Aus der Kunst – Kreativität entfaltet sich!
Der Kunstunterricht am Gymnasium bietet die Möglichkeit, in ruhiger Atmosphäre an anspruchsvollen Themen zu arbeiten. Längere Praxisphasen werden mit begleitender Kunstgeschichte und künstlerischen Techniken eingeführt. Dies gewährt den Schülerinnen und Schülern Momente der Ruhe im heutigen Schulalltag mit seinen vielfältigen Anforderungen und Terminen. Bestimmte Schlüsselmomente – z.B., wenn man eine kurze Zwischenpause erlaubt, und ein Großteil der Klasse arbeitet unbeirrt weiter, oder es wird nachgefragt, ob das Kunstheft mit nach Hause genommen werden darf, um weiterzuarbeiten – machen dies sichtbar.
Besonderes Highlight in diesem Jahr war der Besuch des ugandischen Künstlers Xenson. Die intensive künstlerische Arbeit an insgesamt vier Workshoptagen war eine große Bereicherung!
Die tägliche Arbeit mit jungen Menschen verschiedenster Klassenstufen ist uns eine große Freude.
Wettbewerbe

Gewinner jugend creativ +Europäischer Wettbewerb
Mit großer Begeisterung haben unsere Klassen auch dieses Jahr wieder am jugend creativ Wettbewerb und am Europäischen Wettbewerb teilgenommen.
Insgesamt wurden alle ersten, zweiten und dritten Plätze aus Ober-, Mittel- und Unterstufe gewonnen bei dem Thema „Meer entdecken“. Hierbei wurden auch äußerst kritische Aspekte von allen Altersstufen mit eingearbeitet. Eure Gedanken und künstlerische Umsetzungen überzeugten die gesamte Ortsjury, weiter so: Josephine Klapp, Elisabeth Payer, Lisa Beck, Eva Weisensel, Theresa Weghorn, Clara Wagner, Helene Groch, Lina Geberl, Mila Reither, Max Buschmann, Aarian Müller, Christian Pickel, Pauline Hentschel, Liliana Weiß, Florian Hofbeck, Leon Thompson, Jonas Eckstein, Leonas Gutzer, Paul Skibbe, Alexander Weirauch, Marie Müßigbrodt, Lotte Gauß, Marie Lehmann, Matilda Meinfelder, Tim Wolff, Max Liebel, Nikolas Seitz und Lukas Urdaneta.
Bei dem Thema „Recht, Respekt – Realität ?!“ hat Daniela Krauß aus der Oberstufe mit ihrem Werk „Die Gedanken sind frei“ unsere Schule voller Erfolg vertreten.
Herzlichen Glückwunsch an Euch alle und Eure Meisterwerke, die ja im Jahresbericht für immer und seit Neuestem auch in der Galerie im zweiten Stock vorübergehend zu bestaunen sind.
Kunstausstellung des Leibniz-Gymnasiums im KOHO Altdorf
Ein Highlight zu Beginn des Schuljahres war unsere Ausstellung von Schülerarbeiten im Koho Altdorf im Oktober und November 2025.
Hier konnten unsere Schülerinnen und Schüler ihre Interpretation zum Thema Visionen von Gegenwart und Zukunft präsentieren. Gerade in unserer Zeit großer Umbrüche erleben junge Menschen zahlreiche neue Herausforderungen und Möglichkeiten, die Flexibilität und Kreativität erfordern.
Es zeigte sich eine große Vielfalt an Arbeiten der Klassenstufen 6-13: Auf drei Stockwerken waren Werke aus den Bereichen Zeichnung, Malerei, Objekt, Modellbau, digitales Arbeiten sowie Film zu sehen.
Der rege Austausch mit den Besucherinnen und Besuchern der Ausstellung in dem stilvollen Ambiente war äußerst interessant.

Ausstellungsplakat

Eröffnung der Kunstausstellung
Foto: Sibel Şahin

Wahlkurs „Das Studio“
Das Studio ist in diesem Schuljahr weitergewachsen und bietet einen großen kreativen Freiraum, den die Schülerinnen und Schüler sehr gerne nutzen. Die Schülerinnen und Schüler genießen einen Rahmen, in dem sie ungezwungen nach ihren künstlerischen Interessen arbeiten können und knüpfen neue Bekanntschaften auch außerhalb ihrer Klassen und Jahrgangsstufen.
Ein Schwerpunkt war in diesem Jahr die eigenständige Produktion eigener Filmprojekte, die sehr vielfältig ausgefallen sind. Sowohl das Arbeiten vor als auch hinter der Kamera wird mit großer Ausdauer und der Lust am Spiel begleitet. Entstanden sind packende Agenten-Action, eine Kreuzfahrt mit Justin Bieber, alte Freundinnen, die eine tiefere Verbindung haben und viele weitere heitere und spannende Geschichten.
Die Ergebnisse werden am Sommerfest der Öffentlichkeit präsentiert, wir freuen uns auf regen Besuch!
Besonders freuen wir uns über die Preisträgerinnen Lotte Gauß, Marie Lehmann, Matilda Meinfelder und Marie Müßigbrodt, die in diesem Jahr erneut mit ihrem Beitrag einen Preis bei dem Filmwettbewerb von jugend creativ bekommen haben.
Neben den vielen Filmteams waren die Schülerinnen und Schüler sehr produktiv beim Erstellen eigener Designs. Im Zentrum stand die Zusammenarbeit mit der Schülerzeitung der Tangente. Für diese entstanden dieses Jahr wieder viele selbst erstellte Illustrationen und die besondere Gestaltung des Covers.

Illustrationen: Pauline Hentschel, Liliana Weiß

Kunstworkshop Bridges
Im März bekamen wir an der Schule einen besonderen Besuch aus Uganda. Suzan Kerounen und Xenson waren im Rahmen des Kulturprogramms „Bridges“ in Altdorf zu Gast.
Die Musikerin Suzan Kerounen besuchte verschiedene Klassen, um mit ihnen unter anderem zu den Themen Musik, Nachhaltigkeit und Storytelling zu arbeiten.
Mit dem Künstler Xenson wurde in zwei zweitägigen Workshops mit insgesamt fast 30 Schülerinnen und Schülern aus den Stufen 7 bis 12 bildhauerisch tätig.
Xenson beschäftigt sich in seiner Arbeit mit einem besonderen Material aus Baumrinde, dem „bark clorth“, dass wie Stoff verarbeitet werden kann. Das bark cloth hat eine hellbraun-rötliche Färbung, stammt von einer heimischen Baumart Ugandas und wird nur durch Kochen und Ausklopfen zu einer Art leinenähnlichem Textil verarbeitet. Dieses traditionelle Material ist sehr nachhaltig und kann ohne Abfallprodukte hergestellt werden.
Neben einem Art Space, in dem junge Künstlerinnen und Künstler aus Uganda die Möglichkeit zu Ausstellung und Austausch zu haben, hat Xenson die Gründung des „Bark Cloth Centers“ initiiert. Dort wird intensiv mit dem traditionsreichen Material gearbeitet und neue Möglichkeiten der Gestaltung und Verarbeitung entwickelt.
Ausgangspunkt der Workshops an der Schule waren nun eigene Charaktere und Figuren, die unsere Schülerinnen und Schüler selbst entwickelt haben. Diese wurden dann an den beiden Workshoptagen in Material übersetzt; dabei bildeten das bark cloth und Äste von unserem Schulgelände (gesammelt bei den Schnittarbeiten im Winter) die Materialbasis. Hier schließt sich der Kreis der Materialien. Die verarbeitete Rinde wurde wieder um die Äste gewickelt und es kommt zu einem Treffen zweier unterschiedlicher Regionen der Welt, die in der gemeinsamen Arbeit doch sehr viel mehr Verbindendes als Fremdes gefunden haben.
Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten in den Workshops sehr intensiv und ideenreich. Es sind besondere Figuren und Objekte entstanden, die in der Aula ausgestellt wurden.
Wir danken Xenson und Suzan für ihren Besuch bei uns und hoffen, dass die Zusammenarbeit in den nächsten Jahren erneut stattfinden kann!
























































