Wer findet das vermisste, selbstfahrende Auto? Wie sieht die optimale Zimmerverteilung beim Ausflug der „Hacking Girls“ aus? In welcher Reihenfolge muss Bruno seine Kleidung stapeln, damit er bequem alles der Reihe nach anziehen kann? Insgesamt 283 Schülerinnen und Schüler des Leibniz-Gymnasiums Altdorf waren dieses Schuljahr eifrig beim Informatik-Biber vom 5. bis 16. November 2018 dabei und stellten sich den unterschiedlichsten Aufgaben. Davon erreichten stolze 26 Schülerinnen und Schüler einen zweiten Preis und weitere 14 erste Preise konnten samt Urkunde während der Preisverleihung in der schuleigenen Bibliothek an die Gewinner überreicht werden:

Jahrgangsstufe 6:

Frenzke Carina, Hummel Kilian, Milk Mascha, Schädlich Charlotte, Schmitt Eva, Schönweiß Ben, Schubert Clara, Zirondoli Elisa

Jahrgangsstufe 7:

Ungethüm Milo

Jahrgangsstufe 10:

Götz Ann-Kathrin, Schermer Marie, Schneider Saskia

Jahrgangsstufe 11:

Lengerer Vanessa

Jahrgangsstufe 12:

Körner Viktor

Beim Informatik-Biber setzen sich Schülerinnen und Schüler mit altersgerechten informatischen Fragestellungen auseinander, spielerisch und wie selbstverständlich. Hier wird Interesse für Informatik geweckt, ohne dass Kinder, Jugendliche oder Lehrkräfte Vorkenntnisse besitzen müssen. Das Konzept, das dem Wettbewerb zugrunde liegt, geht auf: Der Online-Wettbewerb war noch nie so erfolgreich wie in diesem Jahr. 373.406 Schülerinnen und Schüler machten mit. Gegenüber dem Vorjahr mit 341.241 Teilnahmen bedeutet das eine Steigerung von mehr als 30.000 Teilnahmen bzw. von gut 9 Prozent. Seit seiner Premiere im Wissenschaftsjahr 2006 verzeichnet der größte Informatik-Wettbewerb Deutschlands alljährlich neue Rekordzahlen und dank der hohen Teilnehmerzahl ist der Informatik-Biber das Projekt mit der größten Reichweite im Bereich der Digitalen Bildung in Deutschland.

Der Informatik-Biber weckt nicht nur das Interesse am Fach, sondern ist für viele Schüler auch der erste Schritt in der Auseinandersetzung mit Informatik. „Der Wettbewerb verlangt keine Vorkenntnisse, sondern ist allein mit logischem und strukturellem Denken zu bewältigen,“ so der BWINF-Geschäftsführer Dr.Wolfgang Pohl. „Dieses digitale Denken wird immer wichtiger für eine aktive Beteiligung an der digitalen Gesellschaft.“ Als Breitenwettbewerb angelegt, ermöglicht der Biber zum einen die Teilnahme vieler Schülerinnen und Schüler, zum anderen können so Lehrkräfte, Eltern und auch die Kinder selbst Begabungen erkennen. „Talente können entdeckt und früh gefördert werden,“ betont Pohl das übergeordnete Ziel des Wettbewerbs.

Der Informatik-Biber ist das Einstiegsformat der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF). Der Wettbewerb ist die deutsche Beteiligung am „Bebras International Challenge on Informatics and Computational Thinking“, der 2004 in Litauen gestartet wurde. Träger von BWINF und damit auch des Informatik-Bibers sind die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), der Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie und das Max-Planck-Institut für Informatik; gefördert wird BWINF vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Weitere BWINF-Projekte sind der Bundeswettbewerb Informatik, der Jugendwettbewerb Informatik und das Auswahlverfahren für das deutsche Team bei der Internationalen Informatik-Olympiade (IOI).

Weitere Informationen zum Wettbewerb, sowie Beispielaufgaben befinden sich auf der Homepage: www.bwinf.de/biber

Text: Jasmin Strobel

Foto: Bettina Schäferling: Die Wettbewerbsteilnehmerinnen mit Schulleiterin Dr. Konstanze Seutter (hinten links) und Betreuungslehrkraft Jasmin Strobel (hinten rechts)