Kunst

Kunst2018-11-25T21:24:03+00:00
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Lehrkräfte im Fach Kunst

OStRin Martina Busch

OStRin Isabella Kandsberger

StDin Edith Pompl

Wahlkurse Kunst

In diesem Schuljahr werden folgende Wahlkurse angeboten:

Kunstlabor Jahrgangsstufe 6 -7, Leitung OStRin Isabella Kandsberger

Kunstlabor Jahrgangsstufe 8 -10, Leitung StDin Edith Pompl

Video Jahrgangsstufe 10, Leitung StDin Edith Pompl

Schülerarbeiten Aus dem Schuljahr 2017/18

Künstlerische Wettbewerbe im Schuljahr 2017/2018

Wie jedes Jahr, einer guten, langen Tradition am Leibniz folgend, greifen unsere Schülerinnen und Schüler im Herbst zu Bunt- und Bleistiften, Pinseln, Papier, Kleber, Foto-  und  Filmkameras und widmen sich mit großem Engagement den Aufgabenstellungen der großen Kunstwettbewerbe. Dieses Jahr war die Auseinandersetzung mit den vielfältigen Erfindungen, die unser Leben prägen, verändern und auch erst erfunden werden müssen um in Zukunft gut auf unserem Planeten sein zu können das Rahmenthema beim jugend-creativ Wettbewerb. Das Thema des Europäischen Wettbewerbs   lautete „Denkmal – worauf baut Europa?“. Hier setzten sich unsere Schülerinnen und Schüler je nach Altersgruppe mit Baudenkmälern, kalligraphischen Gestaltungen, alten Berufsbildern, Selbstbildnissen im Laufe der Jahrhunderte und immer wieder der vielfältigen kulturellen Ausprägung Europas auseinander.

Unsere herzlichen Glückwünsche an unserer diesjährigen Preisträger:

Beim Europäischen Wettbewerb wurde Hanna Aumer, 10c mit einem Bundespreis ausgezeichnet, eine Bundesurkunde konnte Sofia Aumer, 7a überreicht werden. Bayerische Landesurkunden erhielten Amy Börner, 6c, Ida Tkatschenko, 8a, Franka Schmitt, 8c, Veronika Hübner, 9b, und Antonia Kobras, 11Ku1.

Beim jugend- creativ Wettbewerb waren erfolgreich Felix Schulze Althoff, 5a, Lena Wachter, 5a, Emma Andrée, 5b, Julia Drummer, 5b, Lena Holzinger, 5b,Tudor Jurcau, 5b, Charolotte Schädlich, 5b, Carl Philipp Dietzel, 6b, Valentin Feld, 6b, Johanna Rupp, 6b, Gamze Yildiz, 6b, Isabella Behrens, 6d, Nico Hartmann, 6d, Lennart Rupprecht,6d, Jule Ziesemann, 6d, Anita Albrecht, 7c, Anica Borchert, 7c, Lena Derenthal, 7c, Thara Edenhofer, 7c, Ariane Philipp, 7c, Theresa Bierschneider, 10c, Sven Rabus, Q11 und Nicole Schlagenhaft, Q11.

Beim Wettbewerb „bunt statt blau“ erhielt  Anna Wagner Q12 für ihre Plakatgestaltung einen Bayerischen Landespreis.

Für uns Kunstlehrerinnen ist es immer wieder beglückend, unsere Schülerinnen und Schüler beim künstlerischen Gestalten begleiten und betreuen zu können. Wir freuen uns, dass jedes Jahr eine große Anzahl unserer Leibnizschüler mit ihrem großen kreativen Potential an diesen Wettbewerben teilnimmt und sich dem künstlerischen Handeln widmet.

Edith Pompl

Leibniz-Schülerinnen erfolgreich beim 65. Europäischen Wettbewerb „Denk mal – worauf baut Europa“

Sehr erfolgreich nahmen sieben Schülerinnen des Leibniz-Gymnasiums Altdorf am 65. Europäischen Wettbewerb teil.

Denkmäler und kulturelles Erbe zum Leben zu erwecken ist auch Ziel des Europäischen Kulturerbejahres, das 2018 in ganz Europa stattfindet. Der Europäische Wettbewerb, der älteste Schülerwettbewerb der Bundesrepublik Deutschland und eine wichtige Initiative zur politischen Bildung in Europa, steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten, die Kultusministerkonferenz (KMK) empfiehlt Schulen die aktive Teilnahme an diesem Wettbewerb. Dieses Jahr  waren Schülerinnen und Schüler aller  Schularten und Jahrgangsstufen im Rahmen des Wettbewerbs aufgefordert, sich mit dem Fundament Europas, unserer kulturellen Prägung bildnerisch und konzeptionell auseinanderzusetzen. Die Themenstellungen, die nach Jahrgangsstufen unterschiedlich gegeben waren, lauteten: „Worauf baut Europa? Für wen oder was möchtest du ein Denkmal bauen? Welches Gebäude, welches Handwerk, welche Vereinskultur begeistert dich? Gibt es eine Verbindung zwischen Hofmalern und Selfies? Was wird das Medienzeitalter der Nachwelt hinterlassen?“

Die Schülerinnen und Schüler des Leibniz-Gymnasiums in Altdorf begannen gleich im Herbst im Kunstunterricht, betreut von ihren Kunstlehrerinnen Martina Busch, Isabella Kandsberger und Edith Pompl, mit der Ideenfindung und der bildnerischen Auseinandersetzung und Gestaltung, um ihre Arbeiten dann im Februar bei der Landesjury und bei der Bundesjury einzureichen. Am 4. Juli fand nun im Heimatministerium in einem sehr feierlichen Rahmen die Preisverleihung statt, bei der sieben Schülerinnen des Leibniz-Gymnasiums Altdorf mit Preisen und Urkunden für ihre Arbeiten ausgezeichnet wurden. Amy Börner, 6c, gestaltete mit Pastellkreiden sehr expressiv, Sophia Aumer ,7a, Ida Tkatschenko, 8a und Franka  Schmitt, 8c zeichneten sehr filigran mit Bunt- und Bleistiften ebenfalls zum Thema „Denk mal“, Veronika Hübner, 9b und Hanna Aumer, 10c setzten sich mit „Erinnerungskultur“ auseinander, Antonia Kobras widmete sich in ihrer Acrylarbeit dem Thema der Selbstinszenierung bei Hofmalern und Selfiefotografen. Sophia Aumer  erhielt für ihre Arbeit zusätzlich eine Bundesurkunde, Hanna Aumers Arbeit wurde mit einem Bundespreis ausgezeichnet. Büchergutscheine, Familienkarten für das Freilandmuseum in Bad Windsheim, Broschüren zur politischen Bildung waren neben den Urkunden und Würdigungsschreiben die Preise, die den Schülerinnen von der stellvertretenden Landrätin Cornelia Trinkl, vom Ministerialdirektor Dr. Alexander Voitl und vom Bezirkstagspräsident Richard Bartsch übergeben wurden.

Mit Spannung werden nun schon die Themenstellungen für das nächste Jahr erwartet.

P-Seminare

„Kunst verbindet Generationen“   – P-Seminar Kunst 1 2016/2018

Vorspann –  so begann unser P-Seminar:

Bereits im Herbst 2015 gab es an unserer Schule in Zusammenarbeit mit der Seniorenbeauftragten der Gemeinde Leinburg und unterstützt vom Bildungsfond des Landkreises Nürnberger Land  ein „Freiwilligenprojekt“ mit 14 Schülerinnen und Schülern unserer 9. und 10. Klassen und den drei Kunstpädagoginnen.  Inhalt dieses Projekts war es, gemeinsam mit Senioren aus der Gemeinde Leinburg an vier Freitagnachmittagen künstlerisch tätig zu sein und die Ergebnisse dieser Arbeit im Gemeindezentrum in Leinburg zu präsentieren.

Diese gemeinsame Tätigkeit überzeugte vor allem durch die Erfahrung mit einer ganz anderen Altersgruppe sehr eng zusammenzuarbeiten (Alter der Senioren zwischen 58 und 80 Jahren), Gespräche zu führen, sich gegenseitig zu fördern und hier ein hohes Maß an Sozialkompetenz zu erwerben. Ausgehend von diesem „Freiwilligenprojekt“ entstand die Idee, diese Erfahrungen in einem P-Seminar Kunst zu vertiefen.

Welche Ziele haben wir uns als P-Seminar Kunst gesetzt?

Wichtig waren uns vor allem zwei  Gesichtspunkte:

zum Einen das gemeinsame künstlerisches Arbeiten mit  Senioren über einen längeren Zeitraum, das Eintauchen in Farben und Formen, das handwerkliche Tun, die Ausstellungstätigkeit und letztendlich die Ausgestaltung des Gemeindezentrums und auch des Rathauses in Leinburg. So haben wir die Prozesshaftigkeit und die Zielorientiertheit künstlerischen Tuns erleben können.

Zum Anderen das Erfahren und Begreifen, dass verantwortliches, respektvolles Handeln einer anderen Generation gegenüber in unserer Gesellschaft unabdingbar ist, unser Tun und Denken bereichert und zur  Stärkung der Sozialkompetenz beiträgt.

Unser Projekt war  in der Planungs- und Ausführungsphase sehr vielschichtig.

Wir suchten drei sehr unterschiedliche künstlerische Themenfelder, um ein sehr breit angelegtes Arbeiten zu ermöglichen.

Gewählt wurden Ausschnitte aus Bildern von Friedensreich Hundertwasser, die gerade wegen der Ausschnitthaftigkeit eigenen Ideenfindungen und Farbgestaltungen einen großen Spielraum lassen, hier entstanden letztlich nach einer Ortsbegehung in Leinburg sechs großformatige Bilder.

Das zweite Themenfeld ergänzte die Arbeit von vor zwei Jahren schlüssig: Arbeiten zum Thema  Bildung, eine collageartige, handwerkliche Tätigkeit. Gewählt wurden je ein Bild von Gottfried Wilhelm Leibniz, dem Namensgeber unserer Schule, und von Malala, der Nobelpreisträgerin. (Bezug zum Projekt auch alt und jung, Mann und Frau) und letztlich ein Graffitoschriftzug „Leinburg“ in fünf Einzelbildern, der im Treppenhaus im Rathaus in Leinburg seinen Platz gefunden hat.

Und mit Spannung erwarteten wir nun den ersten Tag, die erste Begegnung  mit unseren Kunstpartnern. Wer wird mit uns arbeiten wollen? Wer sich den Herausforderungen stellen ein halbes Jahr mit uns zu planen, zu malen? Schnell hatten sich „Malpartner“ gefunden. Die Senioren konnten sich ein ihnen geeignetes Thema bzw. die Technik  wählen und arbeiteten ab da im Tandem mit einer Schülerin/einem Schüler an einem Bild bzw. in einer kleinen Gruppe beim Graffitoschriftzug.

Nicht zu kurz kamen  das gemeinsames Betrachten von Kunstwerken, viele Gespräche über Probleme von Senioren und Jugendlichen, eine offene Begegnung mit für uns zunächst fremden Senioren, die dann im Lauf der vielen gemeinsamen Nachmittage beim Skizzieren, Planen, Malen und bei Kaffeepausen mit reich gedeckten Kuchenbuffets zu Vertrauten, gar Freunden wurden.

Des Weiteren stand eine Vielfalt von Präsentationstechniken im Fokus unserer Tätigkeit:

Vorträge, Ausstellungen, Gestaltung von Plakat und Flyer, Pressetätigkeit.  Auch eine große Anzahl von externen Partnern waren für das Gelingen unseres Projekts wichtig.  Die Senioren der Gemeinden Altdorf b. Nürnberg und Leinburg  als beteiligte Kunstschaffende, die Seniorenbeauftragte der Gemeinde Leinburg, Frau Jutta Helmreich, die Gemeinde Leinburg, die die Materialien für die Bilder finanziert hat und in deren Besitz sich nun unserer Kunstwerke befinden und das Landratsamt Nürnberger Land, denn die Bilder wurden zunächst in einer Ausstellung im Landkreis Nürnberger Land gezeigt, Plakat und Flyer für diese Ausstellung entstanden in der Zusammenarbeit mit dem Pressesprecher des Landratsamtes Nürnberger Land. Aufregend war für unser sicherlich auch, das mit uns ein Filmbeitrag durch den BR Abteilung Frankenfernsehen zum   Thema „Generationenübergreifendes gemeinsames Handeln“ gedreht  wurde.

Die Schülerinnen und Schüler waren in jeder Phase des Projekts motiviert, so wurden z.B. auch für die Ausstellungseröffnung  Schüler anderer P-Seminare für die musikalische Unterstützung gewonnen.

Ein Gelingen des Projekts,  eine gutes, soziales Miteinander mit den Senioren war ihnen immer höchste Priorität.

Die Lehrkraft konnte sich mit der Zeit ganz zurücknehmen, da die Schülerinnen und Schüler sehr verantwortungsbewusst  und stets eigenständig gearbeitet haben und eigene Vorstellungen und Ideen entwickelt haben.

Unser „Endprodukt“ ist nun als künstlerische Ausgestaltung fester Bestandteil im Rathaus und Gemeindehaus in Leinburg.

Ebenso wichtig ist neben der künstlerischen Tätigkeiten und Ergebnissen allerdings die gewachsene Beziehung unterschiedlicher Altersgruppen. Hier sind aus respektvollen Begegnungen zunächst völlig fremder Menschen Freundschaften entstanden, die immer noch anhalten. Selbst nach Abschluss unseres Seminars treffen sich alle Beteiligten zum Austausch, zu Gesprächen und selbst nach dem Abitur sind schon wieder Termine für weitere Begegnungen geplant.

Edith Pompl

P-Seminar Kunst 2 2016/2018