„Was ist euch besonders im Gedächtnis geblieben?“
„Dass Milch aus dem Supermarkt anders schmeckt als Milch direkt vom Bauernhof.“
„Dass der Boden im Wald federt und viel lockerer ist als auf der Wiese.“
„Dass wir Butter geschüttelt haben.“
„Dass fast alles, was wir essen, vom Bauernhof kommt.“

Nur ein kleiner Teil unserer Schülerinnen und Schüler hat einen persönlichen Bezug zur Landwirtschaft, viele kennen Bauernhöfe vor allem aus Sachbüchern. Aber für uns alle sind diese Höfe lebenswichtig, weil Landwirte (nicht nur) unser Essen erzeugen. Und die Landwirtschaft ist wiederum eng eingebunden in die ökologischen Zusammenhänge: Wasser, Klima, Boden, Luft.
Deswegen haben wir am pädagogischen Wandertag auch dieses Mal wieder mit den fünften Klassen das Thema Landwirtschaft erlebbar gemacht. An einem feuchtkalten Vormittag des 21.4. sind die sechs Klassen zu fünf verschiedenen Bauernhöfen gefahren oder gelaufen, um dort Milchwirtschaft, Getreideerzeugung, Hühnerhaltung und andere Anbauformen zu erleben und etwas über deren Bedingungen zu erfahren.
Wir freuen uns sehr, dass von den Besuchen so viel im Erinnerung geblieben ist, und hoffen, dass die Schülerinnen und Schüler die erlebten Zusammenhänge mitbedenken, wenn sie darüber nachdenken, was sie einkaufen und essen. Ein großes Dankeschön geht an die Bauernhöfe für ihre freundliche Aufnahme!

Fotos: Silage in Hegnenberg (Titelbild), Kuhstall in Winn, Kälberbox in Hegnenberg, Direktvermarktung auf dem Hühnerhof in Winn, Kuh-Futtermischung in Rasch