Musik

Musikunterricht am Leibniz: Pflicht und Kür!

Lehrkräfte im Fach Musik

Wahlfächer Musik

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OStRin Martina Baumann

OStRin Karola Hutfleß

OStRin Bettina Miegler- Warmuth

Lav Margit Theile

Instrumentallehrerin: Lizzy Aumeier

Geigen-/Bratschenunterricht: Eugen Hubert

 

Fachbetreuerin: OStRin Martina Baumann

Die Anmeldung zu den Wahlfächern erfolgt immer am Anfang eines Schuljahres. Nach Absprache mit der Lehrkraft können die Schülerinnen und Schüler auch im laufenden Schuljahr eintreten.

 

In diesem Schuljahr können folgende Wahlfächer angeboten werden:

 

Chor der Klassen 5-8: Bettina Miegler-Warmuth

Chor der Mittelstufe: Martina Baumann

Vokalensemble der Oberstufe: Martina Baumann

Orchester: Martina Baumann

Big Band: Karola Hutfleß

Geigenmafia (5./6. Klassen): Martina Baumann und Eugen Hubert

Kontrabass und E-Bass: Lizzy Aumeier

Musik am Leibniz - Pflicht und Kür

Musik ist prägender Bestandteil aller Kulturkreise, die Beschäftigung mit Musik somit wesentlicher Baustein einer umfassenden Bildung.

Am Leibniz Gymnasium wird im Rahmen des Musikunterrichts in den Klassen immer wieder die aktive Auseinandersetzung mit Musik gefordert und gefördert. Musik ist nicht reines Lernfach, sondern ein Fach, in dem auf vielfältige Weise mit der eigenen Stimme, mit Körperinstrumenten und mit dem schuleigenen Instrumentarium Erfahrungen gemacht werden können.

Vor allem während des zweistündigen Musikunterrichts in der Unterstufe werden die Schülerinnen und Schüler auf vielfältige Art und Weise auf das gemeinsame Erkunden der stimmlichen Möglichkeiten und das gemeinsame Musizieren herangeführt. So können die Schüler z.B. mit den vielfältigen Percussioninstrumenten und auf dem neu konzipierten Percussionplatz Erfahrungen mit elementaren und komplexen Rhythmen machen. Ab der 7.Jahrgangsstufe gibt es die Möglichkeit auf schuleigenen Instrumenten erste Versuche mit Drum-Set, E-Bass und E-Gitarre zu machen.

In der Oberstufe steht die ästhetische Bildung im Vordergrund. Musik als Fach in dem die Sensibilität des Hörens verstärkt werden soll. Die Schüler können sich für eine mündliche Abiturprüfung im Fach Musik entscheiden, oder – sofern sie zusätzlich ein Musikinstrument oder Gesang wählen – eine kombinierte schriftlich-praktische Abiturprüfung ablegen.

Die größten Erfolge im aktiven Musizieren lassen sich freilich in den Wahlfächern erzielen. Für die Fünft- und Sechstklässler wird ein Einstiegskurs Violine angeboten – die Geigenmafia. In der kleinen Gruppe können die Schüler austesten, ob das vielseitige Streichinstrument Violine zu ihnen passt. In den Schulchören (Unterstufenchor, Klasse 5 – 7; Chor der Mittelstufe, Klasse 8-10 und Vokalensemble der Q11/12), im Schulorchester (alle Jahrgangsstufen), aus dem auch das Instrumentalensemble der Oberstufe hervorgeht, der Big Band und den instrumentalen Wahlfächern Kontrabass und E-Bass wird kontinuierlich am gemeinsamen Ziel, dem öffentlichen Auftritt, z.B. in einem der beiden Schulkonzerte oder den kammermusikalischen „Bühne frei in 18c“-Konzerten gefeilt. Aus einzelnen Stimmen erwächst nach und nach in intensiver Probenarbeit ein musikalisches Ganzes. Hier wird neben der Musikalität auch langfristiges Arbeiten und das Zusammengehörigkeitsgefühl von Schülern aus verschiedenen Jahrgangsstufen gefördert. In Probenphasen wird die kontinuierliche Ensemblearbeit noch besonders intensiviert.

Der größte Lohn für die jungen Musiker ist dann der in den letzten Jahren immer zahlreicher gewordene Zuspruch des Publikums.

 

M. Baumann

Konzerte und Veranstaltungen

Exkursionen

Sommerkonzert

Weihnachtskonzert

Weitere Konzerte

California Dreamin' in Altdorf

Das Sommerkonzert des Leibniz-Gymnasiums begeisterte mit herausragenden Künstlern

 

Altdorf. Der Abend war heiß und das nicht nur der hohen Temperatur geschuldet. Das Leibniz-Gymnasium hatte zum traditionellen Sommerkonzert eingeladen, das in diesem Jahr wegen der derzeitigen Bauarbeiten in der Turnhalle stattfand. Ein neuer Ort, der bis auf den letzten Platz besetzt war, eine wirklich gute Zwischenlösung mit ganz eigenem Charme. Beeindruckende Protagonisten des Abends waren die Schülerinnen und Schüler auf und vor der Bühne; die einen überzeugten mit Können, Kreativität und Begeisterung für die Sache, die anderen rührten das Publikum mit ihrem jugendlich unbekümmerten und stürmischen Jubel für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler. Der Unterstufenchor, die Geigenmafia, das Orchester/Instrumentalensemble, die Big Band, der Mittelstufenchor und das Vokalensemble boten beste musikalische Unterhaltung und Schulleiterin Regina Fleischer hatte nicht zu viel versprochen, als sie das Motto des Abends aufgriff: „Here comes the sun.“ Mit dieser Sonne verabschiedete sich der Q12-Jahrgang, der mit zahlreichen Instrumentalisten, Sängern und Solisten zu hören war und er wird ganz offensichtlich vermisst werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Große Talente und ein begeistertes Publikum

 

Den fulminanten Auftakt bestreitet die Big Band und als sie „We are family“ intoniert, hat dieser Titel eine ganz besondere Bedeutung für die Schulfamilie am Leibniz-Gymnasium. Es folgen die ganz Kleinen der Klasse 5 D, die an diesem Abend groß sind und mit voller Konzentration auf der großen Bühne stehen. Die Mädchen der Geigenmafia spielen mit Blumen im Haar. Auch die Solisten beweisen herausragendes Talent und eine profunde Ausbildung, sei es nun gesanglich oder mit ihrem jeweiligen Instrument. Stellvertretend für alle sei hier die Abiturientin Anna Schuster genannt, die am Klavier eine selbst komponierte Sonate für Violine und Klavier gemeinsam mit Johannes Suwita vorträgt. Ein stolzes und sehr bescheidenes Lächeln sieht man nicht nur bei diesen beiden Akteuren. Überhaupt wird viel gelacht in fast drei Konzertstunden und das Publikum klatscht begeistert mit.

 

Das Bühnen- und Technikteam ist der Motor dieses temporeichen Konzerts und es ist beeindruckend, mit welcher Schnelligkeit und Präzision hier Hand in Hand gearbeitet wird. Den zweiten Teil nach der Pause eröffnen das Orchester und Johannes Suwita mit dem Scherzetto aus dem Sommernachtstraum, eine perfekte Wahl, wenn man bedenkt, dass Felix Mendelssohn ähnlich jung wie die Akteure des Abends war, als er seine Musik zum großen Werk vom Shakespeare komponierte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abschied vom Abiturjahrgang

 

Als Rezitator glänzt Frederik Heinze und in der Halle ist es still, als er „Dein ist mein Herz und soll es ewig bleiben“ aus „Liebesjubel“ von Hanns von Gumppenberg mit fester Stimme vorträgt.Viele Hits wie „Thank you for the music“ folgen. Die Band „The Blue Walnuts and Friends“ trägt mit „The refrain to my song“ einen Titel aus eigener Feder vor, der die jungen und nicht mehr ganz jungen unter den Zuschauern restlos begeistert. Ergreifend ist zum Schluss der Sologesang von Elena Lubik zu „Je vole“: „Mes chers parents, je pars, je vous aime mais je pars...“ „Liebe Eltern, ich geh´, ich liebe euch, doch ich geh..“ rührt viele Eltern, die ihre Abiturienten jetzt ins Leben verabschieden, zu Tränen. Schulleiterin Fleischer dankt allen Akteuren vor und hinter der Bühne für „eine großartige Darbietung und einen wunderbaren musikalischen Abend.“ In diesen Dank schließt sie mit Martina Baumann, Bettina Miegler-Warmuth, Margit Theile und Karola Hutfleß die Musikpädagoginnen ein, die für die „hohe Qualität des Musikunterrichts am Leibniz-Gymnasium“ verantwortlich zeichnen.

 

Die Abiturienten und viele andere erhalten zum Abschied Blumen von Martina Baumann. So endet ein sommerlich heißes, rundum gelungenes Konzert am Leibniz-Gymnasium. Und leise klingt eine weitere Textzeile aus „Je vole“ nach: „ Je ne m'enfuis pas je vole. Comprenez bien je vole...“ „Ich fliehe nicht, ich fliege...versteht ihr, ich fliege.“ Beste Wünsche an alle Abiturienten und ein großer Dank für einen besonderen Konzertabend.

 

Susanne Voss

Artikel erschienen in "Der Bote" am 27. Juni 2017

 

 

 

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„Träume ganz in himmelblau“

130 Musiker des Leibniz-Gymnasiums gestalteten stimmungsvolles Weihnachtskonzert

 

Altdorf. In der Adventszeit hat es sich längst einen festen Platz erobert: das traditionelle Weihnachtskonzert des Leibniz-Gymnasiums Altdorf, zu dem Schulleiterin Dr. Konstanze Seutter zahlreiche Zuhörer in der festlich illuminierten Laurentiuskirche begrüßte. 130 Musikerinnen und Musiker gestalteten einen besinnlichen Abend „von Bach bis Winter Wonderland“, den das Publikum mit anhaltendem Applaus honorierte.

Auch in diesem Jahr baten die Akteure um Spenden anstelle eines Eintrittsgeldes, die zu 50 % dem Kinderhilfswerk Unicef und zu 50 % der Fachschaft Musik zu Gute kommen. Seutters Dank galt allen Helfern und Unterstützern des Konzertes, unter ihnen Pfarrerin Ursula Kronenberg von der evangelischen Kirchengemeinde und die Musiklehrer des Leibniz-Gymnasiums.

 

Eindrucksvolle Leistungen

Die Bigband beweist, dass ihre Leiterin Karola Hutfleß beste Vorarbeit geleistet hat, denn trotz deren Erkrankung an diesem Abend bieten sie mit „Winter Wonderland“, „Opus One“und „What a wonderful world“ ein beeindruckendes musikalisches Intro. Zahlreiche Ensembles und Solisten folgen. Alle sind mit erkennbarem Spaß und hoch konzentriert bei der Sache: Sechstklässler berühren mit ihrem Vortrag des spanischen Weihnachtsliedes „A la nanita nana“ und die mehrfach ausgezeichneten Musikerinnen Lan Chi Le und Thao Lyn Le liefern eine eindrucksvolle Interpretation von Reinhold Glières „Berceuse“ab, eingebettet in die Rezitation „Der Mann im Mond“. Eindruckvoll sind sie schlussendlich alle – die Solobeiträge, die Geigenmafia, der Unterstufenchor, der Lehrerchor, das Vokalensemble, der Mittelstufenchor, das Orchester, die Ensembles und die klug platzierten Rezitationen.

 

„Wann singen sie endlich?“ fragt Bachmann-Preisträger Tilmann Rammstedt in seiner Geschichte. „Anscheinend wird nicht mehr gesungen“ sinniert da der Ich-Erzähler und subsummiert: „Es ist die Traurigkeit über das Fehlen von Traurigkeit.“ Eine intelligente Geschichte über Traditionen, Familie, den Schmerz des Loslassens und die Bedeutung von Geborgenheit in modernen Zeiten. Das Leibniz-Gymnasiums hat mit seiner Tradition des Weihnachtskonzertes einen Fixpunkt im Schulleben geschaffen, bei dem nicht nur auf, sondern auch  hinter der Bühne Hand in Hand und mit großer Präzision gearbeitet wird. „Anscheinend wird  nicht mehr gesungen.“ Schön, dass das am „Leibniz“ anders ist.

 

Susanne Voss

 

 

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Das Feuerbach-Quartett

 

Am Freitag, den 23.2. fand am Vormittag ein Gesprächskonzert mit dem Feuerbach Quartett statt. Abends folgte dann das öffentliche Konzert des beliebten Ensembles.

Hier einige Schülerstimmen (Klasse 5a) zum Schülerkonzert:

 

• Am Vormittag hat mir eigentlich alles gefallen – vielen Dank!

• Ich wünsche mir mehr Lichteffekte und Feuer wegen Ihres Namens.

• Ich fand toll, dass ihr auch was erzählt habt. So hat man etwas gelernt.

• … bloß beim nächsten Mal soll das Konzert länger sein und mehr Pop oder so. Sonst wünsche ich noch viel Glück und ihr solltet mindestens zweimal im Jahr zu uns an die Schule kommen.

• Ich fand es total cool, bin selber „Musiker“ und echt beeindruckt, was man mit Streichinstrumenten so machen kann.

• Am besten aber fand ich, dass ihr „Shape of you“ gespielt habt.

• Liebes Feuerbach Quartett, ich wünsche mir, dass ihr nächstes Mal mehr Popsongs vorspielt.

• Ich fand das Konzert total toll und die Musik war auch super. Ich möchte nochmal so einen schönen Vormittag. Ist es schwer Geige zu spielen?

• Ich sage/schreibe nur eins: WEITER SO!

• Ich fand es gut, dass ihr eine Karte verlost habt. Die Lieder waren auch eine gute Auswahl.

 

 

„BOMBAX!“ - war das klasse!

 

Ein volles Haus und tolle Stimmung – am vergangenen Freitag  gastierte das Feuerbach Quartett am Leibniz-Gymnasium Altdorf. Das junge Streichquartett präsentierte dem Publikum sein brandneues Programm „BOMBAX!“.

Teils groovig und hochvirtuos, teils elegisch und versonnen schaffen es die vier Musiker vom ersten Ton an eine Brücke zu den Zuhörern herzustellen. In den raffinierten Arrangements von Rock- und Popsongs klingen die Geigen mal klassisch schön, mal wie verzerrte E-Gitarren. Das Cello mutiert zur Gitarre eines einsamen „Hurdy Gurdy Man“ oder es wird kurz als Drumset benötigt. Und in „Eye of the tiger“ lässt die Bratsche  mit einem fetzigen Solo irgendwelche Barrieren zwischen klassischem Instrument und Rockmusik endgültig vergessen.

Die Beatles, die Ärzte oder Ed Sheeran – für jede Altersgruppe ist ein Song zum Mitwippen dabei. Das aktuelle Programm bietet auch Eigenkompositionen, zusammengestellt zu einer „BOMBAX! Suite“. Auch hier hört man am Ende Bekanntes - das Stück mündet in die Titelmelodie der „Game of Thrones“-Saga.

Gewürzt mit alltagskomischen Geschichten aus ihrer gemeinsamen Arbeit als Streichquartett wird der Abend zu einem absolut stimmigen und gute Laune machenden Gesamtkunstwerk. Der Spaß, den die vier Musiker auf der Bühne haben, überträgt sich sofort auf das Publikum. Gleichzeitig singen und Geige spielen? Kein Problem für das Quartett. Der sympathisch-launige Moderator Max Eisinger (2.Violine) darf sich auch kurz mal als Rockstar am Keyboard ausleben und Eugen Hubert, eigentlich als Bratscher im Quartett tätig, entpuppt sich als großes Pfeiftalent. Jeder der vier Musiker (Jamila Musayeva, 1.Violine, Lukas Kroczek, Violoncello) agiert hochprofessionell, was die vier aber unverwechselbar macht, ist das Gesamtpaket aus Musik und witziger Performance.

Bereits am Vormittag kamen zahlreiche Schülerinnen und Schüler des Leibniz-Gymnasiums in den Genuss des Feuerbach Education Programs. Sehr kurzweilig bekamen die Fünft- und Sechstklässler einen kurzen Abriss über die Geschichte des Streichquartetts zu hören, von Mozart über Dvorak und Schostakowitsch bis zu Ed Sheeran. Auch bei den jungen Zuhörern  war die Begeisterung groß!

Schulleiterin Dr. Konstanze Seutter bedankte sich nach dem abendlichen Konzert auch beim Förderverein des Leibniz-Gymnasiums. Dieser hatte durch die organisatorische Unterstützung und das Catering das Konzert erst möglich gemacht.

Übrigens: „BOMBAX!“ heißt übersetzt „potzblitz“! Für das neue Album „BOMBAX!“ läuft noch bis Anfang März eine Crowdfunding-Kampagne. Infos unter feuerbachquartett.de!

 

Martina Baumann

 

 

Workshops

Musicbox

Aetas Aestatis von Anna Schuster

Die frischgebackene Abiturientin Anna Schuster hat ein besonderes Hobby: In ihrer Freizeit komponiert sie ihre eigene Musik. Im Folgenden erzählt sie, wie „Aetas aestatis“, ein Sonatensatz für Violine und Klavier, entstanden ist.

Für mich war es eigentlich immer selbstverständlich, auch eigene Musik zu schreiben. Tatsächlich habe ich schon im Kindergarten- bzw. Grundschulalter kleinere Melodien erfunden. Seit ich vor 3 - 4 Jahren angefangen habe Gitarre zu spielen und dazu zu singen, habe ich auch immer wieder eigene Lieder geschrieben, zunächst vor allem mit eigenen deutschen Texten, dann immer mehr auf Englisch. Eine Freundin von mir schreibt englische Gedichte, von denen ich auch schon einige vertont habe.

Außerdem spiele ich seit gut 3 Jahren wieder Klavier und habe ziemlich bald angefangen, kleinere Stücke zu improvisieren und zu komponieren.

Meine Stücke entstehen im Normalfall aus der Improvisation am Klavier. Dabei spielt meine linke Hand eine einfache Begleitung und die rechte Hand versucht, dazu passende Melodien zu finden. Wenn mir eine Melodie und eine Harmonie besonders gut gefällt, behalte ich sie bei, wiederhole sie und versuche davon ausgehend das Stück weiter zu bringen. So finde ich mit der Zeit weitere Themen, die ich mit dem Hauptthema abwechseln lasse.

Am Anfang war es für mich sehr schwierig, die Musik anschließend aufs Papier zu bringen. Ich habe dann angefangen mit einem Notensatzprogramm zu arbeiten, das mir die Stücke vorspielen kann. So kann ich hören, ob alles stimmt und am Ende den Rhythmus oder den Melodieverlauf verbessern.

Nach vielen Instrumentalstücken für Klavier war „Aetas aestatis“ das erste Stück, in dem ich mit der Violine ein Instrument verwendet habe, das ich selbst nicht spiele. Hier war es für mich schwierig, eine passende Klavierbegleitung zu finden. Ich hatte das Stück ursprünglich nur für Klavier geschrieben, die rechte Hand hat dabei die Melodie, die man jetzt von der Geige hört, gespielt. Nun musste ich eine andere Stimme für das Klavier finden, was für mich eine ungewohnte Aufgabe war.

An „Aetas aestatis“ habe ich von den ersten Anfängen bis zur Fertigstellung der Begleitung etwa drei Wochen lang gearbeitet. An manchen Tagen hatte ich einen Einfall nach dem anderen, an anderen wusste ich überhaupt nicht, wie es weiter gehen sollte. Manchmal komme ich aber auch nach mehreren Monaten auf eine alte Komposition zurück und habe auf einmal ganz neue Ideen. Man könnte also sagen, dass ein Stück nie richtig fertig ist und man immer noch etwas verbessern oder weiterführen kann.

Inzwischen bin ich etwas offener in der Besetzung, ich habe ein kurzes Streichquartett geschrieben und überlege sogar, Stücke für ein ganzes Orchester zu komponieren. Besonders reizvoll finde ich zurzeit Besetzungen aus mehreren Melodieinstrumenten, wie zum Beispiel Streicherensembles. Es gefällt mir, wie aus jeder einzelnen Stimme, die jedes Instrument für sich trägt, ein harmonischer Zusammenklang entsteht. Allerdings sind solche Stücke auch aufwändiger zu komponieren: Harmonik und Melodie müssen auf die Instrumente verteilt werden und weitere Stimmen geschrieben werden. Das mache ich meistens auch mit einem Notensatzprogramm, weil ich erst einmal ausprobieren möchte, wie die einzelnen Stimmen zusammen klingen und so noch leicht etwas ändern kann.

Für mich ist die Komposition ein Hobby geworden, das mir sehr viel Spaß macht, und es ist ein wirklich tolles Gefühl, seine eigene Musik spielen und hören zu können. Deshalb möchte ich zum Schluss eine Ermunterung an alle Schülerinnen und Schüler loswerden, selbst kreativ zu werden und auszuprobieren, eigene Musik zu schreiben - es lohnt sich!

 

Anna Schuster

 

 

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