Konzentrierte Stille im Raum B1.04: Ein gutes Dutzend Zehntklässlerinnen und Zehntklässler beugen sich über die Aufgaben des diesjährigen DierckeWissen-Wettbewerbs, genauso wie auf dem gleichen Flur 18 Kinder aus den 7. Klassen. Sie sind die Klassenbesten ihrer jeweiligen Klassen und treten nun im Schulwettbewerb gegeneinander an.
Um diesen zu gewinnen, braucht es gute Fachkenntnisse in Geographie, z.B. hinsichtlich Klimadiagrammen und Bevölkerungspyramiden. Topografische Kenntnisse sind von Vorteil, weil u.a. immer auch eine Kartenaufgabe zu bewältigen ist. Und schließlich ist eine gute Portion Allgemeinwissen und Schätzvermögen gefordert.
Beispiel gefällig? „Kreuze den Anteil von Windkraft an der Nettostromerzeugung in Deutschland im Jahr 2023 an.“ Zur Auswahl stehen 11%, 21%, 31% und 41%. Nur recht wenige Schüler schätzen richtig, dass es im Jahr 2023 bereits 31% waren, Tendenz steigend: eine gute Nachricht für das Klima.

Noch herausfordernder ist es, den Begriff „virtuelles Wasser“ zu erklären: Er bezeichnet jenes Wasser, das nötig ist, um landwirtschaftliche Erzeugnisse oder auch andere Güter zu produzieren, das aber dabei meist unsichtbar bleibt. Eine Jeans herzustellen verbraucht 8000 Liter dieses virtuellen Wassers, ein Kilo Rindfleisch etwa 15000. Wer das weiß, konsumiert bewusster.
Am Ende ist es Dejan Csöke aus der 10d, dem die diesjährigen Fragen am besten liegen: Er wird klarer Schulsieger und nimmt am Landeswettbewerb teil. Den zweiten Platz teilen sich Konstantin Kammerer (10a) und Simon Stegbauer (7d). In den 5. Klassen kann David Stadi (5e) die Fragen des Junior-Wettbewerbs am besten beantworten. Alle vier erhalten eine Urkunde und einen Sachpreis.
Herzlichen Glückwunsch!