Europäische Politik am Leibniz-Gymnasium

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Europäische Politik am Leibniz-Gymnasium

Wie kommen europäische Gesetze zustande? Was machen dabei die Abgeordneten des Europäischen Parlaments? Welche Rolle spielen Medien und Lobbyisten in Brüssel und Straßburg?

Am Leibniz-Gymnasium gingen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q11 diesen Fragen am 14.02. und 15.02.2019 mit Hilfe eines interaktiven und innovativen Simulationsspiels auf den Grund. Die Schülerinnen und Schüler übernahmen für diese zwei Tage die Rollen von Abgeordneten des Europäischen Parlaments, Ministern im Rat der Europäischen Union und Medienvertretern. Das Ziel dieser Politiksimulation war die Verabschiedung einer europäischen Richtlinie zur Einwanderungs- und Asylpolitik. So mussten inhaltliche Absprachen getroffen, Koalitionen geschlossen und Kompromisse eingegangen werden, damit die eigene Position im Rahmen des demokratischen Prozesses bestmöglich durchgesetzt werden konnte.

Ein besonderes Erlebnis war für alle Beteiligten, als die Studienreferendare des Unterseminars am Ende des ersten Simulationstags als „Internationale Presse“ auftraten, die Schülerinnen und Schüler interviewten und im Anschluss die Schlagzeilen des Tages präsentierten. Manch einer war überrascht, wie so manche unbedachte Äußerung zu Sensationsmeldungen führte.

Organisiert werden diese Planspiele vom Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in München. Konzipiert und durchgeführt werden diese von der Eurosoc GmbH. Für das Jahr 2019 werden insgesamt nur 20 Simulationen bundesweit gefördert und angeboten. Deshalb ist es umso bemerkenswerter, dass wir 2 Simulationen ans LGA holen konnten.

Den Abschluss des Projekts bildete eine Podiumsdiskussion. Nachdem Frau Hohlmeier krankheitsbedingt absagen musste, stellte sich Frau Westphal (Mitglied des Europäischen Parlaments) den Fragen der Schülerinnen und Schüler. In einer durchaus kritisch geführten Diskussion konnten Einblicke in die Tätigkeiten eines Abgeordneten gewonnen werden.

Stefan Exner, OStR

2019-03-06T17:53:48+02:0024. Februar 2019|