Am 26.02. fand zum zweiten Mal der Lesewettbewerb Französisch der 7. Klassen statt. In insgesamt vier Klassen wurden im Vorfeld die beiden besten Leserinnen und Leser gekürt, die sich der Konkurrenz aus den anderen 7. Klassen stellten. In der Bibliothek war die Spannung groß, und viele hofften, dass das Los zunächst auf einen anderen Teilnehmer fallen möge. Trotz anfänglicher Nervosität haben alle acht ihre vorbereiteten Texte der Jury, bestehend aus zwei Lehrkräften und einer Vertreterin des Elternbeirats, gekonnt vorgetragen.

Beim Vortrag ging es nicht nur darum, möglichst fehlerfrei zu lesen, sondern auch durch den Vortrag den jeweiligen Text zum Leben zu erwecken, den Inhalt durch Variation in der Stimme zu untermalen, die logisch richtigen Pausen einzubauen und einen Spannungsbogen beim Lesen aufzubauen. All dies zählte sowohl beim bekannten, vorbereiteten, wie auch bei einem unbekannten Text, den es spontan zu erfassen galt, ohne die Möglichkeit, sich im Vorfeld mit ihm vertraut zu machen. Insbesondere beim Lesen des unbekannten Textes zeigte sich, wer die Ausspracheregeln soweit verinnerlicht hatte, dass er oder sie sich möglichst wenig aus der Ruhe bringen ließ, auch wenn der eine oder andere Satz unbekannte Wörter enthielt. In der ersten Runde wurde in Anwesenheit aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer gelesen. Die zweite Runde, unter Ausschluss der anderen Lesenden, fand nur in Gegenwart des Publikums, das aus Schülerinnen und Schülern der 7. Klassen bestand, statt.

Für die Jury stand schnell fest, dass Antonia Dünkel (7e) die beste Leserin des diesjährigen Wettbewerbs ist. Sie überzeugte durch ihr souveränes, im wahrsten Sinne des Wortes, sinnstiftendes Lesen und ihren sehr authentischen französischen Akzent. Ihr folgen auf Platz zwei Luisa Leicht (7f) und Constantin Savić (7e), die ebenfalls mit guten Leistungen aufwarten konnten.

Einig war sich die Jury in ihrem abschließenden Urteil, dass es nur Gewinnerinnen und Gewinner gebe, da alle Teilnehmenden eine ansprechende Leistung gezeigt haben. Alle Teilnehmenden wurden mit kleinen Preisen belohnt, die der Elternbeirat dankenswerterweise auch dieses Jahr gestiftet hat. Es gab einen Eisgutschein zum Kühlen der beanspruchten Stimmen und für die ersten drei Plätze darüber hinaus einen Büchergutschein, um die Freude am Lesen weiterhin hochzuhalten.

Merci et bravo für die kurzweiligen Vorträge und eure Teilnahme.

Simone Reihl (Text und Bild) + Sebastian Steiger (Text)