LEIBNIZ-GYMNASIUM

ALTDORF

NATURWISSENSCHAFTLICH-TECHNOLOGISCHES UND SPRACHLICHES GYMNASIUM

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Termine.

Partnerschule der Siemens AG

Ein Gewinn für alle Beteiligten.

Mensa.

Grundpfeiler unserer Partnerschaft

Die Partnerschaft mit Siemens beruht unter anderem auf ein paar tragenden Grundpfeilern, das sind jährlich wiederkehrende Projekte, deren Durchführung zusammen mit Siemens fast schon eine Art von Tradition sind. Diese Pfeiler sind:

Siemens Hauptversammlung

Siemens

Children´s Day

Siemens

Betriebspraktika

+
-

 

Das Konzept unserer Partnerschaft

Meilensteine:

  • Kontakte und partnerschaftliche Zusammenarbeit seit 2001
  • offizielle Kooperationsvereinbarung (Schulpartnerschaft) seit 2004

 

Schwerpunkte:

  • Förderung von Schlüsselqualifikationen
  • Förderung naturwissenschaftlicher, mathematischer und technischer Kompetenz
  • Einblick in und Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge

 

Ziele:

  • beiderseitig und langfristig angelegter Informations- und Wissenstransfer
  • Erfahrungsaustausch zu Entwicklungen moderner Informations- und Kommunikationstechnologien
  • theoretische und praxisorientierte Vorbereitung auf die Berufs- und Arbeitswelt
  • zielgruppenspezifische Aktivitäten: Programme für Oberstufenkurse, Mädchen und Technik, Begabtenförderung, Lehrerfortbildung

 

Ansprechpartner:

  • Siemens AG, Industry Automation, Moorenbrunn: H. Bühler
  • Leibniz-Gymnasium Altdorf: E. Neudert

Besuche der Siemens Hauptversammlung

2015

2014

Trotz stürmischen Schneewetters machten sich 24 Leibnizianer (20 Schüler der Q12, ein Lehrer und drei Referendare) am 27. Januar 2015 auf die Reise nach München zur Siemens Hauptversammlung.

 

Die Busabfahrt um 6:15 Uhr war einigen Schülern etwas zu früh, dennoch nahmen wir die Strapaze auf uns, da wir diese einzigartige Chance nutzen wollten. Gegen 8:15 Uhr kamen wir an der Olympiahalle an und nach kurzer Sicherheitsüberprüfung waren wir auch schon mittendrin.

Die Versammlung begann offiziell erst um 10 Uhr, weswegen wir noch Zeit hatten, uns das Gelände anzusehen. Auffällig waren hierbei die vielen Essensstände, an denen es kostenlose Snacks gab. Außerdem konnten wir die Zeit nutzen, die ausgestellten Informationsstände zu erkunden. So wurde zum Beispiel das System „smart grid“, welches die Kommunikation zwischen verschiedenen Kraftwerken ermöglicht, mithilfe einer Modellstadt präsentiert. Doch es gab auch Beratungen zum Dualen Studium bei Siemens und Einblicke in die Geschichte des Unternehmens.

Zum Einstieg in die Versammlung gab es einen kurzen Film, der für Aufmerksamkeit sorgte. Anschließend folgte eine Begrüßung und danach ein ausführlicher Bericht über die Errungenschaften des letzten Jahres und dem als nächstes angestrebten Ziel von Siemens. Die Aktionäre meldeten sich auch selbst zu Wort und machten in diesem Zusammenhang Verbesserungsvorschläge für das Unternehmen. Es wurden themenbezogene Fragen gestellt, die Antworten waren interessant, da der Vorstand durch geschickte Vortragstaktik der einen oder anderen Frage ausweichen konnte, doch die meisten Fragen wurden offen beantwortet.

 

Um 15 Uhr verließen wir die Versammlung und fuhren mit dem Bus wieder zurück nach Altdorf. Insgesamt war es auf jeden Fall ein sehr interessanter Tag, der uns das Unternehmen Siemens ein bisschen näher brachte und uns Erfahrungen in der Welt der Wirtschaft verschaffte.

 

(Annika Müller, Q12)

Am 28.01.2014 besuchten Teile der Schüler der Q12-Wirtschaftskurse und das gesamte P-Seminar „Schülerunternehmen“ von Frau OStRin Hellmich die Siemens Hauptversammlung. Mit dem Ziel, die Abläufe der größten Hauptversammlung Deutschlands, aber auch das Unternehmen Siemens AG im Allgemeinen besser kennenzulernen, machten wir uns um 6.45 Uhr auf unseren Weg nach München. Nach der zweistündigen Busfahrt erreichten wir die Landeshauptstadt und begaben uns in die Olympiahalle.

 

Nach einer ersten Stärkung durch das kostenlose Catering lauschten wir den Eröffnungsreden des Aufsichtsratsvorsitzenden Herrn Cromme und dann des Vorstandsvorsitzenden Herrn Kaeser. Zusammen mit den anderen rund 8000 erschienen Aktionären wurden wir über Ereignisse und das Ergebnis des vergangenen Geschäftsjahres sowie über die Unternehmenszielsetzungen informiert.

Den vielen verschiedenen Beiträgen zur Generaldebatte konnten wir dann nach Belieben beiwohnen. Besonders positiv in Erinnerung bleiben nicht nur das ansprechende Catering und die lebhaften Redebeiträge verschiedener Groß- und Kleinaktionäre sowie die Antworten der Führungsriege, sondern auch eine Führung durch die Olympiahalle mit Backstagezutritt. Neben dem Einblick in sämtliche Facetten des Unternehmens und dem Blick hinter die Kulissen der Hauptversammlung konnten wir alle Fragen über Siemens und die Veranstaltung stellen.

Gegen 15 Uhr war es dann auch schon wieder Zeit, sich auf die Heimreise nach Altdorf zu begeben.

 

Unser Dank geht hierbei an das Unternehmen Siemens für die großzügige Einladung und Bewirtung sowie an die begleitenden Lehrkräfte, Herrn Pfeil und Frau Seeböck-Castner.

 

 

Leonard Klüpfel, Leon Eckstein, David Winkler (Q12)

Children's Day bei Siemens 2016

Wir, 25 Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe begleitet von Frau Neudert und Frau Schinnen, haben unseren Ausflug von der Schule aus gestartet. Mit der S-Bahn und anschließend mit dem Bus sind wir zu Siemens nach Moorenbrunn gefahren, wo wir von drei  Damen freundlich empfangen wurden. Diese haben uns in drei Gruppen eingeteilt in denen wir den ganzen Tag verbracht haben. Zu Beginn haben wir einen kurzen Vortrag von Frau Wilhelmi und Frau Süß über die grundsätzlichen Arbeitsbereiche von Siemens bekommen. Danach ging es auch schon mit den Workshops los.

Im ersten Workshop konnten wir uns mit der LOGO Steuerung vertraut machen. Nach einer kurzen Einführung über Steuerungen im Allgemeinen und im Detail über LOGO 8, durften wir an die Computer, um unsere eigene LOGO Steuerung zu programmieren. Am Ende des Workshops erhielten wir noch einige tolle Werbegeschenke, über die sich jeder sichtlich freute.

Da für die Vorträge immer großzügig an Zeit eingeplant wurde, mussten wir zwischen dem ersten und dem zweiten Workshop in der Eingangshalle warten und konnten uns dort mit einer der anderen Gruppen über das Gehörte und Gesehene austauschen.

Im zweiten Workshop ging es um die Smart-Automation-Anlage im SmA-Center. Es wurde erklärt wie die Anlage funktioniert und was für einen Nutzen sie hat. Die Anlage dient zum Prüfen neuer Ideen bevor diese in der richtigen Produktion eingesetzt werden können. Mit dieser Anlage wird festgestellt, ob die Neuentwicklungen sinngemäß funktionieren. Durch diese Vorgehensweise spart Siemens viel Geld, denn wenn man etwas entwickelt, ohne es zu testen, kann es passieren, dass es entweder nicht richtig funktioniert oder nicht wirklich gebraucht wird.

Nachdem wir die ersten beiden Workshops absolviert hatten gab es ein reichliches und leckeres Mittagessen in der Siemens Kantine.

Anschließend ging es dann mit dem dritten und letzten Workshop weiter. In diesem Workshop mit dem Titel „Der Sonne folgen“ ging es vor allem um Automatisierungstechnik in verschiedenen Bereichen. Zum Beispiel wie man mit Hilfe eines astronomischen Algorithmus stets die volle Sonneneinstrahlung auf eine Solarplatte bekommt, oder wie sich die Rotorblätter eines Windrades ausrichten, wenn es zu sehr stürmt. Gespannt durften wir dann beobachten wie sich die Miniatur- Solarzelle und die Windparksimulation ganz ohne Anweisungen eines Menschen bewegten.  Auch das Modell eines kleinen Hauses kam gut an, da es voll automatisch bei zu viel Sonneneinstrahlung die Jalousien herunterlassen, sie bei Sturm wieder hochfahren und die Heizung je nach Temperatur ein und ausschalten konnte. Es  konnte aber auch ganz einfach über ein Tablet gesteuert und programmiert werden. Anschließend haben wir noch Industrie 4.0, die Vernetzung von Mensch, Maschine und Produkt übers Internet, kennengelernt. Das aber mit Abstand Beeindruckendste waren die Entfernungen und Dimensionen in denen die Mitarbeiter bei Siemens arbeiten. So wurde uns zum Beispiel der Aufbau eines Solarparks im Himalaya, oder die Automatisierung von Straßenlaternen auf ganzen Inseln gezeigt. Siemens ist also international vertreten, weshalb ein Teil der Präsentation auch auf Englisch gehalten wurde, damit auch der Werkstudent aus Mumbai sie verstehen konnte.

Am Ende des Children’s Day wurden uns noch ein Teilnahmezertifikat und einige Geschenke überreicht. Und dann ging es auch schon wieder zurück nach Altdorf.

Abschließend wollen wir uns nochmal ganz herzlich für diesen tollen Tag bedanken und hoffen, dass nachfolgende Klassen auch die Möglichkeit bekommen werden, Einblicke in das Arbeitsleben bei Siemens zu bekommen.

(Anna Wagner, Luisa Lutz, Franziska Gmehling, nn)

 

Besuch der Messe Tec2you in Hannover

Am 08.04.2014 unternahmen die Schüler der Q11-Seminare 1PPh2, 1WPh2, 1PBio0 des Leibniz Gymnasiums Altdorf zusammen mit ihren Lehrern Frau Neudert, Frau Legl und Herrn Locke eine Fahrt nach Hannover, um dort die Hannover Messe, eine der weltweit wichtigsten Industriemessen, zu besuchen. Die Fahrt wurde organisiert von Tec2You, einer Initiative für Techniknachwuchs in Deutschland, und finanziert durch ein Sponsoring der Siemens AG.

 

Im Jahr 2014 fand die Hannover Messe vom 7. bis 11. April statt. Die zahlreichen Aussteller aus der ganzen Welt stellten Innovationen für die Industrie vor und präsentierten Produktneuheiten entlang der gesamten industriellen Wertschöpfungskette, z.B. zukunftsweisende Technologien in der Industrieautomation und IT, bei Energie- und Umwelttechnik, in der industriellen Zulieferung, in Produktionstechnologien sowie in den Bereichen Forschung und Entwicklung.

 

Zentrale Zukunftsthemen waren die Integrated Industry, „Industrie 4.0" und „smart factory".

Dabei ging es darum, Produktionsprozesse mit höchster Flexibilität zu ermöglichen und eine intelligente, sich selbst organisierende Fabrik zu konzipieren. Dazu waren neue Technologien in vielen Bereichen zu sehen, z.B. in der 3D-Visualisierung, in der Nanotechnologie oder in der Robotik.

 

Auch die Themen „Intelligente Energietechnik“ bzw. „smart grids“, also die Energieversorgung der Zukunft, standen im Fokus. Darüber hinaus wurden Elektromobilität und neue Werkstoffe, Leichtbautechnologien und Verfahrenstechniken, Lösungen zu Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Effizienz in den Bereichen Ressourcen- und Werkstoffeinsatz vorgestellt.

Start der Exkursion war bereits um 4.30 Uhr an der Schule. Nach langen sechs Stunden Fahrt erreichten wir das Messegelände in Hannover. Bei unserer Ankunft stellten sich die für uns zuständigen Studenten von Tec2You vor und begleiteten uns zuerst zum Fototermin und anschließend in Halle 6 , in der wir unter Anderem am „Gemeinschaftsstand Bioökonomie“ etwas über den Stand der Forschung beim Bau von Algenkraftwerken und der Produktion von Fahrzeugverkleidungen aus Biomaterialien erfuhren. Bevor wir anschließend Halle 2 und den Nano-Truck besuchten, hatten wir kurz Zeit, uns selbst in der Halle umzusehen. Anschließend waren wir in der Kantine zum Mittagessen eingeladen.

 

Danach stand der Tec2You-Pavillon auf dem Programm. Neben vielen Informationen über die Energieversorgung der Zukunft gab es auch Angebote, spielerisch technische und industrielle Produktionsabläufe und Wirkungsketten zu erkunden. Dabei konnte man beispielsweise mit LEGO Mindstorms basteln und Spielroboter programmieren oder in einer Computersimulation ein Kraftwerk steuern.

 

Ab 15:00 Uhr fand dann eine Vorführung des Roboters „Titan“ von Siemens in englischer Sprache statt, in der wichtige Produkte symbolisch für die einzelnen Unternehmensbereiche und für den Innovationsreichtum des Siemens-Konzerns präsentiert wurden, zum Beispiel die Automatisierung einer Fertigungsstraße in der Automobilindustrie oder neue Batterietechnologien.

Danach blieb noch etwas Zeit zur freien Verfügung, die einige von uns in Halle 27 verbrachten, wo neuste Entwicklungen der Elektromobilität gezeigt wurden. Im Fokus standen hybride und elektrische Antriebstechnik, mobile Energiespeicher und alternative Mobilitätstechnologien. Zum Beispiel konnte man dort Elektrofahrzeuge und mit Wasserstoff betriebene Fahrzeuge probeweise fahren.

Interessant war, dass Fahrzeuge dieser neuen Technologien kaum hörbar sind, viel leiser als die uns geläufigen Autos. Nebenbei bemerkt, Elektrofahrzeuge wurden auch als Shuttles auf der Messe verwendet. Wir mussten aufpassen, nicht überfahren zu werden, weil sie sich so leise bewegten. Ausgestellt waren auch oft skurrile Fahrzeuge (z.B. Elektro-Landmaschinen), aber auch andere faszinierende, schon am Markt erhältliche Kfz wie VW eUp, Tesla Roadster oder Renault Zoe. Gern hätten wir noch weitere Ausstellungsbereiche erkundet und manche Stände im Detail erforscht, doch dafür war leider keine Zeit mehr. Dennoch empfanden wir die internationale Atmosphäre auf dem Messegelände und die Ausstellungspavillons der Unternehmen aus den verschiedenen Ländern als besonders faszinierend.

 

Mit vielen Impressionen und einigen Werbegeschenken traten wir um 17.00 Uhr die Heimfahrt an, so dass wir gegen 23.30 Uhr müde wieder an der Schule ankamen. Trotz der langen Reise waren alle der Meinung, dass die Fahrt zur Hannover Messe eine aufschluß- und abwechslungsreiche Veranstaltung war und sich gelohnt hat. Diese bedeutende Industriemesse hat nicht nur bei technikbegeisterten Schülern einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

 

von Adrian Amler und Konstantin Fickel

Vorträge

„Smarte Maschinen“ - ein Vortrag bei Siemens in Erlangen

An einem der ersten warmen Frühlingstage machte sich unser Physikkurs der Q11 in Begleitung von Frau Neudert, Herrn Wagner und Herrn Hellmich mit der S-Bahn auf nach Erlangen, um trotz des schönen Wetters den Vortrag „Smarte Maschinen – die Zukunft der Digitalisierung und Künstlichen Intelligenz“ zu besuchen, der von der Firma Siemens als Gastgeber für ihre Partnerschulen organisiert und kostenfrei angeboten wurde.  Die Einladung gab bereits einen kleinen Vorgeschmack auf die Veranstaltung, so dass jedem die Aktualität des Themas bewusst wurde. Dementsprechend waren alle sehr gespannt und besuchten den Vortrag an einem ihrer freien Nachmittage. Als Redner konnte der Zukunftsforscher Dr. Ulrich Eberl gewonnen werden, der bis 2015 Leiter der Innovationskommunikation von Siemens war und mehrere Monate in Labors und Firmen in den USA, Japan sowie Europa recherchiert hat. Die Veranstaltung begann mit einer Vorstellung der Innovationskommunikations-Gruppe der Siemens AG. Nach diesem Einblick in die Arbeit bei Siemens wurde Dr. Eberl auf die Bühne gebeten, welcher jedoch nicht alleine, sondern mit seinem Hausroboter „Nao Bluestar“ auftrat. Dieser begrüßte uns direkt auf Deutsch, obwohl seine „Muttersprache“ eigentlich Englisch ist. Dies war jedoch nicht seine einzige Fähigkeit: Er konnte zum Beispiel auch Fußball spielen oder tanzen. Mit dem Roboter als Einstieg für das Thema „Künstliche Intelligenz“, führte Dr. Eberl als erfahrener Referent und Autor durch einen spannenden Vortrag. So erfuhren wir nicht nur, was nach seiner Definition unter „smarte Maschine“ fällt, sondern auch in welchen Gebieten Roboter bereits den Menschen übertreffen:  beispielsweise im „Go“ spielen, Problemerkennung, bevor diese überhaupt auftreten oder Identifizieren von Straßenschildern. Bemerkenswert ist vor allem, dass all dies nur durch selbstständiges Lernen der Maschinen ermöglicht wurde.

 

So hatte ein Computerprogramm die Aufgabe, selbstständig das Objekt zu finden, welches (neben dem Menschen) am häufigsten auf Bildern im Internet zu finden ist. Nach kurzer Zeit hatte es die Antwort gefunden: es ist die Katze. Insgesamt bekamen wir einen kurzen und doch vielfältigen Einblick in das Forschungsgebiet von Dr. Eberl. Dieser schloss seinen Vortrag mit der Aufforderung ab, selbst Teil zu haben an der Entwicklung Künstlicher Intelligenzen und Zukunftstechnologien. Und wer weiß, vielleicht hat er dadurch Schülerinnen und Schüler motiviert nach dem Abitur Physik, Informatik oder Elektrotechnik zu studieren.

 

Ein Bericht von Niklas Reinhardt, Christoph Hackner und Felix Rösner

Assessment-Center-Training bei Siemens

Bereits zum fünften Mal bot die Siemens AG Erlangen am 25. Januar 2016 für zwanzig SchülerInnen der Q11 ein dreistündiges Training rund um das „Auswahlverfahren der Siemens AG“ an. Als Referentin kam dazu erstmals Frau Sonja Gößwein ans Leibniz-Gymnasium, die seit 20 Jahren im Bereich Personalwesen bei der Siemens AG tätig ist und hierbei unter anderem auch an Gruppenauswahlverfahren teilnimmt.

Als Einstieg in den Nachmittag bat die Referentin die anwesenden SchülerInnen, stichpunktartig ihre aktuellen beruflichen Pläne zu nennen. Anschließend regte sie die KollegiatInnen durch einige Frageimpulse zu einer kurzen Reflexion ihrer beruflichen Pläne sowie ihrer privaten Ziele in den nächsten 15 Jahren an.

Es folgte ein knapper Überblick über die Produktpalette der Siemens AG, bevor Frau Gößwein den Ablauf eines dualen Studiums bei dem genannten Unternehmen an den Beispielen Bachelor of Engineering / Maschinenbau (in Kooperation mit der Technischen Hochschule Nürnberg),   Bachelor of Arts in Business Administration sowie Bachelor of Science in Wirtschaftsinformatik (beide mit der FAU Erlangen-Nürnberg als Partner) erläuterte. Dabei wurde betont, dass die Bewerbung um den betrieblichen Ausbildungsplatz frühzeitig erfolgen muss – in der Regel bereits ein Jahr vor Ausbildungsbeginn.

Die Referentin verschwieg nicht, dass es durchschnittlich 10 - 15 BewerberInnen pro dualem Studienplatz gibt; ebenso diskutierte sie offen die Vor- und Nachteile eines Dualen Studiums mit den SchülerInnen. Dabei unterstrich sie, dass Siemens – im Gegensatz zu manch anderem Unternehmen – jedoch bedarfsgerecht einstellt, so dass die AbsolventInnen sehr gute Übernahmechancen haben. Auch versäumte es Frau Gößwein nicht, die besonderen Benefits für Auszubildende und Dual Studierende bei der Siemens AG herauszustellen – sei es im Bereich Aus- und Weiterbildungsbedingungen (z.B. intensive fachliche Betreuung), im Bereich Work-Life-Balance-Angebote (z.B. umfangreiches Sportprogramm) oder im Bereich des Vergütungssystems.

 

Den Schwerpunkt der Veranstaltung stellte die Vorstellung des Bewerbungsverfahrens der Siemens AG dar: Online-Bewerbung – Online-Assessment – Mündliches Auswahlverfahren. Frau Gößwein erläuterte diese drei Schritte des Bewerbungsverfahrens und gab zu jedem Teil viele wertvolle Tipps aus der Praxis:

Ehrenamtliches Engagement, absolvierte Praktika, Mitarbeit in schulischen Gruppen und Ferienjobs haben im Zuge der Online-Bewerbung einen sehr hohen Stellenwert, zeugen sie doch von Motivation, Engagement sowie Teamfähigkeit des Bewerbers. Bei der Bearbeitung des Online-Assessments ist es besonders wichtig, die vorgegebenen Beispiele langsam und gründlich durchzuarbeiten sowie einen geeigneten Zeitpunkt für die Durchführung zu wählen, zu dem man konzentriert und ungestört arbeiten kann; zudem bietet die Homepage des Unternehmens die Möglichkeit, Aufgaben im Stil des Online-Assessments vorher zu üben. Die Referentin rät den KollegiatInnen, sich für das Bewerbungsverfahren eine eigene E-Mail-Adresse zuzulegen, um zwischen den privaten Mails keine wichtige Nachricht zu übersehen.

Etwa 10% aller TeilnehmerInnen am Online-Assessment werden zum mündlichen Auswahlverfahren eingeladen. Nach der erneuten Bearbeitung zweier Module des Online-Assessments (um sicherzustellen, dass dieses vom Bewerber selbst absolviert wurde) stehen hier  sowohl Gruppeneinstellungs- als auch Einzelgespräche auf dem Programm; ebenso ist ein Kurzvortrag zu einem unbekannten, bisweilen auch selbst wählbaren Thema zu halten. Nicht nur das natürliche, offene und freundliche Auftreten des Bewerbers (auch den Mitbewerbern gegenüber!), seine Mimik, Gestik und Körperhaltung sowie seine Argumentationsfähigkeit sind hier von Bedeutung; es werden auch sog. „soft skills“ wie Fähigkeit zu Kommunikation und Kooperation, Initiative und Teamfähigkeit geprüft. Ergänzend werden auch Berufsinteresse und Kenntnisse über den Ausbildungsbetrieb abgefragt. Frau Gößwein ermunterte die TeilnehmerInnen, sich eingehend über das Unternehmen zu informieren sowie eigene Fragen rund um die Ausbildung bzw. das Unternehmen zu überlegen und diese ruhig auch zu notieren – natürlich nur solche, die sich nicht durch eine gründliche Recherche auf der Homepage bereits selbst beantworten lassen. Auch ganz praktische Übungen wie z.B. „Welcher Händedruck rundet den ersten Eindruck perfekt ab?“ sollten bei der Vorbereitung auf das Assessment-Center nicht außer Acht gelassen werden.

 

Im sich anschließenden Praxisteil wurden zwei Gruppeneinstellungsgespräche simuliert. „Wie könnten Gymnasien ihre Schüler noch besser in ihrer Berufs- und Studienorientierung unterstützen?“ – diese Frage sollte die erste Hälfte der TeilnehmerInnen in einer Gruppendiskussion   erörtern. „Sollte es in der Schule einen verpflichtenden Auslandsaufenthalt geben?“, so lautete das Thema der darauf folgenden Pro & Contra-Diskussion. Vor der Durchführung erläuterte die Referentin, dass hier das Augenmerk der Beobachter vor allem auf folgende Kriterien gerichtet ist: mündliche Ausdrucksfähigkeit (Prägnanz, inhaltliche Qualität, rhetorisches Geschick); Offenheit für die übrigen Teilnehmer; Präsenz, Fähigkeit zuzuhören und auf die Argumente der Mitbewerber einzugehen; Steuerung des Gesprächsverlaufs; Körpersprache und Fähigkeit, die Körpersignale der Mitbewerber wahrzunehmen und darauf zu reagieren.

Die jeweils übrigen Jugendlichen nahmen wie die Referentin selbst die Rolle eines Beobachters ein. Nach einer kurzen Phase der Selbstreflexion erhielten alle Diskussions-TeilnehmerInnen  unterstützt durch Frau Gößwein ein individuelles, sehr fundiertes und wertvolles Feedback, welches auch Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigte.

 

Während des gesamten Nachmittags nutzten die künftigen AbiturientInnen ausgiebig die  Gelegenheit Fragen zu stellen, welche von der Referentin geduldig und sehr fundiert beantwortet wurden.

Die Resonanz bei den KollegiatInnen, die sich nicht nur äußerst diszipliniert verhielten, sondern überaus engagiert und motiviert mitarbeiteten, war sehr positiv. Der detaillierte Einblick in das Bewerbungsverfahren der Siemens AG fand ebenso großen Anklang wie der Praxisteil.

Frau Gößwein konnte den jungen Leuten vermitteln, dass eine gründliche Vorbereitung auf die einzelnen Stufen des Bewerbungsverfahrens nötig, aber auch möglich ist. Ihr langjähriger Erfahrungsschatz aus der Praxis, weitergegeben in einem engagierten und kurzweiligen Vortrag in einer den jungen Leuten sehr zugewandten Art sowie das konstruktive Miteinander hat Schüler sowie beteiligte P-Seminar-Lehrkräfte gleichermaßen beeindruckt.

 

Text und Fotos: Karin Hellmich

Berichte aus dem Betriebspraktikum bei Siemens 2016

Controlling

Produktmanagement

Kommunikation

Online Support

Begonnen hat mein Praktikum bei Siemens in Moorenbrunn mit einer kurzen Führung über das Gelände und einem Abstecher ins hauseigene Café. Danach wurden mir durch meinen Betreuer, Fabian Botzel, die Kollegen der Abteilung vorgestellt und ein Überblick über den Aufbau von Siemens und die Aufgaben des Controllings gegeben. Diese Abteilung ist für die kaufmännische Betreuung und Überwachung für Projekte der IT-Sparte von Siemens zuständig.

Die Woche über habe ich hauptsächlich Infogespräche mit diversen Mitarbeitern gehabt, welche sehr interessant waren und einen Überblick über die diversen Aufgaben und Arbeitsfelder verschafften. Außerdem hatten viele der sehr freundlichen Kollegen gute Tipps zum Studium und zum weiterem Karriereweg. Ab und an erhielt ich Aufgaben wie zum Beispiel die Korrektur der Kostenstellen für eine Reihe von Projekten in dem dafür verwendeten Programm PlaCon. Außerdem hatte Fabian (welcher mir wie alle anderen Mitarbeiter am Anfang direkt das „du“ anbot) eine Werksführung im F80-Werk in Erlangen arrangiert, welche auch sehr spannend war. Auch durfte ich mehreren „livemeetings“, einer Art Skype-Konferenz von diversen Leuten aus verschiedenen Standorten, beiwohnen. Am Ende der Woche durfte ich noch eine Präsentation, welche ich über die Woche in Pausen vorbereitet hatte, vor dem Chef der Abteilung, Daniel Asbach, halten, welcher mir danach sehr gutes Feedback zur Präsentation und grundsätzlich zu meinem Auftreten und zu meinen Charakterstärken gab.

 

Insgesamt hat mir das Praktikum sehr gut gefallen und mir einen tollen Einblick in die Abteilung und grundsätzlich die Firma Siemens gebracht. Ich war begeistert von den freundlichen und offenen Mitarbeitern und gerade dem jungen Team aus meiner Abteilung, mit denen ich auch mittags in der Kantine essen war. Die kostenlose Verpflegung mit Essen und Kaffee hat mir auch sehr gut gefallen. Insgesamt kann ich dieses Praktikum für wirtschaftlich Interessierte absolut empfehlen und bedanke mich sehr herzlich bei Ihnen, Frau Neudert, für das Arrangieren des Praktikumsplatzes.

 

Felix Rösner

 

 

 

Praktikumsbericht

18.07.2016 – 22.07.2016

Siemens AG, Nürnberg-Moorenbrunn

Abteilung Produktmanagement und Marketing

 

Ich habe mein Praktikum bei Siemens in Moorenbrunn in der Produktmanagement und Marketing Abteilung absolviert. Nachdem mir der Arbeitsplatz gezeigt wurde konnte ich mich erst mal mit den Produkten (Industrielle Kommunikation) vertraut machen, die hier betreut werden. Danach wurden mir einige Add-Ins für PowerPoint erklärt und ich durfte einen Foliensatz, der technische Daten für neue Produkte enthielt überarbeiten.

Am darauf folgenden Tag wurde mir erklärt wie ein Netzwerk zum Beispiel zu Hause aufgebaut ist. Dies war für mich sehr hilfreich, da ich davor noch gar keine Ahnung hatte wie so ein Netzwerk funktioniert. Mit einer Computeranwendung zum Auswählen von Netzwerkkomponenten für die Industrie sollte ich mir dann die benötigten Produkte auswählen um das neu Erlernte zu vertiefen. Da sich dieses Programm noch in der Entwicklungsphase befand, konnte ich noch meine Meinung dazu abgeben was man noch verbessern könnte. Ich durfte außerdem bei Besprechungen für eine Broschüre sowie für einen Artikel in einer Zeitschrift mit dabei sein.

Am Tag darauf wurde es praktischer. Mir wurde ein kleines Modell eines Netzwerks gegeben und ich durfte die Firewall und Switches für bestimmte Szenarien einrichten. Dies hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich konnte viel Wissen mitnehmen.

In den letzten Tagen durfte ich bei weiteren (Fern-)Besprechungen beisitzen und habe hier erfahren können wie viel für ein Produkt eines so großen Unternehmens wie Siemens besprochen wird.

Zum Schluss wurde mir noch das FastConnect System zur einfachen Verkabelung erklärt und ich durfte es mit verschiedenen Stecker und Kabeln ausprobieren.

 

In dieser Woche konnte ich viele Eindrücke über das Arbeiten in einer Marketing und Produktmanagement Abteilung sammeln. Ich habe viel Fachliches gelernt, was mir später weiterhelfen wird. Die Arbeitsatmosphäre war richtig gut. Die Mitarbeiter waren sehr freundlich und hilfsbereit und teilten mir Tätigkeiten zu, die mir Spaß machten. Beim Mittagessen in der Kantine, das für mich kostenlos war, konnte ich auch einiges über die Kollegen erfahren.

Unterm  Strich kann ich dieses Praktikum jedem ans Herz legen wenn er technisch interessiert ist und auch mal einen Blick in einen größeren Konzern werfen möchte.

 

Sebastian Weigelt

 

 

 

In der Zeit vom 18.07.2016-22.07.2016 habe ich im Rahmen der speziell dafür vorgesehenen Praktikumswoche unserer Schule ein Praktikum in der Kommunikation für die Division PD, der „Process Industries and Drives“  bei Siemens absolviert. Meine Ansprechpartnerin während dieser Zeit war Frau Simone Zender.

Vorab kann ich bereits mit eindeutiger Gewissheit sagen, dass es für mich eine äußerst spannende und bereichernde Woche war, in der ich sehr viel Neues gelernt habe und faszinierende Einblicke in die Abläufe und Prozesse in einem solch global agierenden Unternehmen gewinnen konnte.

Ich hatte die Gelegenheit in die vielfältige Welt des Berufsalltages einzutauchen. Außerdem konnte ich einen Vorgeschmack darauf bekommen, welche Pflichten und Verantwortung ein solcher Beruf mit sich bringt. Ein solcher Beruf erfordert nicht nur große Disziplin und Flexibilität, sondern auch gleichzeitig viel Kreativität und ein breitgefächertes Hintergrundwissen.

All diese immens wichtigen Dinge, die auch für das spätere Leben von grundlegender Bedeutung sind, habe ich innerhalb dieser Woche kennengelernt. Jeder meiner Kollegen hat diese Eigenschaften in sich vereint und sich jederzeit mit größtem Einsatz eingebracht, wenn es beispielsweise darum ging, eine Strategie zu erarbeiten, um ein Problem anzugehen und auch zu lösen.

Im weiteren Verlauf werde ich zunächst den Praktikumsverlauf und anschließend meine eigene Rolle als Praktikant erläutern und zum Abschluss meine daraus gewonnenen Erfahrungen und Eindrücke und die Bedeutung in Bezug auf meine zukünftige Berufswahl darlegen.

Ich habe schon immer gerne mit anderen Menschen auf vielfältige Art und Weise interagiert und kommuniziert. Die journalistischen Vorgänge und Zusammenhänge und vor allem die vielfältigen Wege der Kommunikation mit den Kunden bei Siemens kennenzulernen, war für mich eine interessante und aufschlussreiche Erfahrung.

Nun werde ich Ihnen den Verlauf des Praktikums und die vielfältigen Berufe, die ich kennenlernen durfte näherbringen, und meine daraus resultierenden Eindrücke und Erfahrungen schildern.

Mein einwöchiges Praktikum habe ich, wie bereits oben schon erwähnt, bei Siemens in der Kommunikationsabteilung CCPD für die Division PD geleistet. Hier kommunizieren die Mitarbeiter, wie schon im Namen angedeutet, die verschiedenen Businessziele und setzen diese so um, um sie schlussendlich erfolgreich an den Kunden zu bringen. Zu den Hauptaufgaben gehören neben der Planung zur kommunikativen Umsetzung von Businesszielen auch vielfältige PR-Aufgaben, wie beispielsweise die neuesten und heißesten News für die Siemens-Homepage zu verfassen. Man kann die CCPD auch als eine Art Schnittstelle oder Bindeglied zwischen den verschiedenen Divisionen ansehen, die der CCPD Businessziele liefern, die diese dann versucht durch verschiedene Strategien, planbar in die Tat umzusetzen. Beispielsweise werden bei einem Interview die Fragen, die von der Redaktion gestellt wurden an die CCPD geschickt und dort werden dann unter dem Aspekt der jeweiligen Businessziele die Antworten darauf verfasst.  Auch werden sogenannte „heiße Interviews“, was bedeutet, dass ein Journalist eine Person direkt interviewt, von der Presseagentur verfasst, jedoch vor ihrer Veröffentlichung nochmals zur Kontrolle an die CCPD geschickt, um eventuell nochmals fehlerhafte Informationen zu korrigieren oder noch Zusatzinformationen hinzuzufügen. Auch wichtige Reden für beispielsweise Vorstandsmitglieder oder wichtige Präsentationen bei internationalen Events werden von der CCPD verfasst.

Das Angebot  von Siemens zur Prozessindustrie sind Produkte und Lösungen zur Optimierung verschiedenster Prozesse in der Prozessindustrie. Unter der Prozessindustrie versteht man beispielsweise die Chemieindustrie, bei der bei der Produktion verschiedenste Prozesse bei der Herstellung vom Rohprodukt bis zum Endprodukt ablaufen. Die Siemenstechnologie gewährleistet, dass diese Prozesse stets geregelt und immer gleich unter dem Aspekt von nachhaltiger und sicherer Produktion ablaufen, um somit dem Kunden stets höchste Qualität anzubieten und zu gewährleisten.

Das absolute Highlight meiner Woche bei Siemens war die Teilnahme an einer Besprechung der Mitarbeiter zum Thema KPIs, bei der ich viele spannende Einblicke in die Funktionsweise der Abläufe bei Siemens gewinnen konnte und begann die komplexen wirtschaftlichen Zusammenhänge zu verstehen. Eine Größe in der Optimierung der Kommunikationsaktivitäten, die ich kennengelernt habe sind die sogenannten „Key Performance Indicators“, kurz KPI genannt. Diese werden dazu verwendet, um den Erfolg verschiedenster Strategien und Maßnahmen, die die CCPD erarbeitet hat, zu messen und zu optimieren. Ein solcher KPI ist beispielsweise im Bereich Social Media die Klickzahlen oder Likes bei verschiedenen Beiträgen.

Ein ebenfalls wichtiger Bestandteil der Aufgaben der CCPD ist die Öffentlichkeitsarbeit und die Kommunikation mit der Öffentlichkeit und den Politikern und den Parteien. Da Siemens ein weltweit einflussreiches und global agierendes Unternehmen, sowie einer der größten Arbeitgeber Deutschlands ist, haben die Entscheidungen im Unternehmen auch nachhaltige Auswirkungen beispielsweise auf den Arbeitsmarkt. Genau diese Prozesse in Worte zu fassen und den Politikern und den Menschen näherzubringen ist eine der Hauptaufgaben und von immenser Bedeutung, da die Kommunikation mit der Öffentlichkeit wichtig für das Ansehen des Unternehmens ist.

Ich konnte während meines Praktikums alle diese Geschäftsfelder kennenlernen und konnte während dieser Zeit viele Erfahrungen sammeln und falls ich eine Frage hatte erhielt ich jederzeit eine  kompetente und informative Erklärung.

An meinem ersten Tag verstand ich noch nicht alle Abläufe und Zusammenhänge, jedoch stand mir jederzeit ein Kollege zur Verfügung, der mir jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stand. Im weiteren Verlauf der Woche bekam ich weitere spannende Einblicke und begann die Komplexität eines Großunternehmens zu verstehen. Eine meiner interessantesten Tätigkeiten war die Erstellung der Newsartikel für die Homepage, wo ich auch viele wichtige Erfahrungen in Bezug auf Journalismus gewinnen konnte, was für mich von besonderem Interesse war, da für mich in der Zukunft auch eine Karriere als Journalist in Frage kommen würde.

Abschließend kann ich sagen, dass es definitiv die richtige Entscheidung war, ein Praktikum bei Siemens und dort in der Kommunikation zu machen, da ich vor allem viele wertvolle Erfahrungen und Einblicke gewinnen konnte, die in der Zukunft von immensem Vorteil sein können und ich mir nun in meiner Berufswahl Klarheit verschaffen konnte. Ich konnte zu jeder Zeit gut mit meinen Kollegen zusammenarbeiten und das Arbeitsklima war sehr angenehm. Jeder half sich gegenseitig, wo es nur ging und arbeitete Hand in Hand zusammen.  Während dieser Zeit kamen mir meine Kollegen mehr wie eine große Familie vor, als nur Arbeitskollegen.

Ich kann jedem nur empfehlen, ein Praktikum bei Siemens zu absolvieren, da man nicht nur sehr viel lernt und wichtige Erfahrungen machen kann, sondern da man zusätzlich noch sehr viele neue nette Leute kennenlernt, die gleichzeitig auch von der fachlichen Seite her sehr kompetent sind und einem stets mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Manuel Schöpfer, Klasse 10d

 

 

Ich habe ein einwöchiges Praktikum vom 18.07-22.07.2016 bei Siemens absolviert, dabei durfte ich in den Bereich vom Online Support schnuppern. Ich wurde gleich von Anfang an sehr freundlich empfangen. Dann durfte ich mich die ersten 2 Tage in die Programmierung von einer LOGO! einarbeiten. Bei Fragen hatte ich immer einen Ansprechpartner, der mir alles beantwortet hat. Am dritten Tag hatte ich ein Angebot zum Fußballspielen bekommen, nachdem sie in meinem Lebenslauf gesehen haben, dass ich Fußball spiele. Dieses habe ich dann angenommen und habe mit ein paar Mitarbeitern von Siemens Mittwochmorgen Fußball gespielt. Daraufhin habe ich dann eine Einweisung der HMI’s bekommen und konnte eine Programmierung visualisieren, das heißt ich konnte das Programmierte auf einer Art „Tablet“ umsetzen und anschauen.

Am vierten Tag habe ich die Programmierung verlassen und sollte mit deren Internetseite ein paar Fragen beantworten, damit sie sehen konnten wie neue Kunden auf der Seite vorgehen . Anschließend wurden mir das Forum auf der Seite vorgestellt und die App, welche die Internetseite auf mobilen Geräten vereinfacht darstellt.

Am letzten Tag durfte ich mich nochmals mit dem Programmieren auseinandersetzen, und zwar habe ich dann Automatisierungsaufgaben zu einem Haus programmiert.

Anzumerken ist, dass wir  immer in den Mittagspausen gemeinsam in der Kantine gegessen haben, dabei ist man auch meistens mit Mitarbeitern in interessante Gespräche verwickelt worden.

Insgesamt war es ein sehr interessantes Praktikum, welches vor allem für Informatikbegeisterte geeignet ist. Was auch zu erwähnen ist, dass alle Mitarbeiter sehr freundlich waren und man sich gleich wohlgefühlt hat.

 

Felix Schwarting

 

 

Berichte aus dem Betriebspraktikum bei Siemens 2015

Corporate Core Communications and

Government Affairs

IT-Controlling

Marketing

Die Siemens Aktiengesellschaft, mit Firmensitz in Berlin und München, ist weltweit eines der größten Unternehmen im Bereich der Elektronik und Elektrotechnik. Der Technologiekonzern hat folgende Hauptgeschäftsfelder: Energie, Medizintechnik, Industrie sowie Infrastruktur und Städte.

Seit der Gründung 1847 ist Siemens eine der erfolgreichsten deutschen Firmen – mit 343.000 Beschäftigten in über 190 Ländern und führenden Marktpositionen in allen seinen Arbeitsbereichen. Im Geschäftsjahr 2014 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 71,9 Mrd. Euro.

 

Auch diesen September – zu Anfang meines neuen Schuljahres – beginnen wieder viele junge Auszubildende ihre Karriere bei Siemens. Da ich auch in circa 2 Jahren vor der Entscheidung stehen werde, welchen beruflichen Weg ich einschlagen will, hab ich mich schon im Voraus dazu entschlossen, mich in der Berufswelt umzusehen, um schon erste Eindrücke zu bekommen, welche beruflichen Möglichkeiten es für mich gibt. So erschien es mir am Interessantesten, in einen großen Konzern wie Siemens hinein zu schnuppern, da das Unternehmen viele verschiedene Tätigkeitsbereiche und Möglichkeiten bietet, z.B. auch die im Ausland zu arbeiten.

 

Meinen Interessen entsprechend, bewarb ich mich für ein Praktikum im Bereich der Corporate Core Communications and Government Affairs, in der Abteilung CG PD am Standort Nürnberg-Moorenbrunn für den Zeitraum vom 31.08.2015 bis 04.09.2015.

Schon bald konnte ich mich über eine Zusage des Praktikums freuen und hatte natürlich einige Erwartungen und Vorstellungen.

Da ich während der Sommerferien kam, hatten viele Angestellte Zeit, sich intensiv mit mir zu beschäftigen und so konnte ich enorm vom Praktikum profitieren.

An meinem ersten Praktikumstag beispielsweise kam mich sogar die gesamte Abteilung (derzeit nur 3 Personen) abholen und begrüßen.

Sofort ist mir positiv aufgefallen, dass alle sehr freundlich und zuvorkommend waren und so hatten wir alle eine gute Zusammenarbeit. Die Atmosphäre war sehr angenehm und ich kam jeden Tag wirklich gern wieder ins Büro.

Meine Betreuerin, Simone Zender und Jonas Schmutzler, ein Werkstudent waren ebenfalls auf dem Leibniz und wir hatten gleich ein Gesprächsthema.

Im Lauf der Woche durfte ich viele verschiedene Arbeitsbereiche kennenlernen:

Montag und Dienstag verbrachte ich hauptsächlich mit meiner Betreuerin – sie zeigte mir das Gebäude und erklärte mir ihre Tätigkeiten und die der Abteilung.

Am Mittwoch lernte ich ein weiteres Mitglied der Abteilung kennen: Martin Schubert, er arbeitet als Kommunikator.

Mit ihm lernte ich die Strukturen von Siemens im Ausland kennen und konnte live miterleben wie viel Organisation und vor allem auch Kommunikation nötig ist, um ein so großes Unternehmen zu strukturieren. Die Buchhaltungsabteilung der Firma liegt beispielsweise hauptsächlich in Tschechien, weshalb sämtliche Abrechnungen über diese Adresse laufen.

Auch in Amerika gibt es viele große Standorte von Siemens. In Boston (Massachusetts) wird bald eine internationale Konferenz des Unternehmens stattfinden, wo die TOP 50 Manager von Siemens den weiteren Werdegang des Unternehmens beraten. Dies bedarf natürlich viel Organisation, an der auch die Kommunikateure in Nürnberg-Moorenbrunn mitarbeiten.

Am Mittwoch war ich hauptsächlich damit beschäftigt, Artikel und Texte für den Siemens-internen Newsletter zu bearbeiten, umzuschreiben und zu formatieren. Dabei kamen mir meine Powerpoint/Word skills zu Gute, die ich am Leibniz durch einen Informatikkurs erlernte.

Den darauffolgenden Tag verbrachte ich mit der Ingenieurin Ying Hong-Gressmann.

Sie führte mich intensiv in ihre Tätigkeiten ein und erklärte mir den Beruf des Ingenieurs und dessen Möglichkeiten ausführlich. Sie ging dabei auch auf meine Fragen und Vorstellungen ein, sodass ich mir ein gutes Bild machen konnte.

Einige der Angestellten in meiner Abteilung haben regelmäßig die Möglichkeit ins Ausland zu fliegen, um das Unternehmen zu präsentieren und neue Produkte und Technologien vorzustellen – im Bereich der Elektrotechnik ist das vor allem im asiatischen Bereich (China und Japan) – meiner Meinung nach ein großer Vorteil des Unternehmens.

Meinen letzten Tag verbrachte ich in der Presseabteilung, wo mich Ferdinand Lindner, ein junger Werkstudent, auch dieser Abteilung näher brachte. Besonders hat mir hierbei gefallen, welche Möglichkeiten die Presse hat, das Unternehmen in der Öffentlichkeit darzustellen und wie man Werbungen schaltet und verwaltet.

 

Wie bereits erkennbar, hat mir das Praktikum sehr gut gefallen.

Die Größe und die Professionalität des Unternehmens haben mich sehr fasziniert und durch die freundliche Atmosphäre und die kompetente Betreuung, konnte ich viel lernen und mit auf den Weg nehmen.

Ich kann Siemens nur für weitere Praktikanten weiterempfehlen, da der Konzern für fast jeden einen interessanten Arbeitsbereich bietet und es zahlreiche Möglichkeiten gibt auch im Ausland Erfahrungen zu machen.

Abschließend kann ich sagen, dass das Praktikum bei Siemens für mich ein voller Erfolg

war. Ich habe in der Woche viele wertvolle Einblicke sammeln können und bin

sicher, dass mir diese neuen Erfahrungen meine näher rückende Studienwahl

erleichtern werden.

 

Kristina Pertler, Q11

 

 

In der Zeit vom 13.Juli bis zum 17.Juli 2015 absolvierte ich ein Praktikum bei der Siemens AG in Moorenbrunn, in der Abteilung IT-Controlling.

Am Montag wurde ich um 9:00 Uhr von meinem Betreuer Fabian Botzel an der Pforte in Empfang genommen. Nachdem mir ein Ausweis ausgestellt wurde, der nötig ist um das Gelände zu betreten, wurde mir dieses kurz gezeigt. Anschließend bekam ich einen eigenen Arbeitsplatz mit exakt dem selben Equipment (Notebook, Bildschirm, Maus, Tastatur, etc.) wie alle anderen, die hier arbeiten, zugeteilt. Nachdem ich mir kurz meine Sachen zurecht gemacht hatte, stand auch schon mein erster Termin an: eine Mitarbeiterin wurde verabschiedet und es gab Fingerfood, dabei konnte ich erste Kontakte zu meinen Kollegen knüpfen. Was mir dabei besonders gefiel, war die Tatsache, dass sich alle duzen und eine freundschaftliche Atmosphäre herrscht. Nach dem Mittagessen, was sehr gut und für mich erfreulicherweise die ganze Woche kostenlos war, erklärte mir Fabi wie das Unternehmen aufgebaut ist und wie sein Arbeitstag aussieht. Auch wurde mir die Aufgabe zugeteilt zwei Präsentationen (Demographischer Wandel/Außenwirkung Siemens) zu erstellen, die ich über die Tage verteilt erarbeiten und dann meinem Betreuer bzw. dem Abteilungsleiter Daniel Asbach vorstellen durfte.

Im Laufe der Woche hatte ich etliche Termine auch in anderen Abteilungen, bei denen mir die Mitarbeiter erklärten worin ihre Aufgabe besteht und wie ihr Arbeitstag aussieht. Interessant habe ich besonders das Jour Fix, so werden die monatlichen Meetings genannt, die auch online durch Bildschirm- und Sprachübertragung durchgeführt werden, gefunden, an dem ich teilhaben durfte. Mir wurden ebenfalls die Möglichkeiten eines dualen Studiums und einer Ausbildung bei der Siemens AG aufgezeigt.

Meine Arbeitszeiten gingen von ca. 8:30 Uhr bis 15:00.

 

Christoph Thiem 10B

 

 

In der Woche vom 13.07.-17.07.2015 durfte ich ein Praktikum bei der Firma Siemens in Moorenbrunn in der Marketingabteilung machen. Dort wurden mir viele interessante Einblicke ermöglicht und ich würde es jederzeit weiterempfehlen. Das Praktikum hat am Montag damit begonnen, dass mir erst einmal alle Mitarbeiter der Abteilung kurz vorgestellt wurden und ich mich mit ihnen austauschen konnte. Danach wurde mir anhand einer PowerPoint-Präsentation gezeigt, was im Allgemeinen im Bereich des Marketing bei Siemens getan wird. Nach dieser Einführung durfte ich selbst an einem Projekt, der Kalkulation von Kosten für die SPS/IPC/DRIVES Messe in Nürnberg, arbeiten. Nach einem guten Mittagessen in der Kantine haben wir uns mit Mitarbeitern aus anderen Abteilungen in einem Besprechungsraum getroffen. Dort habe ich meinen vorbereiteten Vortrag gehalten, wie ich Siemens wahrnehme. Danach haben auch sie mir vorgestellt, was sie arbeiten. Um ca. 15:30 Uhr durfte ich dann nach Hause gehen. Der Dienstag war voll mit Terminen bei Mitarbeitern im Marketingbereich, die mir etwas detailliertere Einblicke in ihren Aufgabenbereich, wie beispielsweise die Wettbewerbsbetrachtung oder auch die Markteinführung von Produkten, gaben. Den ganzen Mittwoch war ich bei einem Workshop, der sich auf die Steuerung „Logo!“ bezieht. Am Vormittag habe ich noch Vorträge darüber gehört und am Nachmittag durfte ich dann sogar selbst das Modell einer Banktüre programmieren. Am Donnerstag habe ich kleine Arbeiten, wie das Erstellen von Namensschildern für das Auftreten bei einer Messe, erledigt, durfte einen der Mitarbeiter in ein Meeting mit Kroaten begleiten und mir wurde gezeigt, wie man Tagungen oder Ähnliches plant. Dieses Wissen konnte ich dann am Freitag anwenden, da ich etwas im Eventmanaging mitgearbeitet habe. Insgesamt war die Woche reich an Erfahrungen und mir wurde sogar schon angeboten, einen Ferienjob zu machen oder später als Werksstudent dort zu arbeiten.

 

Tobias Streller

 

 

Bericht aus dem Betriebspraktikum bei Siemens 2014

Von Anfang an stand für mich fest, dass ich einen Teil meiner Sommerferien dafür nutzen wollte, weitere Einblicke in die Berufswelt zu bekommen und so wichtige Erkenntnisse für meine spätere Studienwahl zu gewinnen. Deswegen bewarb ich mich sofort, als ich von dem Praktikum in der Produkt-Management Abteilung von Siemens in Moorenbrunn hörte, das vom 01.09 bis zum 05.09.2014 dauern sollte. Gleich zu Beginn des ersten Tages meines Praktikums wurde ich den Mitarbeitern meiner Abteilung vorgestellt und auch sofort in ihren Alltag und die Tätigkeiten die sie ausübten eingebunden. In den nächsten Tagen lernte ich noch viele weitere Mitarbeiter auch aus anderen Abteilungen kennen und durfte meine Betreuerin zu verschiedenen Meetings und Besprechungen auf nationaler sowie internationaler Ebene begleiten. Es gab immer viel zu tun, da die Vorbereitungen für die SPS Messe im November 2014 auf Hochtouren liefen. In diversen Besprechungen konnte ich mit verfolgen, wie die Planung einer Messe abläuft, und ich durfte mir ansehen, wie die Messewände für die Code-Lese-Produkte aus meiner Abteilung später aussehen würden. Am letzen Tag meines Praktikums wurde mir angeboten, noch eine weitere Woche als Praktikantin bei Siemens zu arbeiten. Dieses Angebot nahm ich natürlich sofort an, da mir die erste Woche so gut gefallen hatte, dass ich gerne noch weitere Einblicke in das Unternehmen bekommen wollte. Außer meinen Aufgaben zu denen beispielsweise das Bearbeiten von Powerpoint-Präsentationen, das Erstellen von eigenen Vortragsfolien und das Gestalten von Texten für Werbeflyer gehörte, durfte ich den Kollegen aus meiner Abteilung nicht nur über die Schulter schauen, sondern mich aktiv an ihren Aufgaben beteiligen. Hierdurch konnte ich das alltägliche Arbeitsleben bei Siemens wirklich kennenlernen. Besonders gut gefiel mir, dass alle sehr freundlich waren, und sich bereitwillig die Zeit nahmen meine Fragen zu beantworten. Meine Kollegen erkundigten sich auch oft nach meiner Meinung zu Powerpoint-Präsentationen oder Werbetexten, um die Sicht einer Außenstehenden auf Ihre Produkte besser einschätzen zu können, und gaben mir dadurch das Gefühl, einen sinnvollen Beitrag zu leisten. Abschließend kann ich sagen, dass das Praktikum bei Siemens für mich ein voller Erfolg war. Ich habe in den zwei Wochen viele wertvolle Einblicke sammeln können und bin sicher, dass mir diese neuen Erfahrungen meine näher rückende Studienwahl erleichtern werden. Katharina Lambers