Vorlese-Schulsiegerin Emilia Moser gewinnt Regionalwettbewerb!

 

Liebe Emilia, zunächst einmal meinen Glückwunsch zum Sieg im regionalen Vorlesewettbewerb!

Dankeschön 😊.

Wie hast du dich gefühlt, als du von deinem tollen Erfolg gehört hast?

Meine Mutter hat mich gerufen und ich dachte mir, was will sie denn jetzt schon wieder! – und dann komm ich runter und sie gibt mir das Handy, wo die Nachricht drauf stand – dann bin ich ehrlich gesagt in Tränen ausgebrochen, denn ich hätte niemals gedacht, dass ich es so weit schaffe. Ich wäre auch so stolz auf mich gewesen, einfach weil ich teilgenommen habe. Aber dass ich gewonnen habe, das gibt mir Selbstvertrauen (davon hab ich nicht so viel) – ich hab mich also sehr sehr gut gefühlt.

Hattest du bereits bei der Abgabe des Videos ein gutes Gefühl, dass du weit vorne abschneiden könntest?

Ich hatte tatsächlich gar kein Gefühl, wenn nicht gar ein schlechtes. Ich weiß, dass sich manche sehr oft hingesetzt haben und ihr Video immer wieder verbessert haben. Wir wollten das eigentlich am Wochenende machen und wir haben es auch ein paar Mal probiert, aber irgendwie hat mir keine Aufnahme gefallen. Dann kam ich irgendwann mal aus der Schule und dachte mir: Hej, das ist ein guter Tag…. Und dann haben wir es einmal aufgenommen und dann abgeschickt. Ich habe mich dann schon gefragt, ob es besser gewesen wäre, noch öfter zu üben, aber dann war es einfach so okay für mich.

Wie bist du auf das Buch „Wunder“ von Raquel J. Palacio gekommen?

Wir haben das Buch in der 5. Klasse als Lektüre gelesen und das hat mich von Anfang an schon gepackt. Ich wollte es sowieso gerade nochmal lesen und da kam der Vorlesewettbewerb gerade recht. Ich persönlich mag emotionale Bücher sehr und denke, dass ich sie auch gut vorlesen kann und deshalb habe ich mir dieses Buch ausgesucht.

Warum hast du genau diese Stelle [Augusts Freund Jack wird beim Direktor wegen einer Schlägerei befragt] ausgesucht?

Ich habe gemerkt, dass ich sehr gut in Rollen reinschlüpfen kann und an dieser Stelle gibt es so viele unterschiedliche Rollen. Da ist einmal der strenge Schuldirektor, dann die besorgte Mutter und dann der Junge Jack, der sich denkt: Warum sitz ich jetzt eigentlich hier? – Ich glaube, dass ich diese Vielfalt gut verkörpern konnte, und so kam es zu dieser Stelle.

In diesem Jahr fand der Regionalwettbewerb wegen der Corona-Pandemie ja virtuell statt: Jeder Teilnehmende hat das Video mit seinem selbst gewählten Lieblingstext eingesendet – War das für dich eine gute Möglichkeit, dich zu zeigen, oder glaubst du, dass ein Live-Erlebnis sich besser angefühlt hätte?

Ich finde es live viel besser, weil man es nicht wie bei den Video-Dateien 1000x versuchen kann, bis es perfekt ist, denn es geht ja eigentlich darum, dass man einmal vorliest und DAS dann bewertet wird und das finde ich besser. Außerdem konnte man virtuell keinen unbekannten Text vorlesen und genau hierbei bin ich beim Schulwettbewerb ja gegenüber den anderen Teilnehmerinnen herausgestochen. Deshalb hatte ich auch eher gedacht, dass sich meine Chancen zu gewinnen verringert haben, da dem Wettbewerb dieses Element [Lesen eines unbekannten Textes] gefehlt hat.

Liebe Emilia, dann drückt dir die Leibniz-Schulfamilie ganz fest die Daumen, dass du auch beim Bezirksentscheid erfolgreich sein wirst und alle deine Stärken in einem Live-Wettbewerb vor echtem Publikum unter Beweis stellen kannst!

Vielen Dank! 😊

 

P.S. Emilias Vorlese-Video, mit dem sie den Wettbewerb gewonnen hat, findet ihr auf der Homepage des Leibniz-Gymnasiums.

 

Interview geführt von Katja Kammerer

„Emilias Siegervideo“ – hier anklicken!