Leibniz-Volleyballerinnen im Landesfinale

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Nach einem Durchmarsch  auf mittelfränkischer Ebene reisten die Mädchen II (Jg. 2002-05) des Leibniz-Gymnasiums ins oberfränkische Bayreuth, um im Vergleich mit den übrigen Bezirkssiegern den Vertreter Nordbayerns im Landesfinale der Schulen zu ermitteln.

Die Auslosung des Turniers bescherte den Altdorferinnen in der ersten Begegnung das Balthasar-Neumann-Gymnasium Marktheidenfeld. Mit einer konzentrierten Leistung konnte man die Unterfranken deutlich mit 25:11, 25:14 niederhalten.

Auch im folgenden Nachbarschaftsduell gegen das Max-Reger-Gymnasium Amberg zog das Leibniz-Team aus einer sicheren Annahme heraus sein druckvolles Angriffsspiel auf und fuhr ein ungefährdetes 25:11 ein. Dass man auf diesem Niveau einen Gegner nicht mit angezogener Handbremse bezwingen kann, mussten die Leibniz-Spielerinnen im folgenden Satz feststellen. Statt weiter mit dem gewohnten Druck zu agieren versuchte man nun, den Gegner mit Lobs und gelegten Bällen auszuspielen und brachte so das Amberger Team wieder ins Spiel. Über den ganzen Satz hinweg lagen die Oberpfälzerinnen auf Augenhöhe, und beim Stand von 23:24 hatten die Leibnizianerinnen sogar einen Satzball gegen sich. Endlich besann man sich jedoch auf die eigenen Qualitäten, es folgte der Ausgleich und wenig später nach zwei konsequent zu Ende geführten Angriffen der knappe Sieg mit 27:25.

Damit kam es im abschließenden Spiel gegen das Richard-Wagner-Gymnasium zu einem echten Endspiel, denn die Gastgeberinnen hatten ihre ersten beiden Begegnungen ebenfalls gewonnen. Die Bayreutherinnen setzten die Altdorferinnen im ersten Satz gehörig unter Druck und brachten ihre Bälle immer wieder ins Ziel. Zwar konnten die Leibnizianerinnen spielerisch dagegenhalten, jedoch unterliefen ihnen in dieser Phase zu viele Eigenfehler. Folgerichtig sicherten sich die Oberfranken den ersten Satz knapp, aber verdient mit 25:23.

Im anschließenden Durchgang bestimmten dagegen die Altdorferinnen das Geschehen. Mit langen Bällen an die gegnerische Grundlinie gelang es jetzt, einen präzisen Spielaufbau der Wagner-Schülerinnen zu  unterbinden, sodass der gegnerische Angriff nur noch wenig Druck entwickeln konnte. Was dennoch den Weg über das Netz fand, fischte die sichere Annahme um Libera Nora Brieger heraus. Spielaufbau und Angriff funktionierten jetzt nahezu fehlerfrei. Den wuchtigen Angriffsschlägen von Außenangreiferin Nadja Nawrat hatte die Bayreuther Abwehr nichts entgegenzusetzen, Alina Schneider auf der zweiten Außenposition agierte ebenfalls mit viel Druck, und auch Andrea Weigelt und Lina Pöllot in der Mitte und Annika Karklis auf der Diagonalen punkteten mit platzierten Angriffen. Mit 25:22 ging Satz 2 somit an die Altdorferinnen.

Somit musste ein dritter Satz die Entscheidung bringen. Wer aus dem bisherigen Spielverlauf ein knappes Resultat erwartet hatte, sah sich getäuscht, denn das Losglück hatte den Leibnizianerinnen das Aufschlagrecht beschert. Zuspielerin Anna Lochschmidt legte eine beeindruckende Serie beim Service hin; bei 8:0 wurden die Seiten gewechselt, bei 9:1 punkteten die Gastgeberinnen zum ersten Mal. In der Folge ließen die Leibnizianerinnen den Gegner gar nicht erst wieder ins Spiel kommen und erledigten ihre Aufgabe routiniert zum deutlichen Endergebnis von 15:5.

Damit stehen die Leibnizianerinnen im bayerischen Landesfinale. Die Veranstaltung, in der in verschiedenen Altersklassen jeweils die Sieger der nordbayerischen gegen die südbayersichen Vertreter den Landessieger und damit Teilnehmer am Bundesfinale in Berlin ermitteln, findet in diesem Jahr am 14. März in heimischer Halle in Altdorf statt.

Das Leibniz-Team: Maja Auer, Nora Brieger, Annika Karklis, Anna Lochschmidt, Nadja Nawrat, Lina Pöllot, Alina Schneider, Laura Volkmann, Andrea Weigelt; Betreuer StD André Helmcke

2019-03-10T11:33:49+01:0009. März 2019|