der Organisation eines solch großen Events mitwirken und außerdem noch einen Blick hinter die Kulissen werfen konnte.

 

Am Dienstag durfte ich dann mit zum wöchentlichen „Jour fixe“. Hier versammelte sich das gesamte Team und berichtete vom Stand der aktuellen Ereignisse. Das betraf in dieser Woche das Bardentreffen, da dieses bereits am 30.07. beginnt und dieses Jahr sogar anlässlich des Jubiläums 4 Tage dauert. Innerhalb einer Stunde wurde dann beim Jour fixe das gesamte Programm vom Projektleiter vorgestellt und detailliert erklärt, warum er sich für diese Acts entschieden hat. Außerdem erkundigten sich die Kollegen engagiert über beispielsweise die anstehende Pressekonferenz und den Druck der zugehörigen Plakate. Infolgedessen bin ich dann mit einer Kollegin in eine naheliegende Druckerei gelaufen, um uns über die verschiedenen Möglichkeiten des Drucks der Plakate zu erkundigen.

 

Auch am Mittwoch habe ich wieder eine neue Aufgabe bekommen. Ich ging zusammen mit einer anderen Praktikantin ins Lager des Projektbüros und habe Kisten für die verschiedenen Spielstätten (Hauptmarkt, Insel Schütt, Lorenzer Platz, Kreuzigungshof, Trödelmarkt, Sebalder Platz, Burgtheater, St Katharina, Kulturgarten) gepackt. Wir bekamen Listen für den Inhalt der Kisten und sollten diese dann entsprechend befüllen. Diese Kisten beinhalteten beispielsweise Dinge wie: Kleiderbügel, Seifen, Geschirrtücher, etc.. Der Inhalt dieser Kisten ist sowohl für das Team als auch die Künstler der jeweiligen Spielstätten.

 

Eine weitere Teambesprechung im kleineren Kreis fand dann Donnerstagmorgen statt. Auch bei dieser durfte ich dabei sein. Es wurde noch einmal intensiv über die verschiedenen Möglichkeiten des Drucks der Plakate debattiert und die bestmögliche Variante herausgearbeitet. Anschließend bekam ich den ersten Auftrag aus dem Bereich des Klassik Open Airs, welcher auch gleichzeitig der spannendste für mich war. Ich bekam vom Projektleiter Thomas Wehr eine Liste aller wichtigen Telefonummern des Festivals, wie beispielsweise Security, Feuerwehr und aller anderen Mitwirkenden. Diese Liste war jedoch nicht aktuell sondern nur vom Vorjahr, weshalb ich dann die Aufgabe hatte alle Telefonnummern nach aktuellem Stand zu überprüfen. Somit durfte ich so wichtige Leute, wie zum Beispiel den Intendanten der Nürnberger Symphoniker anrufen.

 

Am Freitag war dann auch schon mein letzter Tag, an dem ich nicht mehr allzu viel zu tun hatte. Deshalb bekam ich dann kleinere Aufgaben, wie das Aktualisieren der „Liedwunschliste“ des Klassik Open Airs 2015 oder das alphabetische Sortieren der Sponsorenordner. Am Nachmittag hat sich schließlich das gesamte Team bei mir herzlich verabschiedet und bedankt, was mich sehr gefreut hat. Außerdem habe ich als Abschiedsgeschenk einen Backstagepass für das Bardentreffen und eine Karte mit Unterschriften aller Mitarbeiter als Erinnerung bekommen.

 

Für mich hat sich das Betriebspraktikum sehr gelohnt, da ich einen umfassenden Einblick in den vielfältigen Aufgabenbereich eines Kulturreferats bekommen habe und es mir zusätzlich sehr großen Spaß gemacht hat.

 

Julia Dennerlein, Klasse 10e

 

 

Ich habe mein Praktikum  bei Smurfit Kappa in Feucht absolviert. Dies ist eine Firma, die Wellpappe, die vor allem für Kartonagen essentiell ist, produziert. Nachdem ich mit der nötigen Sicherheitskleidung ausgestattet wurde, durfte ich auch schon erfahren, wie Aufträge im Kundenservicecenter bearbeitet werden, Bestände im Lager immer möglichst gleich gehalten werden und wie Angebote erstellt werden. Weiter wurde es mir im Design Center ermöglicht, selbst einen eigenen Karton aus einem Kartonbogen herzustellen. Damit diese aber jederzeit die nötige Qualität aufweisen, sind Kontrollen nötig. Somit habe ich im Labor an speziellen Geräten die Stabilität bei Belastungen der fertigen Kartons, die Anzahl der Lagen und die Qualität der eingearbeiteten Papierschichten ermittelt, bevor ich die Funktionsweise der meterlangen WPA (Wellpappeanlage) genauer unter die Lupe genommen habe und im Anschluss den Rohstoff, sprich tonnenschwere Papierrollen, in die höchsttechnische Anlage einführen durfte. An dieser Stelle war die Herstellung des Leims für den Zusammenhalt der einzelnen Papierschichten ebenfalls sehr interessant. Nachdem nun fertige Kartonagen aus der Anlage herauskamen, wurden diese über Rollen und mittels Transportfahrzeugen zur Druck- und Verpackungsmaschine befördert. Dort wurde jeder Karton individuell bedruckt (z.B. Lebkuchenmotive), wofür die Farbe und das Klischee (Motiv) im Übrigen selbst angefertigt wurden. Eine weitere Maschine hat danach die versandfertigen Kartons mittels einer Europalette und etwas Folie eingepackt. Abschließend lässt sich sagen, dass bei diesem Praktikum eine hohe Abwechslung gegeben war, weil ich jede Abteilung besuchen konnte und ich deshalb ein Praktikum bei Smurfit Kappa für alle, die daran interessiert sind, woher Umzugskartons oder Verpackungen aus Papier eigentlich herkommen, empfehle.

Mein einwöchiges Praktikum absolvierte ich vom 13.07. bis 17.07.2015 bei der Firma Designbengel und der Firma Businessfreunde in der Nibelungenstr. 28, 90478 Nürnberg.

 

Die Firma ist ein kleiner familiärer Betrieb bestehend aus Elisa Foltyn (Inhaberin der Firma Desingbengel) und Bernd Ullmann (Inhaber der Firma Businessfreunde). Beide Firmen sind daran ausgerichtet, den Firmenauftritt in der Öffentlichkeit möglichst werbewirksam zu gestalten sowie Konzeption und Umsetzung einer individuell gestalteten Werbestrategie zu gewährleisten. Nebenbei führen die beiden Firmeninhaber noch einen online-shop mit dem Namen „Roaststar“ und vertreiben hierbei Kaffeeprodukte sowie Zubehör (https://www.roaststar.de/).

 

Gleich am ersten Tag meines Praktikums wurde ich sehr freundlich empfangen, so dass ich mich von Anfang an dort sehr wohl gefühlt habe. Da neben mir nur noch zwei Personen anwesend waren, herrschte eine familiäre Atmosphäre, was ich als sehr angenehm empfunden habe; ich hatte sogar meinen eigenen Schreibtisch für diese eine Woche.

 

Gleich am ersten Tag, wurde ich mit den digitalen Medien vertraut gemacht. Ich erlernte die Einrichtung eines lokalen Servers auf einem Mac, die Einrichtung einer Datenbank, Installation und Kennenlernen des Content Management Systems Joomla, die Erarbeitung von Inhalten, Einrichtung von Kategorien, Artikeln und Menüpunkten sowie das Einbinden von Bild- und Videomaterial (z. B. youtube). Des Weiteren lernte ich die Installation von einem Plugin (z. B. GoogleMaps) Code und die Grundlagen von CSS anhand der Anpassung von Farben und Schriften einer Webseite. Hier ist der Link zu meiner ersten, selbst erstellen Webseite (durchaus noch verbesserungsfähig): http://sandro.joomlafant.de/

 

Am nächsten Tag erklärte mir Frau Foltyn die Suchmaschinenoptimierung, dazu gehört die Erarbeitung und Recherche von Regeln zur SEO (Suchmaschinen Optimierung) sowie die Analyse einer Webseite mit Konzeption und Besprechung mit Webseitenkunden. Hinzu kam die Einführung in Adobe Illustrator, die Erklärung von Druckbesonderheiten (z. B. Beschnittrand, Unterschied zwischen Vektordaten und Pixeldateien).

Das Highlight an diesem Tag war die Erstellung eines eigenen Kaffeeetiketts (Photoshop) mit Hilfe von Masken, Schnittmasken, der Freistellung mit Pfaden und Zauberstab sowie Hintergrundradiergummi. Hierbei erlernte ich zudem die Beachtung von rechtlichen Angabepflichten.

 

Am Mittwoch durfte ich eine Untersuchung von Webseiten auf Nutzerfreundlichkeit durchführen, dazu gehört u. a. eine Ausführung von Suchmaschinen-Optimierungen auf der Kundenseite, Metadescriptions einbinden, Überschriften optimieren etc.  Gleichzeitig führte ich eine Analyse eines Online-Shops am Beispiel von Roaststar durch und erstellte im Photoshop ein Plakat für diesen Online-Shop.

 

Am vorletzten Tag erlernte ich noch einige weitere Änderungen hinsichtlich der Suchmaschinenoptimierung  und wie man sie umsetzt. Auch zeigte man mir die Bearbeitung von digitalen Negativen (Bildern im RAW bzw. DNG Format) für eine Theatergruppe aus Nürnberg und ich durfte bei der Kommunikation mit Kunden beiwohnen.

 

Am letzten Praktikumstag arbeitete ich mit Adobe Indesign und erstellte Inhaltsverzeichnisse von Veranstaltungsinseraten sowie Tabellen.  Für den Online-Shop von Roaststar führte ich eine Inventur im Laden durch und berichtigte den Warenbestand auf deren Homepage.

Zusätzlich habe ich am Ende des letzten Tages ein Rücklabel für eine Kaffeeverpackung mit Photoshop unter Berücksichtigung von rechtlichen Angaben.

 

Das einwöchige Praktikum hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich habe viele nützliche Dinge gelernt.

 

Die Erfahrungen, die ich während meines Praktikums sammeln durfte, haben mir durchaus eine genauere Vorstellung von der Arbeitswelt, aber auch von dem Beruf als Webdesigner/Grafikdesigner/Mediengestalter vermittelt.

 

Meine Erwartungen an das Praktikum wurden vollkommen erfüllt. Was meine berufliche Zukunft angeht, so kann ich mir sehr gut vorstellen, ein Studium im Bereich Webdesign/Grafikdesign oder eine Ausbildung zum Mediengestalter nach dem Abitur zu beginnen.

 

An dieser Stelle möchte ich vor allem Frau Neudert danken, dass sie mich dafür begeistern konnte, mich für eine Praktikumsstelle zu bewerben. Wenn einem Schüler diese Möglichkeit an seiner Schule gegeben wird, sollte er die Chance nutzen, ich habe es nicht bereut.

 

Alessandro Mietsam 10 A

 

 

 

 

In der Klinik für Neurologie, welche zum Südklinikum Nürnberg gehört, gibt es zwei neurologische Allgemeinstationen, sowie eine, auf Schlaganfälle spezialisierte Station, die „Stroke Unit“. Außerdem gibt es neurologische Intensivbetten auf der konservativen Intensivstation und die Neurophysiologie, welche jedoch keine Betten besitzt, sondern auf die Untersuchungen des Nervensystems und der Gefäße spezialisiert ist. Da mich der Bereich der Neuropsychologie sehr interessiert und ich mir vorstellen kann, dies später zu studieren, habe ich lange nach einem Praktikum in diese Richtung gesucht. Letztendlich bin auf die Klinik für Neurologie gestoßen, welche mir ein Praktikum sofort zusagte. Ich hatte die Erwartung, durch die Klinik erste Eindrücke in die medizinische Neurologie zu gewinnen, jedoch wurde mir nicht nur die Möglichkeit geboten, Erfahrungen in diesem Themenbereich zu sammeln, sondern auch in der Neuropsychologie, da der Chefarzt Prof. Dr. Erbguth sowohl studierter Neurologe, als auch studierter Psychologe ist.

 

Am 13.07. um 8:30 Uhr, begann mein erster Tag und ich arbeitete mit Prof. Dr. Erbguth einen Plan für die Woche aus, da sein Ziel war, mir einen Einblick in die verschiedenen Stationen der Klinik zu geben. Meinen ersten Tag verbrachte ich in einer der neurologischen Allgemeinstationen. Einer der Ärzte nahm mich mit und erklärte mir anhand der Patientenkurven, in welchen alle Informationen zu dem jeweiligen Patienten stehen, die Krankheiten der Patienten und wie man diese durch Beurteilen von Bildern des Gehirns, seiner Gefäße und verschiedenen Untersuchungen diagnostizieren kann. Anschließend durfte ich mit einer anderen Ärztin dieser Station mit zur Visite, um den Patienten ihre Diagnose oder ihre Therapiefortschritte mitzuteilen und um durch Untersuchungen oder Gespräche festzustellen, ob eine Besserung oder Verschlechterung der Krankheit zu bemerken ist. Diese Ärztin erklärte mir ebenfalls die verschiedenen Patientenfälle, fragte mich nach jedem Patientengespräch nach meinen Eindrücken und auch während der Untersuchung von verschiedenen Patienten fragte sie mich, ob ich Auffälligkeiten bemerke und was ich dadurch auf den Gesundheitszustand des Patienten schließen kann. Nach der Visite durfte ich diese Ärztin zu einer Lumbalpunktion, das ist eine Abnahme des Nervenwassers aus dem Rückenmark begleiten.  Nach einer weiteren Lumbalpunktion am Nachmittag, erklärte mir einer der Ärzte noch einige Krankheitsbilder, am Beispiel von verschiedenen radiologischen Bildern und schloss damit den Tag ab. Meinen zweiten Tag verbrachte ich in der Neurophysiologie. Dort werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt, welchen ich allen, mindestens einmal beiwohnen durfte, um auch diesen Bereich der Neurologie zu entdecken. Die erste Untersuchung fand direkt zu Beginn um 8:30 Uhr statt. Es war eine Dopplersonographie der hirnversorgenden Arterien, welche dazu dient, mithilfe von Ultraschall festzustellen ob der Patient verengte Gefäße im Bereich des Halses oder des Gehirns hat, da diese verengten Gefäße zu einem Schlaganfall führen können. Die nächste Untersuchung war eine Elektroenzephalographie, auch genannt EEG. Das ist eine Methode der medizinischen Diagnostik, um Spannungsschwankungen an der Kopfoberfläche aufzuzeichnen und somit beispielsweise Epilepsie oder den Hirntod zu diagnostizieren. Nachdem ich mehrmals bei solch einem EEG dabei war, durfte ich einen anderen Arzt zu einer Somatosensorisch evozierten Potentiale begleiten. Dies ist eine Untersuchung, bei der der zu untersuchende Nerv elektrisch gereizt wird und man dadurch die Funktion von sensiblen Nervenbahnen beurteilen kann. Die letzte Untersuchung an diesem Tag war eine Elektromyographie mit Messung der Nervenleitgeschwindigkeit. Das ist eine Untersuchung der elektrischen Aktivität von Muskeln, welche  meist zusammen mit der Messung der Nervenleitgeschwindigkeit durchgeführt wird, um eine Nerven- oder Muskelerkrankung zu diagnostizieren. Mein zweiter Tag endete nach diesen Untersuchungen um 15:30 Uhr. Am Mittwoch war ich am Vormittag in der Stroke Unit, der Station für Schlaganfälle. Zuerst ging ich mit zwei der Ärztinnen die Patientenkurven und die radiologischen Bilder durch. Anhand dieser erklärten sie mir welche Art von Schlaganfall der Patient habe, wie stark er ausgeprägt ist, aber auch welche Symptome und Folgen der Hirnschlag mit sich bringt. Nachdem ich danach eine Präsentation über das Klinikum Nürnberg und die Entstehung der Stroke Unit besuchte, welche Teil einer Weiterbildung für sogenannte „Stroke Nurses“ war, ging ich mit den Ärzten der Station, dem Chef- und dem Oberarzt und den vier Teilnehmern der Weiterbildung zur Chefvisite. Da der Chefarzt, wie bereits erwähnt auch Psychologe ist, konnte er mir die Schlaganfälle nicht nur aus neurologischer Sicht erklären, sondern mir auch aufführen, was an den verschiedenen Patienten interessant für den Bereich der Neuropsychologie ist.  Nach der Mittagspause ging ich mit den Ärzten zu einer Weiterbildung über Schwindel, welche bis um 15:30 Uhr und somit dem Ende meines dritten Tages ging. Diese Fortbildung war sehr interessant, da ich feststellen konnte, dass Schwindel ein sehr komplexes Thema ist und es nicht nur eine Art, sondern viele verschiedene Arten von Schwindel gibt. An meinem vorletzten Tag des Praktikums war ich vormittags in der Notaufnahme und begleitete den dort arbeitenden Neurologen in die Morgenbesprechung. Hier waren alle Ärzte der Notaufnahme anwesend. Anschließend ging ich mit dem Arzt zu mehreren Patienten, die wegen Verdacht auf verschiedene neurologische Krankheiten wie zum Beispiel einem Schlaganfall in die Notaufnahme kamen. Da an diesem Morgen nicht viele Patienten kamen,  nahm ich an einer Führung durch die Notaufnahme teil , welche ebenfalls Programm der Weiterbildung für „Stroke Nurses“  war. Am Nachmittag führte Prof. Dr. Erbguth die Botuliniumtoxininjektion durch, bei welcher ich dabei sein durfte. Das ist eine Therapie für Patienten mit verschiedenen Bewegungsstörungen, welche ihren neurologischen Ursprung in motorischen Zentren des Gehirns haben. Diese Bewegungsstörungen heißen Dystonie und werden durch Spritzen von Botuliniumtoxin, auch genannt Botox, behandelt. Meinen letzten Tag verbrachte ich wieder in der neurologischen Allgemeinstation. Der Arzt nahm mich mit zur Patientenaufklärung über die Lumbalpunktion und die Kernspintomographie, sowie zur morgendlichen Röntgenbesprechung, bei der alle Ärzte der Klinik für Neurologie zusammenkommen und außergewöhnliche oder unklare Krankheitsbilder besprechen. Nachdem diese zu Ende war und ich einer weiteren Lumbalpunktion und einem Patientengespräch über eine anstehende Operation einer Patientin beiwohnen durfte, war mein Praktikum um 11:30 Uhr beendet.

 

Abschließend lässt sich sagen, dass mir das Praktikum sehr gefallen hat und ich einen guten Einblick in die Neurologie und ihre verschiedenen Bereiche gewonnen habe. Außerdem wurden meine Erwartungen übertroffen, da Prof. Dr. Erbguth mich auch über mein eigentliches Interessengebiet, die Neuropsychologie informieren konnte. Die Ärzte die ich begleiten durfte waren sehr zuvorkommend, nahmen sich Zeit für mich und erklärten alles sehr anschaulich. Durch dieses Praktikum und seine Eindrücke, kann ich nun sagen, dass die Neuropsychologie und auch die Neurologie mein Interesse noch mehr geweckt haben und ich mir durchaus vorstellen kann, Neuropsychologie oder medizinische Neurologie zu studieren.

 

Hannah Garnitschnig

 

 

Seit längerer Zeit interessiere ich mich schon für Finanzen und Wirtschaft, weshalb ich die Praktikumswoche nutzen wollte, um einen ersten Einblick in diesen Bereich zu bekommen. Nachdem meine Familie und ich schon langjährige Kunden der Evangelischen Bank sind, fiel mir die Entscheidung nicht schwer. Nachdem ich der Bank per Mail meine Praktikumsanfrage geschickt hatte, bekam ich zeitnah die Zusage, in der Woche vom 13.07-17.07 ein Praktikum machen zu können.

 

Am Morgen des 13.07 kam ich in die Bankfiliale und wurde dort zunächst von der Personalbeauftragten allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vorgestellt. Danach ging es auch schon los: Als erstes durfte ich am Bankschalter im Erdgeschoss mithelfen. Nach einer kurzen Einweisung ging es dann ans Überweisungsträger sortieren. Diese müssen nach normalen Überweisungen, Überträge (Überweisungen innerhalb der Bank) und Spenden geordnet werden. Im Anschluss daran bekam ich die Aufgabe, Münzgeld für einen Kunden einzuzahlen, wobei sich am Ende herausstellte, dass es fast 5000€ waren. Um 15.30 Uhr war mein erster Praktikumstag dann auch schon vorbei.

Tag zwei begann für mich im 1. Stock bei Herrn Karl, welcher mir etwas über die Geschichte und Aufgaben der Bank erzählte. Anschließend ging es für mich zur Betreuung der Institutionellen Kunden. Hierzu zählen bei der Evangelischen Bank ausschließlich soziale Institutionen, wie etwa Kindergärten, Kirchengemeinden, Altenheime oder die Diakonie. Darüber hinaus hatte ich am Dienstag die Gelegenheit, an einem Beratungsgespräch teilnehmen zu können.

Am Mittwoch durfte ich schließlich in die Abteilung, die für die Betreuung der Privatkunden zuständig ist, hinein schnuppern. Dort habe ich zunächst die Beträge der überzogenen Girokonten nach ihrer Größe sortiert, bevor anschließend die Kreditwürdigkeit der Kunden geprüft wurde. Am Nachmittag ging es für mich in die Onlinebanking-Abteilung, wo ich einen interessanten und lehrreichen Einblick in die verschiedenen Bereiche des Onlinebankings bekam.

An meinem vorletzten Tag war ich wieder am Schalter, an welchem jeden Donnerstag von dem Sicherheitsdienst Prosegur das Bargeld angeliefert beziehungsweise abgeholt wurde. Spannend wurde es hier als es darum ging, das ganze Geld nachzuzählen. Ein weiteres Highlight an diesem Tag: Zum ersten Mal durfte ich unter Aufsicht Einzahlungen und Auszahlungen buchen.

Freitag, mein letzter Praktikumstag, begann für mich im Büro von Herrn Kollath, dem Chef der Filiale. Da dieser speziell für Immobilienkredite zuständig ist, habe ich vor allem in diesen Bereich einen Einblick bekommen können und weiß nun, wie ein solcher Antrag abgewickelt wird. Nach der Mittagspause war ich dann bei Frau Schestak. Sie kam gerade aus einem Beratungsgespräch, weshalb ich ihr anschließend beim Anfertigen des Beratungsprotokolls zuschauen konnte.

Abschließend kann ich sagen, dass mir mein Praktikum bei der Evangelischen Bank sehr viel Spaß gemacht hat und dass ich in der einen Woche so einiges gelernt habe.

So hatte ich nicht nur die einmalige Gelegenheit, in die verschiedenen Bereiche des Bankalltags reinzuschnuppern, sondern wurde ebenfalls in meinem Wunsch bestärkt, nach der Schule in einer Bank arbeiten zu wollen.

Felix Winkler

 

 

Um einen tieferen Einblick in das Hotelbusiness zu erlangen und um meine Berufswahl zu präzisieren, bewarb ich mich für ein einwöchiges Praktikum im Grand Hotel Nürnberg. Ein paar Wochen später wurde ich zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen, erhielt die Zusage für das Praktikum und war schon ganz gespannt, was mich erwarten würde.

Am Montag, den 13.07.14, ging meine Woche dann endlich los und nach einem Rundgang durch das Hotel, sowie meinem „Hauptarbeitsplatz“ dem Restaurant „Brasserie“ bekam ich meine Arbeitskleidung. Sie bestand aus einer weißen langärmligen Bluse, einem kurzen schwarzen Sakko mit Krawatte, sowie einer langen weißen Schürze. Mein erster Arbeitstag bestand aus Reinigen der Kaffeeküche, was mich jedoch nach 6 Stunden unterforderte. Glücklicherweise wurde mein Aufgabengebiet am zweiten Tag erweitert und ich half beim Auffüllen der Mini Bars in den Zimmern und Suiten, außerdem durfte ich Tim Mälzer  und Maite Kelly eine Willkommens-Tarte auf ihre Zimmer zu bringen. Des Weiteren richtete ich die Suiten, in welchen schon Heidi Klum, Rihanna, Kanye West, Kim Kardashian, Dalai Lama und viele mehr zu Gast waren. Mein Praktikum begann täglich um 7.00 Uhr und endete um 16.00 Uhr. Eine 30 – minütige Mittagspause mit meinen Kolleginnen der Brasserie in der Kantine gehörte für mich jeden Tag zum Programm. Auf diese Weise bekam ich durch Gespräche auch sehr viel über die Ausbildung und dessen Vor- und Nachteile, sowie Tipps für mich mit, wofür ich sehr dankbar bin. In den darauffolgenden Tagen wurde ich bei der Betreuung der Hotelgäste, sowie als Hostess im Frühstücksrestaurant eingesetzt, was mir viel Spaß machte und meine Englisch Kenntnisse forderte.

Die Zeit als Praktikantin im Grand Hotel Nürnberg hat mir wirklich viel Spaß gemacht, da ich unter anderem viele neue Tätigkeiten im Gastronomie-Bereich erlernen durfte und einen Einblick „Hinter die Kulissen“ eines der besten und größten Hotels in Nürnberg bekam.

 

Katharina Rechter