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LEIBNIZ-GYMNASIUM

ALTDORF

NATURWISSENSCHAFTLICH-TECHNOLOGISCHES UND SPRACHLICHES GYMNASIUM

Termine.

Neubau

Unsere Schule soll schöner werden

Mensa.

Liebe Eltern, liebe Schüler,

vermutlich haben Sie schon mitbekommen, dass unser Schulhaus in die Jahre gekommen ist und eine Sanierung, sowie ein Teilneubau bevorsteht.  Geplant ist mit dem Neubau auch ein völlig neues pädagogisches Konzept. Im Folgenden möchten wir Sie gerne näher informieren und Sie anhand dieser Seite auf dem Laufenden halten.

Der zeitliche Ablauf

Bauabschnitt 1

August 2016 bis April 2019

Das Leibniz-Gymnasium wird nach derzeitigem Planungsstand ab August 2016 in insgesamt drei Bauabschnitten neu gebaut bzw. generalsaniert. Dabei wurden zunächst der gesamte Verwaltungsbereich, die Eingangshalle und die beiden Musiksäle abgerissen.. An dieser Stelle entstehen gerade bis voraussichtlich April 2019 die neuen Jahrgangsstufenbereiche für die Klassen 5-10. Der gesamte Klassenunterricht findet in dieser Zeit in den bisherigen Klassenzimmern statt, die bis zum Umzug in die neuen Räume vollständig weiter genutzt werden können. Lediglich die Verwaltung mit Schulleitung, Lehrerzimmer und Bibliothek ist in dieser Zeit in ein im Übrigen relativ attraktives kleines Containerdorf im Bereich des Hartplatzes ausgelagert. Konkret heißt das, dass Ihre Kinder im Frühjahr 2019, also noch während des nächsten Schuljahres, in den neuen Klassenzimmerbereich mit zwei Häusern umziehen und dann auch eine veränderte pädagogische Konzeption erleben werden, denn zukünftig ist dort jeweils eine Jahrgangsstufe in einem eigenen, nur dieser Klassenstufe vorbehaltenen Bereich untergebracht. Jedes dieser Jahrgangsstufencluster verfügt über eigene Toiletten und Garderoben und vor allem über einen sogenannten Marktplatz, der mit neuen pädagogischen Konzepten als zusätzlicher Lernraum (Internetrecherche, Gruppen- und Partnerarbeit, Freiarbeit) aber auch als Aufenthaltsbereich für die Schüler genutzt werden kann. Den jeweils fünf Klassenzimmern ist zusätzlich ein Lehrerstützpunkt zugeordnet, der Lehrerteam- und Lerngespräche möglich macht und gleichzeitig sicherstellt, dass alle jahrgangsrelevanten Materialien in der Nähe der Unterrichtsräume untergebracht sein können.

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Bauabschnitt 2

April 2019 bis Juli 2021

Nach dem Umzug der Klassen 5-10 in die beiden neuen Lernhäuser werden die bisherigen Klassenzimmer und auch die Große Aula komplett abgebrochen und die Fachschaft Kunst wird in ein Übergangsdomizil (Erweiterung des schon bestehenden „Containerdorfes“) umziehen. Die Naturwissenschaften bleiben in dieser Zeit am alten Standort erhalten. Neu gebaut werden in den Jahren 2019 bis 2021 die Aula, der Bereich der Naturwissenschaften, der Fachbereich Musik, der Werkraum und die gesamte Verwaltung mit Lehrerzimmer und Bibliothek. Die Naturwissenschaften ziehen also 2021 ohne Übergangsprovisorium in den Neubau um.

Bauabschnitt 3

August 2021 bis Juli 2023

Im Verlauf des letzten Bauabschnittes wird der Bereich der „alten Naturwissenschaften“ generalsaniert, das heißt, das bestehende Gebäude wird weitgehend entkernt und technisch auf den neuesten Stand gebracht. Dort werden in jeweils eigenen Stockwerken die Jahrgangsstufencluster der Q11 und Q12 samt jeweils eigenem Aufenthaltsbereich sowie die Kunst, die EDV-Räume, die Räume für unser Studienseminar und die Inklusion untergebracht werden. Dieser Gebäudeteil steht somit für Ihre Kinder vor Eintritt in die Oberstufe, also ab der 10. Jahrgangsstufe zur Verfügung.

 

Wir freuen uns sehr, dass in enger Abstimmung mit dem Lehrerkollegium eine architektonische Planung umgesetzt wird, die neue pädagogische Konzepte ermöglicht und wir in absehbarer Zeit eine äußerst attraktive Schule haben werden, die uns zusammen mit der inzwischen fertiggestellten neuen Dreifach-sporthalle und dem Hallenbad (seit 2015 in Betrieb) eine ideale Lernsituation ermöglicht.

 

Pädagogische Konzeption

Bereits am Ende des ersten Bauabschnittes im Sommer 2018 werden alle 30 Klassenzimmer fertiggestellt sein. In den beiden Lernhäusern für den Klassenunterricht ist dann jeweils eine Klassenstufe gemeinsam in einem Lernbereich untergebracht, d.h. alle 5 Klassen liegen um einen gemeinsam nutzbaren „Marktplatz“. Als Marktplatz verstehen wir den Bereich zwischen den eigentlichen Unterrichtsräumen. Dieser in den traditionellen Schulen lediglich als Gang genutzte und damit für das schulische Leben verlorene Bereich  wird zukünftig eben-falls als wichtige Lern- und Arbeitsfläche genutzt und entsprechend möbliert. Deshalb entstehen dort zum einen verschiedene Arbeitsplätze für Gruppen- und Einzelarbeit (Sitzgruppen, Tischgruppen, Stehtische für die Internetrecherche),  die den Schülern in einer Arbeitsphase auch Rückzugsmöglichkeiten aus dem Klassenzimmer eröffnen und so den je nach individuellem Lerntyp unterschiedlichen Bedürfnissen Rechnung tragen. Zum anderen ist der Marktplatzbereich mit einer Breite von nahezu 7 m (herkömmliche Gänge weisen erheblich geringere Querschnitte auf) auch als Erholungs- und Kommunikationsbereich gedacht und wird auch in dieser Hinsicht mit geeignetem Mobiliar (bequeme Sitzmöbel, die zur Kommunikation einladen) ausgestattet. Zusätzlich kann die Fläche auch für Präsentationen genutzt werden.

Damit für den Lehrer in den Arbeitsphasen jederzeit der Überblick über Klassenzimmer und Marktplatz gegeben ist, erhalten alle Klassenzimmer kleinere Glasflächen, die eine Sichtverbindung nach außen gewährleisten.

Jeder der insgesamt  sechs Jahrgangsstufenbereiche für die Klassen 5 - 10 verfügt außerdem über einen Lehrerstützpunkt. Dieser wird im neuen Haus mehrere Funktionen erfüllen. Zum einen können dort jederzeit auch während der Arbeitsphase einer Klasse Lerngespräche mit einzelnen Schülern geführt werden, da die Sichtverbindung zu Marktplatz und Klassenzimmer gegeben ist. Zum anderen besteht die Möglichkeit, Arbeitsmaterialien , die speziell auf diese Jahrgangsstufe zugeschnitten sind (z.B. Lernzirkel, Freiarbeitsmaterialien und vieles mehr) dort unterzubringen und so sehr flexibel einsetzen zu können.

Zusätzlich werden in jedem Jahrgangsstufenbereich eine eigene Schülertoilette und eine Garderobe untergebracht. Neben dem Vorteil kurzer Wege geht es uns vor allem darum, die gemeinsame Verantwortung der Schüler einer Jahrgangsstufe für ihren eigenen Bereich der Schule sehr viel mehr zu stärken als bisher. Diese gemeinsame Verantwortung (z. B. für ein gutes soziales Miteinander, die Sauberkeit der Toiletten oder den Zustand der Marktplätze) können wir auch dadurch mehr in den Mittelpunkt stellen als bisher, dass gemeinsame Jahrgangsstufenkonferenzen im Marktplatzbereich stattfinden können, in deren Verlauf Absprachen aller Schüler zum Miteinander in diesem Lernbereich möglich sind.

Die Klassenzimmer selbst werden so ausgestattet, dass im Rahmen des am Leibniz praktizierten Doppelstundenprinzips eine methodisch äußerst abwechslungsreiche und rhythmisierende Unterrichtsgestaltung möglich ist. Die Unterrichtsräume sind dazu neben der bewährten Tafel  mit digitalen Whiteboards ausgestattet, verfügen über Mobiliar, das sehr schnell für unterschiedliche Sozialformen und auf die Methodik abgestimmt umgestellt werden kann. Die Wände werden mit abnehmbaren Präsentationstafeln versehen, die so ebenfalls sehr variabel einsetzbar sind (z. B. bei der Sicherung von Arbeitsprozessen).

Insgesamt sind wir als Schule davon überzeugt, dass der Neubau der Schule nicht nur ein angenehmeres Lernumfeld schafft, in dem man sich wohlfühlt, sondern dass vor allem die zahlreichen pädagogischen Überlegungen, die im Vorfeld in enger Zusammenarbeit mit dem Architekten in die neue Konzeption des neuen Leibniz eingeflossen sind, sich nachhaltig positiv auf die Unterrichtsqualität auswirken werden.

Ansichten und Pläne

Sicher sind auch Sie neugierig, wie unsere neue Schule aussehen wird. Wir zeigen Ihnen deshalb hier mit freundlicher Genehmigung des Architekturbüros die Pläne und künftigen Außenansichten unseres Leibniz-Gymnasiums.