DierckeWissen 2024

„Hast du den Länderumriss erkannt? Ich habe keine Ahnung, was das war.“ „Ich hab` Großbritannien angegeben, das war das Einzige, das mir eingefallen ist.“ „Nein, das war Liechtenstein! Aber wie heißt das nochmal, wenn sich eine ozeanische unter eine kontinentale Platte schiebt?“

Nach 20 Minuten Konzentration angesichts des kniffligen Fragebogens fällt die Anspannung auf dem Marktplatz vor dem Klassenzimmer ab. Die Klassensieger/-innen der 7. und 10. Klassen stehen beieinander und diskutieren lebhaft, was bei manchen Fragen gemeint war. Einige kann man beantworten, wenn man im Unterricht aufgepasst hat. Für andere braucht es Allgemeinwissen und ein gutes Schätzvermögen:  Wie hoch die Kinderarmut in verschiedenen deutschen Bundesländern ist und wie viele Stunden ein Auto am Tag im Durchschnitt stillsteht, das steht nicht im Lehrplan. Geographie ist ein breit aufgestelltes Fach, ein Brückenfach zwischen sehr verschiedenen Disziplinen. Und so geht es auch im Wettbewerb darum, das eigene Wissen in ganz unterschiedlichen Themenbereichen unter Beweis zu stellen.

Am besten ist dies in diesem Jahr Matthias Hoffmann (Klasse 10b) gelungen, der mit sehr guten 25,5 Punkten den Schulwettbewerb mit Abstand gewon

nen hat und für das Leibniz nun beim Landeswettbewerb antritt. Die zweitbeste Punktzahl erreichten gleich drei Schülerinnen und Schüler: Vincent Luber und Markus Hoffmann (beide 7f) sowie Lea Weisensel (10C) mit je 22 Punkten. Vincent, der in den Stichfragen leicht überlegen war, bekam insgesamt den 2. Platz zugesprochen.

Eine tolle Leistung zeigten auch Janis Falkenberg (9B) und David Dierken (7D). Bei den WissensJunioren in der 5. Klasse gewann Emil Franck (5B). Alle vier Gewinner/-innen erhielten eine Urkunde und einen Sachpreis – natürlich mit Geographiebezug.

Wir gratulieren allen Gewinnerinnen und Gewinnern und freuen uns über die große Motivation und Ernsthaftigkeit, mit der alle Teilnehmer/-innen den Wettbewerb bestritten haben!

 

Übrigens: Der geforderte Prozess der Plattentektonik heißt Subduktion. Und ein Auto steht in Deutschland durchschnittlich 23 Stunden am Tag still.