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Mädchen und Technik

Weil es gut zusammen passt.

Bereits seit mehreren Jahren eröffnet das Leibniz-Gymnasium seinen Schülerinnen im Rahmen verschiedener Projekte und Partnerschaften die Möglichkeit

 

  • in die traditionell männerdominierten Berufsfelder hineinzuschnuppern
  • sich in zahlreichen Praktika bzw. Workshops zu informieren
  • und so die technische Berufswelt aktiv und unvoreingenommen kennenzulernen.

„Zukünftiger Fachkräftemangel erfordert wirksame berufliche Förderung von jungen Frauen“

 

"Der demografische Wandel verstärkt den Druck auf die Arbeitswelt", sagt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, anlässlich des Girls`Day. "Einerseits haben die Jugendlichen oft noch tradierte Berufswünsche, das macht es schwer, den Traumjob zu finden. Andererseits fehlt in vielen technisch orientierten Wirtschaftszweigen qualifiziertes Personal und in den Branchen der Erziehungs- und Gesundheitsberufe werden gerade männliche Fachkräfte gesucht.

Gerade in der IT-Branche gibt es für junge Frauen reizvolle Berufe und sehr gute Karrierechancen. Mit dem Girls?Day und 'Neue Wege für Jungs' wollen wir Mädchen und Jungen dazu ermutigen, sich für Berufe zu öffnen, die bei ihnen bisher noch nicht erste Wahl sind", so die Ministerin weiter.

 

Trotz guter Schulabschlüsse wählen Mädchen noch immer häufig Ausbildungsberufe und Studienfächer überwiegend im sozialen oder Dienstleistungsbereich. Jobs in den Bereichen Naturwissenschaften und Technik bieten jungen Frauen jedoch sehr gute Arbeitsmarkt-, Karriere- und Verdienstchancen. "Die Neugier auf moderne Technologie ist bei Mädchen und Jungs gleich groß. Allerdings haben Mädchen oft noch diffuse Vorstellungen, was die IT-Welt ihnen an Möglichkeiten bietet", so Bundesministerin Ursula von der Leyen. "Nur 17 Prozent aller Absolventinnen und Absolventen des Studienbereichs Informatik sind derzeit weiblich. Dabei nutzen Mädchen und Frauen ganz selbstverständlich die neueste Technik, sei es das Handy oder die Angebote im Internet."

 

In den vergangenen sieben Jahren haben Unternehmen und Organisationen aus Industrie, Handwerk, Wissenschaft, Politik und Medien Veranstaltungen für fast 800.000 Schülerinnen der Klassen 5 bis 10 angeboten. Nach dem Aktionstag konnten sich fast die Hälfte der teilnehmenden Mädchen eine Zukunft in dem besuchten Betrieb vorstellen. Fast zehn Prozent der beteiligten Unternehmen haben eine oder mehrere junge Frauen, die sie am Girls`Day kennen gelernt haben, eingestellt.

 

(Quelle: Teachersnews)

Unsere Kooperationspartner

Bereits seit vielen Jahren pflegen wir eine erfolgreiche Kooperation mit den folgenden Partnern

 

Siemens AG

 

Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg

Partnerschaft mit der Georg-Simon-Ohm-Hochschule

Im Mai 2008 wurde im Rahmen eines Campustages ein Kooperationsvertrag zwischen der Georg-Simon-Ohm-Hochschule in Nürnberg und dem Leibniz-Gymnasium in Altdorf geschlossen.

 

Das Leibniz-Gymnasium ist damit eines von inzwischen zehn Gymnasien im Großraum, für das die Hochschule in Nürnberg

 

  • speziell auf Mädchen zugeschnittene Workshops zum "Technik-Schnuppern" sowie
  • informative, berufsberatende Schulbesuche durch Studentinnen anbietet.
  • Zweimal jährlich treffen sich zudem die Vertreter der beteiligten Schulen sowie die Projektleitung der Ohm-Hochschule zum Austausch und zur Weiterentwicklung der Partnerschaft im Rahmen sog. Campustage an der Hochschule in Nürnberg.

 

Institut für wissenschaftliche Veröffentlichungen - Zeitschrift MissIng

OHM-Tag 2017/2018

OHM-Tag 2016/2017

OHM-Tag 2015/2016

OHM-Tag der 7. Klassen

 

Am diesjährigen Ohm-Tag an der Technischen Hochschule in Nürnberg wurden die Mädchen der 7. Jahrgangsstufe eingeladen, um an verschiedenen Workshops teilzunehmen. Am Anfang informierte die Leiterin des Ohm-Tags Frau Merz uns über die Schule. Danach haben sich einige Studentinnen vorgestellt und uns erzählt, was sie an der Hochschule gelernt und erlebt haben.

Anschließend wurden wir in mehrere Gruppen eingeteilt.

 

Unsere Gruppe ist mit einer dieser Studentinnen in ein Labor gegangen, in dem wir eine Mischung aus Aluminium und Silizium eingeschmolzen und in eine Form gegossen haben. Bevor wir dies tun durften, mussten  wir allerdings einen speziellen Schutzanzug mit Handschuhen und Schutzbrille anziehen. Das gegossene Teil war eine Probe, mit welcher gemessen wird, wie viel Gewicht eine bestimmte Mischung aus Metallen aushalten kann. Bevor wir Versuche damit machen konnten, mussten wir in einer Werkstatt die Enden absägen. Eine Maschine hat uns dabei geholfen. Als das erledigt war, wurden unsere Proben in ein Messgerät eingespannt und anschließend von diesem zerrissen. Das beste Werkstück hat 2,22 Tonnen ausgehalten! Dann haben wir uns die Bruchstelle unter einem Mikroskop genau angeschaut. Dort konnte man erkennen, dass sich Luftblasen gebildet hatten. Deshalb sind manche Proben schneller zerrissen als andere. Es war ein sehr schöner Tag, es hat sehr viel Spaß gemacht und wir durften sogar die Proben mit nach Hause nehmen.

 

Von Anica Borchert, Ariane Philipp, Lena Derenthal und Linda Münch aus der Klasse 7c

 

 

 

 

Unsere Gruppe war, mit unseren zwei Lehrerinnen Frau Bauer und Frau Kripl, Nudel-Brücken bauen. Zuerst wurden uns die Bewertungskategorien erklärt:

1. Klebstoffverbrauch

2. Kreativität

3. Stabilität

4. Gewicht der Brücken und

5. Sauberkeit am Arbeitsplatz

Dann ging es los! Wir hatten 90 Minuten Zeit in unseren Dreier-Gruppen an unseren Brücken aus Spaghetti zu arbeiten. Allen Mädchen aus unserer Gruppe standen auch noch "echte" Brücken auf Bildern zur Verfügung, von denen wir uns Tipps abschauen konnten. Als wir alle fertig waren, wurden unsere Brücken bewertet. Am Ende wurden coole Preise verteilt. Um den Tag in einem Satz zusammenzufassen würden wir sagen: Es war ein sehr schöner Tag, an dem man viel über technische Berufe lernen konnte und der uns vielleicht unsere Berufswahl ein Stückchen leichter machen wird.

 

Geschrieben von Emma & Alicia

 

 

Ohm-Tag der 7. Klassen am 15.12.2016

 

Am 15. Dezember besuchten wir mit Frau Kripl und Frau Bauer zusammen die Georg-Simon-Ohm Hochschule in Nürnberg. Was wir dort wollten? Viele von uns Mädchen aus den siebten Klassen wussten das anfangs auch nicht ganz genau, was wir zu erwarten hatten.

An der TH empfing uns Frau Merz. Sie erklärte uns den Aufbau der Hochschule und gab uns eine Übersicht über die Studiengänge, die man dort studieren kann. Dann machten wir uns auf den Weg zu unseren Workshops.

 

In dem Workshop „Alice“ konnte man Welten, ähnlich wie bei „Sims“ programmieren. So wurden tutende Autos, Wälder, umarmende Pinguine und vieles mehr erschaffen. Außerdem stellten uns die Studentinnen Julia und Duygu ihre Studiengänge vor. Wer Lust hat, auch mal eine Welt zu programmieren, kann sich „Alice 3“ kostenlos auf www.alice.org herunterladen.

(Miriam M. und Jana B.)

 

Wir wurden der Gruppe zur Herstellung von Badebomben zugeteilt. Zwei nette Studenten, die dieses Projekt leiteten, haben uns durch den Workshop geführt. Zuerst haben sie uns etwas über den Bereich Chemie erzählt und anschließend haben wir Schritt für Schritt eine individuelle Badebombe hergestellt. Diese konnte man mit verschiedenen Lebensmittelfarben und Gerüchen gestalten. Uns hat es sehr viel Spaß gemacht und wir bedanken uns bei den Studenten recht herzlich für die Betreuung dieses Workshops!

 

Von Nicole und Leonie 7a

 

Eine andere Gruppe musste sich zu einem kurzen Fußmarsch aufmachen und das Gebäude wechseln. Dort fanden wir ein voll ausgestattetes Tonschnittstudio vor. Unsere Aufgabe bestand darin, fehlerhaft gelesene Texte zu schneiden und Musik und Geräusche zu unterlegen, sodass ein spannendes Hörspiel entstand. Die Audiodatei durften wir dann auch mit nach Hause nehmen – und hatten so gleich ein schönes Weihnachtsgeschenk.

OHM-Tag der 7. Klassen am 17.02.2016

 

Am 17.02.2016 besuchten wir, Schülerinnen der 7. Klasse, mit Frau Bauer und Frau Kripl die technische Hochschule Georg-Simon-Ohm in Nürnberg.

Dort konnten wir an verschiedenen Workshops teilnehmen. Nach einer kurzen Übersicht über die Hochschule und über den bevorstehenden Tag wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt.

In unserem Workshop konnten wir uns mit dem Konstruieren und Drucken eines 3D-Models eines Herzanhängers beschäftigen. Mit ein bisschen Hilfe und nach ein paar lustigen Zwischenfällen (Computerabsturz wegen Kniestoß) schaffte es jede ein Herz, versehen mit dem Ohm-Logo, zu entwerfen. Anschließend bestaunten wir, wie der 3D-Drucker kleine Modelle anfertigte. Obwohl es nicht unsere Entwürfe waren, fanden wir es hochinteressant. Der uns betreuende Professor hatte für jede von uns schon einen Herzanhänger vorbereitet, da das komplette Drucken zu lange gedauert hätte. Der Tag verging wie im Flug, hat viel Spaß gemacht und das Interesse an mehr Physik geweckt.

(Judith Hackner, Felicia Wohlfarth)

 

 

Ein weiterer Workshop hat sich mit Elektromotoren beschäftigt. Da wurden wir ganz schön gefordert, zuerst wurde nämlich ein Rasenmähermotor auseinandergebaut. Das war ja noch kein großes Problem, aber wir mussten ihn ja auch wieder zusammensetzen! Als das geschafft war und wir eine Ahnung hatten, wie so ein Motor funktioniert, durften wir selber einen Motor mit Hilfe eines Bausatzes bauen. Geduld musste man dabei aufbringen, aber wer sauber gearbeitet hatte, bei dem drehte sich der Rotor, sobald er an eine Spannungsquelle angeschlossen wurde! Es war spannend, das Grundprinzip von einem solchen Motor kennen zu lernen, weil der ja überall im Alltag zu finden ist!

 

 

In einem der anderen beiden Workshops wurde mit Stickstoff gearbeitet und damit Schokoladen- und Himbeereis hergestellt.Außerdem haben wir Rosen und Luftballons in den Stickstoff eingetaucht, eingefroren und anschließend zerstört. Am Ende haben wir noch Stickstoff in eine Schüssel Wasser gekippt und noch weitere Dinge ausprobiert. Uns hat es sehr gut gefallen, weil es sehr interessant war, und das Eis hat ausgezeichnet geschmeckt.

(Katharina Herden, Mara Fee Schönweiß, Saskia Schneider)

 

 

 

 

Technik-Camp

Vielleicht haben ja manche schon davon gehört, andere noch nicht: diese „Camps“ bieten dir die Möglichkeit, eine Woche lang dich in einer Firma umzuschauen und selbst ein Werkstück anzufertigen. Nebenbei lernt man noch nette Leute kennen und erlebt viele schöne Dinge.

 

Außerdem bekommt man durch die Fertigung eine interessante Werksführung. Bei Knorr-Bremse war die Aufgabe, eine CD-Uhr zu fertigen. Diese stellt man in Zusammenarbeit mit Ausbildern und Auszubildenden her. Allerdings unterscheidet sich die Aufgabe in jeder Firma. Bei der Herstellung arbeitet man mit verschiedene Werkzeugen und Maschinen, die die verschiedensten Aufgaben haben. Dadurch lernt man unterschiedlichste Vorgänge kennen, die zur Herstellung nötig sind.

 

Aber man verbringt nicht den ganzen Tag in der Firma. Nachmittags gibt es verschiedene Freizeitaktivitäten wie Klettern oder einen Kinobesuch. Abends stehen häufig im Hotel Gemeinschaftsspiele wie Werwolf oder Psychopath auf dem Programm.

 

Am Ende der Woche gibt es noch eine Präsentation vor Eltern, Ausbildern, Auszubildenden sowie Vertretern der Sponsoren und Organisatoren. Dabei werden die Ergebnisse und Erlebnisse der Woche präsentiert.

 

Insgesamt ist es sehr zu empfehlen, an einem solchen Camp teilzunehmen. Man gewinnt einen Eindruck von der Ausbildung und davon, was einem Spaß macht. Zudem ist es sehr abwechslungsreich und informativ.

 

Nicole Schlagenhaft, 9a

 

 

Interessante Links zum Thema

Girls´ Day - Der Mädchen-Zukunfts-Tag

An jedem vierten Donnerstag im April – das nächste Mal am 25. April 2013 – öffnen vor allem technische Unternehmen, Betriebe mit technischen Abteilungen und Ausbildungen, Hochschulen und Forschungszentren in ganz Deutschland ihre Türen für Schülerinnen ab der Klasse 5. Die Mädchen lernen am Girls’Day Ausbildungsberufe und Studiengänge in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften kennen, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind oder begegnen weiblichen Vorbildern in Führungspositionen aus Wirtschaft oder Politik.

 

Der Girls’Day ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen. Seit dem Start der Aktion im Jahr 2001 haben bei einer stetig steigenden Zahl an Veranstaltungen insgesamt über 1.000.000 Mädchen teilgenommen. Im Jahr 2011 erkundeten mehr als 125.000 Mädchen Technik und Naturwissenschaften und über 9.800 Unternehmen und Organisationen waren auf der Aktionslandkarte eingetragen.

Die Infos zum Girls-Day ,sowie Bilder und Berichte zum Girls-Day 2012 gibt es hier: http://www.girls-day.de/

Bericht vom Girls´Day 2012

Um 9.00 Uhr ging es nach einer anregenden Begrüßung durch die Frauenbeauftragte und Vizepräsidentin der Hochschule Frau Prof. Dr. Sibylle Kisro-Völker los und 95 Mädchen warteten gespannt auf die Erzählungen von Frau Dipl. Ing Ursula Pfannenmüller. Die Ingenieurin der Werkstoffwissenschaften und Leiterin der Elektronikproduktion der Firma Brose am Standort Hallstadt berichtete sehr eingängig und spannend aus ihrem Berufsalltag. Besonders interessant waren anschließend das Studentinnen-Raten und die Berichte von vier Studentinnen, die an der Hochschule in technischen Studiengängen, wie Feinwerktechnik, Elektrotechnik, Angewandte Chemie oder Werkstofftechnik studieren und sehr anschaulich, aus ihrem Studienalltag erzählten.

Danach konnten die Mädchen in acht verschiedenen Workshops erste praktische Erfahrungen im Bereich der Technik sammeln, so z.B. beim Löten von Solarleuchtkugeln oder beim Aluminium Gießen oder beim Gestalten von Porzellan. Im Workshop Radio selbstgemacht konnten erste Erfahrungen als Radiomoderatorin gesammelt und im Design-Workshop Visitenkarten gestaltet werden. Konstruktionsgeschick war im Brückenbau-Workshop gefragt: Hier wurde im Team aus Spaghetti eine stabile Brücke gebaut. Auch der Workshop "Chemie hautnah erleben" und "Big Brother" kam wieder super an. Unsere Professoren/innen, Laboringenieur/innen und Studentinnen standen den Mädchen dabei mit Rat und Tat zur Seite. Nach einem stärkenden Mittagsimbiss gab es noch interessante Informationen rund ums Studium und es war genügend Zeit, um Fragen loszuwerden. Zum Abschluß wurden die Workhops in einer Feedbackrunde ausgewertet.

 

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