Grundpfeiler unserer Partnerschaft

Die Partnerschaft mit Siemens beruht unter anderem auf ein paar tragenden Grundpfeilern, das sind jährlich wiederkehrende Projekte, deren Durchführung zusammen mit Siemens fast schon eine Art von Tradition sind. Diese Pfeiler sind:

Siemens ermöglicht unseren Schülerinnen und Schülern regelmäßig vielfältige Messe- und Vortragsbesuche.

Bereits seit einigen Jahren dürfen einige unsere Schülerinnen und Schüler am Children’s Day bei Siemens in Moorenbrunn teilnehmen.
Die Veranstaltung ist immer sehr gut organisiert, höchst informativ und für alle Schüler eine Bereicherung.

Jedes Jahr bietet unser Partner Siemens einigen Schülern der Oberstufe die Möglichkeit, an einem Praktikum teilzunehmen. Hierbei kann man spannende Praxiserfahrungen sammeln, Wissen anwendbar machen, einfach mal in einen oder mehrere Berufsfelder hineinschnuppern oder auch Kontakte fürs spätere Berufsleben knüpfen.

Was genauer dahintersteckt, erfährt man am besten, indem man in den Praktikumsberichten der Vorjahre schmökert.

Seit dem Schuljahr 2011/2012 konnte das Praktikumsangebot auch auf Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe erweitert werden. Diese Neuerung wurde von Beginn an von unseren Schülerinnen und Schülern sehr gut angenommen.

Berichte zu den Betriebspraktika finden Sie am Ende der Seite.

Das Konzept unserer Partnerschaft

Meilensteine:

  • Kontakte und partnerschaftliche Zusammenarbeit seit 2001
  • offizielle Kooperationsvereinbarung (Schulpartnerschaft) seit 2004

Schwerpunkte:

  • Förderung von Schlüsselqualifikationen
  • Förderung naturwissenschaftlicher, mathematischer und technischer Kompetenz
  • Einblick in und Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge

Ziele:

  • beiderseitig und langfristig angelegter Informations- und Wissenstransfer
  • Erfahrungsaustausch zu Entwicklungen moderner Informations- und Kommunikationstechnologien
  • theoretische und praxisorientierte Vorbereitung auf die Berufs- und Arbeitswelt
  • zielgruppenspezifische Aktivitäten: Programme für Oberstufenkurse, Mädchen und Technik, Begabtenförderung, Lehrerfortbildung

Ansprechpartner:

  • Siemens AG, Industry Automation, Moorenbrunn: Hr. Niehuis
  • Leibniz-Gymnasium Altdorf: E. Neudert

Aktivitäten

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Berichte aus dem Betriebspraktikum bei Siemens

Montag:

Gegen 8:00 Uhr ging es als Fahrgemeinschaft zusammen mit Freunden nach Nürnberg Moorenbrunn, wo wir uns mit unserem Betreuer Felix Bär an der Hauptpforte trafen. Dort bekamen wir nach Vorlage des Personalausweises einen Besucherausweis. Anschließend wurden wir von unserem Betreuer durch die Abteilungen geführt. Wir bekamen eine kurze Einweisung in die Anlage und einen groben Einblick in die verschiedenen Arbeitsbereiche der Siemens AG, wie zum Beispiel der Bereich „Mobility“, welcher sich mit dem Bau von Zügen beschäftigt oder der Bereich „Digital Factory“, mit welchem wir uns in der Woche näher beschäftigt haben. Zunächst besichtigten wir unseren „2.“ Arbeitsplatz, den Nachbau einer originalgetreuen Produktionsanlage sowie einen Gravier-Roboter, an welchem wir uns ein Namensschild gravieren ließen. Wir bekamen die Wochenaufgabe einen Code in der Programmiersprache „G-Code“ zu erstellen. Dieser sollte am Ende dem Roboter unser Schullogo gravieren lassen. Unser Betreuer gab uns die Aufgabe und war immer für alle Fragen zu jeder Zeit ansprechbar. Jedoch war es uns überlassen wie wir mit der für uns neuen Aufgaben zu einer Lösung kommen. Zu Beginn arbeiteten wir uns in die Programmiersprache G-Code ein und lernten die wichtigsten Befehle. Mit diesem Wissen setzten wir mit Hilfe einiger Programme, die wir selbst aus dem Internet raussuchten, dann das Leibniz-Logo in G-Code um. Wir wandelten die Bilddatei des Logos in eine Bitmap um und ließen daraus schließlich einen Code generieren. Am Ende des Tages hatten wir einen noch fehlerhaften Code, welcher nur für eine Graviermaschine geeignet ist. Diesen galt es in den nächsten Tagen für eine Fräsmaschine brauchbar zu machen. Unsere Abteilung ging jeden Tag 11:30 Uhr zum Mittagessen, welches immer eine große Auswahl bot und für uns Praktikanten kostenlos war. Im Anschluss wurde mit der ganzen Abteilung immer eine Runde um das Gebäude gedreht. Gegen Ende des Tages durften wir noch bei einer Betriebsversammlung mit dabei sein. Gegen 15:00 Uhr gab es, wie jeden Tag, die letzte Besprechung mit unserem Betreuer, um ihn von unserer heutigen Arbeit zu berichten.

Dienstag:

Heute war das selbstständige Arbeiten mit Laptop auf der Tagesordnung. Wir hielten unsere tägliche Besprechung um 9:00 Uhr und im Anschluss behoben wir Fehler im Code und ließen ihn das erste Mal simulieren. Erstaunlicherweise waren wir mit dem Code am Nachmittag so gut wie fertig. Also beschlossen wir mit unserem Betreuer kurzfristig den ersten Test an der Maschine durchzuführen. Dieser musste natürlich verlangsamt und Materialunabhängig in der Luft durchgeführt werden, um sicherzustellen das die Maschine nicht durch unvorhersehbare Bewegungen gefährdet wird. Nach dem Probedurchlauf hatten wir noch eine Änderung vorzunehmen, dies war allerdings für den nächsten Tag geplant.

Mittwoch:

Nach der Besprechung arbeiteten wir einige letzte Änderungen am Code ein, zum Beispiel erhöhten wir im Code die Fräsgeschwindigkeit. Somit wurde der Prozess später beschleunigt. Dabei gelang es uns, durch den Einsatz eines Werkzeugprogrammes mehrere Stunden Arbeit einzusparen. Gegen Mittag benutzten wir erstmals den Profikicker in der neu gebauten Cafeteria. Die Cafeteria ist sehr gut für eine kurze Pause geeignet, auch das Dart spielen ist möglich. Im Anschluss gravierten wir das Logo auf eine Edelstahlplatte, welche wir vorher unter dem Roboter befestigten. Nach einer Weile waren schon die ersten Umrisse des Logos zu erkennen. Dies war ein schönes Erfolgserlebnis, da man erstmals die Arbeit der letzten Tage sehen konnte. Zusätzlich gravierten wir unsere Unterschriften unter das Logo. Am Nachmittag erstellten wir dann noch eine Anleitung, wie wir das Logo in G-code umgesetzt haben, indem wir mit einem Aufnahmeprogramm unsere Schritte einfach erklärt darstellten. Diese Anleitung ist für Kunden von Siemens gedacht, welche ihr Logo gravieren wollen. Bisher war dies immer mit einer komplizierten Vorbereitung verbunden. Danach war dieser Tag leider auch schon wieder vorbei.

Donnerstag:

Das Labor, in dem wir arbeiteten, bestand hauptsächlich aus einer originalgetreuen und funktionstüchtigen Produktionsanlage, welche den Ablauf eines beliebigen Produktes simulieren konnte, wie zum Beispiel den eines Smartphones. Allerdings diente die Produktionsanlage im Labor den Zwecken der Fehlerbehebung und generellen Verbesserung der gesamten Anlage. Im Moment wird erforscht, wie man mithilfe einer AR-Brille eine solche Anlage benutzerfreundlich warten und vor allem benutzen kann. Und so benutzten wir eine AR-Brille und führten damit einen virtuellen Systemcheck durch. Durch die Brille sah man sein „reales“ Umfeld sowie hinzugefügte Information zum Ablauf des Systemchecks. Mit einer Air-Tab Geste bediente man die Anlage, welche per Wifi mit der Brille verbunden war. Anschließend durften wir noch das Siemens Interne VR/AR Labor besuchen, in welchem solche Systemchecks und ähnliche Versuche programmiert werden. Nach dem Mittagessen hatten wir die Ehre alleine mit einem kollaborierenden Roboter zu arbeiten. Wir setzten uns zu Beginn erneut mit einem für uns neuen Programm auseinander und konnten dem Roboter dann verschiedene Bewegungsabläufe beibringen. Diese konnte der Roboter (Preisklasse eines neuen BMW 3er) ohne Probleme wiederholen. Auch mit komplizierteren Abläufen und Befehlen hatte der Roboter kein Problem. So brachten mein Freund und ich dem Roboter bei, dass er die nächste Bewegung erst nach einer von uns durchgeführten Berührung mit mindestens 10N Kraft ausführen soll. Dieser Tag war eindeutig einer der besten, da man Einblicke in viele verschiedene Bereiche bekommen hat.

Freitag:

Da wir mit unserem ursprünglichen Projekt, das gravieren des Schullogos, bereits Mittwoch-Vormittag fertig waren, entschieden wir uns dazu, unsere eigenen Wunschmotive gravieren zu lassen. Wir suchten uns jeweils ein Motiv aus und generierten den G-Code. Da wir inzwischen wussten wie das am schnellsten funktionierte konnten wir noch vor dem Mittagessen unsere Motive auf eine Aluminiumplatte gravieren lassen. Nach dem etwas hektischen Mittagessen ging es an die Vorbereitung für die Präsentation, in welcher wir unsere Woche vor drei Lehrern unserer Schule sowie Mitarbeitern aus der Personalabteilung präsentieren mussten. Auch andere Praktikanten unserer Schule stellten ihre Projekte vor. Als ein Teil unserer Präsentation hatte unser Betreuer eine PowerPoint-Karaoke vorbereitet. Des Weiteren demonstrierten wir die AR-Brille und den Gravier-Roboter, bei welchem sich zwei Personen eine Unterschrift haben gravieren lassen.  Nach der Präsentation mussten wir uns leider auch schon wieder von der Abteilung sowie unserem Betreuer verabschieden.

 

Fazit: Die Woche war sehr interessant, lehrreich und hat großen Spaß gemacht. Besonders das selbständige Arbeiten und Fehlerbeheben gefiel uns sehr gut, da es den Arbeitsablauf der Abteilung gut widerspiegelte. Auch das Miteinander im Team und mit der Abteilung hat gut funktioniert. Wir können uns beide gut vorstellen, in einem solchen Umfeld später einmal einen Beruf auszuüben.

Von Jan Philip Meyer und Fabian Stang

Klasse 10B

Schuljahr 2017/2018

Praktikum in der Personalabteilung

Auf die Idee ein Praktikum im Themenbereich Personalmanagement zu machen, kam ich durch meine zuvor bestrittenen Praktika im rechtlichen und sozialen Bereich, die mir sehr gut gefallen haben. Das duale Studium Personalmanagement besteht unter anderem aus beiden Teilen und hat mich deshalb sehr gut angesprochen. Reinschnuppern durfte ich dann bei der Firma Siemens in der Personalabteilung in Moorenbrunn.

Am Dienstag, den 06.06.2017, begann mein erster Praktikumstag um 8.30 Uhr. In meiner Abteilung wurde ich ganz herzlich empfangen und aufgenommen. Anschließend wurden mir die Strukturen der Personalabteilung erklärt, die für mich anfangs etwas unübersichtlich waren, da sich dieser Bereich aufgrund der Größe von Siemens sehr weit aufspaltet. Meine Abteilung hat sich um die fachlichen Angelegenheiten vor Ort gekümmert, wie zum Beispiel Abmahnungen, Kündigungen, Einstellungen und Gehaltserhöhungen.

Andere Themen in diesem Bereich sind die Personalentwicklung, damit setzte ich mich am Mittwoch zusammen mit Frau Ulherr auseinander. Dieser Teil beschäftigt sich mit der Frage, wie die Mitarbeiter sich am besten entwickeln können. Hierbei steht der Personalberater zur Seite und hilft bei den einzelnen Schritten. Es ist wichtig, dass die Mitarbeiter Entwicklungsziele haben, da sie so mehr Motivation haben. Hierbei spielt der Berater eine große Rolle, denn die Ziele müssen so gelegt werden, dass der Mitarbeiter nicht über- oder unterfordert wird. Nach der Mittagspause durfte ich den Bereich Sozialberatung näher kennen lernen. Diese steht unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“, was bedeutet, dass der betroffene Mitarbeiter zusammen mit dem Berater eine Lösung erarbeitet, aber diese alleine ausführt. Die Sozialberatung ist letztendlich dafür da, dass dem Mitarbeiter so geholfen wird, dass er seinen Arbeitsvertrag wieder erfüllen kann.

Am Donnerstag wurde mir vor allem die Größe von Siemens bewusst, denn dort gibt es eine eigene Abteilung, die sich nur mit Auslandseinsätzen beschäftigt. Es wird bedacht wie lange die Mitarbeiter im Ausland bleiben sollen, ob sie ihre Familie mitnehmen können oder eine kurze Dienstreise alleine ausreicht. Die Dienstreisen betreffen überwiegend die Servicetechniker, die etwas reparieren müssen. Wenn die Mitarbeiter länger im Ausland bleiben, maximal bis zu 4 Jahren, dann dürfen sie ihre Familien mitnehmen. Dort nehmen sie dann häufig Führungsrollen an, um sich fortzubilden und weiterzuentwickeln.

Am Freitag wurde es für mich etwas praktischer da ich einer dualen Studentin bei ihrer Arbeit zuschauen durfte. Nebenbei durfte ich dann noch viele Fragen über das Studium und die Firma Siemens stellen.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass sich das Praktikum in der Firma Siemens sehr gelohnt hat, da man einen guten Einblick in den Bereich Personalmanagement bekommen hat. An sich ist der Beruf sehr abwechslungsreich, da man viel mit Menschen zu tun hat und es so viele verschiedene Themenbereiche gibt.

Maja März, Q11

In den Pfingstferien hatte ich die Möglichkeit, an dem Siemens-Standort in Moorenbrunn ein Praktikum zu absolvieren. Eingesetzt war ich in der Abteilung Sitrain, in der Siemens Fortbildungen hauptsächlich im Umgang mit Systemen zur Automatisierung (SIMATIC, SIMOTION, SINUMERIK) sowohl für eigene Mitarbeiter als auch für Kunden anbietet.

Für diese Kurse werden unterschiedliche Kombinationen von Laptops (sogenannte PGs) und verschiedenen Geräten (z.B. Motoren, Steuerungen, Transformatoren) verwendet. Diese dienen der Simulation der Produktionsvorgänge.

Ich durfte bei der Vorbereitung dieser Geräte auf die jeweiligen Kurse mitarbeiten. Hierfür wurde die Software der Geräte mit einer für den entsprechenden Kurs passenden Software überschrieben und diverse Archive eingelesen. Zusätzlich mussten natürlich auch die passenden Gerätekombinationen zusammengestellt und im zugehörigen Raum aufgebaut werden. Die Siemens-Mitarbeiter, die mich hierbei angeleitet haben, waren alle sehr freundlich und boten mir auch gleich zu Beginn das „du“ an.

Durch das Praktikum erhielt ich gute Einblicke in den Alltag der Einheit, die für die Pflege der Hard- und Software der Abteilung zuständig ist. Teil des Alltags war auch das sehr gute Essen in der Kantine, das ich täglich kostenlos genießen durfte.

Aktuell ist die Abteilung damit beschäftigt sogenannte remote-Kurse einzurichten. Diese Kurse laufen über das Internet ab, wofür die Kursteilnehmer einen Aufbau ähnlich dem in „normalen“ Kursen fernsteuern und das Kamerabild als Rückmeldung erhalten. Besonders interessant war für mich hierbei eine Besprechung zu den technischen Hintergründen der Auswahl der Kameras hierfür.

Bedanken möchte ich mich sowohl bei Frau Neudert für die Vermittlung des Praktikums als auch bei Siemens für die freundliche Aufnahme und die interessanten Einblicke.

Bernhard Schmidt

Wo war das genau?

Mein Ziel in den ersten vier Tagen war immer die Körnerstraße 65 in der Nürnberger Südstadt.

Mit dem Auto oder der Bahn ist das eigentlich sehr gut zu erreichen.

Das Ankommen

Als ich ankam, musste ich zuerst einmal klingeln, um das Innere des Gebäudes zu betreten. Anschließend wiesen Schilder daraufhin, in welchen Flur (an diesem Standort wurden die Stockwerk in Flure gezählt) ich mich begeben musste, um zur Anmeldung zu gelangen.

Der Empfang

Als ich es schließlich zur Anmeldung schaffte, wurde ich von einer Dame sehr herzlich begrüßt und wurde an-schließend zu einem Seminarraum geführt, in welchem ich feststellen musste, dass sich auch noch ein Freund von mir durchgerungen hat, in den Osterferien ein Praktikum zu absolvieren – das war natürlich super, da ich sonst eigentlich niemanden kannte. Nun warteten wir gespannt, was passieren würde. Es betraten nun die Organisatorin der Praktika, ein Mitglied des Sicherheitsrates und noch zwei Ausbilder, den Raum. Wir wurden zuerst noch einmal begrüßt und anschließend auch gleich auf Sicherheitshinweise hingewiesen – was mich positiv überraschte.

Ein sehr hilfreiches Praktikum

Nach unserer kurzen Sicherheitseinweisung besichtigten wir dann auch sofort den Sammelplatz, an den sich alle Anweisenden begeben sollten, falls ein Feuer oder Ähnliches ausbrechen sollte. Die beiden – wirklich sehr netten – Ausbilder teilten uns anschließend in zwei Gruppen ein. Die eine Gruppe durfte zuerst Einblicke in Bereiche der Mechatronik, die andere Gruppe in Elektrotechnik erhalten. Nach zwei Tagen wurde dann gewechselt. Unsere „Arbeitszeiten“ waren auch sehr erträglich: 8.00h – 9.20h (kurze Pause) 9.30h – 12.30h (Mittagspause) 13.10h – 14.00h. Ich wurde zuerst der Elektrotechnik zugeteilt. In den ersten zwei Tagen lernten wir, wie man „richtig“ lötet (wir haben einen „Siemen“ gelötet – der mit Widerständen, Kondensatoren und einem IC ausgestattet war). Zudem wurde uns erklärt, dass z.B. bei LEDs ein gewisser Abstand zur Platine eingehalten werden muss – dies wusste ich vorher auch noch nicht, obwohl ich wirklich nicht sehr viel mit dem Löten von Dioden zu tun hatte. Wir erhielten auch grundlegendes Wissen der Elektrotechnik wie zum Beispiel Und- und Oder-Schaltungen vermittelt. Uns standen während der Praktikumszeit drei Azubis zur Seite, die wir jederzeit fragen durften. Das war eigentlich sehr praktisch, denn so konnte man diesen Bereich (z.B. Elektrotechnik) auch aus einer anderen Sicht, also aus der Sicht des Ausbilders, kennenlernen. Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass uns die möglichen Studiengänge bei Siemens vorgestellt wurden. Außerdem wurden wir darüber informiert, wie wir denn herausfinden können, an welchen Standorten welche Bereiche der Siemens AG studiert, bzw. ausgebildet werden. Siemens weist in seinem Internetauftritt ein Ampelsystem auf, das genau aufzeigt, wie viele freie Studienplätze bzw. Ausbildungsplätze Interessenten zur Verfügung stehen würden.

(Quelle: https://www.siemens.de/jobs/schulabsolventen/unser-angebot/seiten/unser-angebot.aspx )

Der Bereich Elektrotechnik sagte mir zuerst sehr zu, doch ich wusste ja noch nicht, was mich im Bereich Mechatronik erwarten würde…

Im zweiten Teil unseres Praktikums erhielten wir also Einblicke in die Mechatronik. Wir durften hier einen „Briefbeschwerer“ anfertigen. An sich eigentlich nichts Spektakuläres, dennoch ist ja der Weg das Ziel – und die Arbeitsschritte machten mir deutlich mehr Spaß als bei Elektrotechnik. Nahezu allen anderen Praktikanten machte die Arbeit nach den ersten Stunden keinen Spaß mehr, als sie feststellen mussten, dass die zwei Millimeter, die wir abzufeilen hatten, schwerer zu bewältigen waren, als gedacht.

Zunächst wurde uns auch hier grundlegendes Wissen vermittelt – wie z.B. was die Begriffe konvex und konkav bedeuten. Zudem erhielten wir auch hier wieder eine kleine Sicherheitsanweisung, mit welchen Stoffen wir arbeiten würden und wie damit umzugehen ist. Hier war dann wieder eine Unterschrift fällig – wie schon bei der Sicherheitseinweisung im Bereich Elektrotechnik.

Anschließend durften wir dann selbst arbeiten. Unsere Aufgaben bestanden darin, die Kanten eines Würfels aus Aluminium um jeweils zwei Millimeter abzufeilen (das hat gefühlt eine Ewigkeit gedauert, weil man nur mit Feilen ausgestattet war, die von ihrer Beschaffenheit nicht gerade darauf ausgelegt waren, viel auf einmal abzuschleifen). Danach durften wir an Maschinen arbeiten, die die Löcher in den Würfel bohrten (also die „Augen“ auf dem Würfel). Dabei mussten wir aber richtig exakt arbeiten – bis auf 1/100 mm genau! Zwischendurch schaute uns der Ausbilder bei der Arbeit zu und gab uns Tipps, wie wir bestimmte Arbeitsvorgänge optimieren können. Als dies nun geschafft war (das hat circa einen ganzen Tag gedauert), sollten wir eine Kunststoffplatte anfertigen, auf der der Würfel dann mit einer Kante platziert werden sollte (siehe Bild).

Alle Arbeitsschritte waren mit genauen Daten auf einem „Konstruktionsblatt“ festgehalten. Auch in welchem Winkel die Seiten der Kunststoffplatte und jede Seite des Würfels gefeilt werden sollten – nämlich im 45° Winkel. Generell war es ziemlich einfach, solch ein „Konstruktionsblatt“ zu lesen, denn die Angaben wurden deutlich hervorgehoben und die Betrachtungsweise des dort dargestellten Würfels waren deutlich erkennbar. Mir hat dieses präzise und gründliche Arbeiten sehr viel Spaß gemacht, da sich die Arbeit dann sichtlich ausgezahlt hat. Es hat zwar „ewig“ gedauert, aber nach zwei Tagen merkt man doch, dass das Produkt in seiner Genauigkeit ein Augenschmaus ist

Gerade mit den Azubis und den netten Ausbildern hat mir dieses Praktikum sichtlich zugesagt. Nach diesem Praktikum bin ich mir nun in meiner vorherigen Überlegung sicherer geworden, einmal Maschinenbau in einem dualen Studium studieren zu wollen.

Im Großen und Ganzen lässt sich also festhalten, dass das Praktikum immense Vorteile bietet, was den Einblick in die Arbeitswelt oder auch in die verschiedenen Berufsrichtungen angeht. Du weißt dann vielleicht auch – so wie ich – was du dir vielleicht einmal nicht – oder in meinem Fall eben schon -als Berufsziel vorstellen kannst. Und damit bist du ja auch schon um eine Erkenntnis reicher!

Was sind also die Vorteile eines Praktikums?

Speziell bei diesem und auch meinem ersten Praktikum in der 10. Klasse kann ich sagen, dass mir das in meiner Entscheidung, welche berufliche Richtung ich einmal einschlagen möchte, erheblich weitergeholfen hat, denn …

  • du erhältst Einblicke in verschiedene (wenn auch nur zwei – dafür aber große) technische Richtungen
  • du kannst Leute fragen, die schon „mitten drin“ sind und somit schon ein bisschen Erfahrung und Einblick haben
  • und selbst wenn du weißt, was du nicht machen willst bist du schon weitergekommen (!)

Also kann ich nun sagen, dass dieses Praktikum die richtige Entscheidung war. Und wenn du speziell bei Siemens ein Praktikum absolvieren willst, dann kannst du dort beruhigt hingehen, denn es ist alles bestens organisiert und du kannst immer fragen, wenn dir irgendetwas unklar ist.

Und für deinen Lebenslauf ist es auch ein Pluspunkt, wenn du vorweisen kannst, dass du schon einmal ein Praktikum gemacht hast ;).

Alexander Müller

Begonnen hat mein Praktikum bei Siemens in Moorenbrunn mit einer kurzen Führung über das Gelände und einem Abstecher ins hauseigene Café. Danach wurden mir durch meinen Betreuer, Fabian Botzel, die Kollegen der Abteilung vorgestellt und ein Überblick über den Aufbau von Siemens und die Aufgaben des Controllings gegeben. Diese Abteilung ist für die kaufmännische Betreuung und Überwachung für Projekte der IT-Sparte von Siemens zuständig.

Die Woche über habe ich hauptsächlich Infogespräche mit diversen Mitarbeitern gehabt, welche sehr interessant waren und einen Überblick über die diversen Aufgaben und Arbeitsfelder verschafften. Außerdem hatten viele der sehr freundlichen Kollegen gute Tipps zum Studium und zum weiterem Karriereweg. Ab und an erhielt ich Aufgaben wie zum Beispiel die Korrektur der Kostenstellen für eine Reihe von Projekten in dem dafür verwendeten Programm PlaCon. Außerdem hatte Fabian (welcher mir wie alle anderen Mitarbeiter am Anfang direkt das „du“ anbot) eine Werksführung im F80-Werk in Erlangen arrangiert, welche auch sehr spannend war. Auch durfte ich mehreren „livemeetings“, einer Art Skype-Konferenz von diversen Leuten aus verschiedenen Standorten, beiwohnen. Am Ende der Woche durfte ich noch eine Präsentation, welche ich über die Woche in Pausen vorbereitet hatte, vor dem Chef der Abteilung, Daniel Asbach, halten, welcher mir danach sehr gutes Feedback zur Präsentation und grundsätzlich zu meinem Auftreten und zu meinen Charakterstärken gab.

Insgesamt hat mir das Praktikum sehr gut gefallen und mir einen tollen Einblick in die Abteilung und grundsätzlich die Firma Siemens gebracht. Ich war begeistert von den freundlichen und offenen Mitarbeitern und gerade dem jungen Team aus meiner Abteilung, mit denen ich auch mittags in der Kantine essen war. Die kostenlose Verpflegung mit Essen und Kaffee hat mir auch sehr gut gefallen. Insgesamt kann ich dieses Praktikum für wirtschaftlich Interessierte absolut empfehlen und bedanke mich sehr herzlich bei Ihnen, Frau Neudert, für das Arrangieren des Praktikumsplatzes.

Felix Rösner

Praktikumsbericht
18.07.2016 – 22.07.2016
Siemens AG, Nürnberg-Moorenbrunn
Abteilung Produktmanagement und Marketing

Ich habe mein Praktikum bei Siemens in Moorenbrunn in der Produktmanagement und Marketing Abteilung absolviert. Nachdem mir der Arbeitsplatz gezeigt wurde konnte ich mich erst mal mit den Produkten (Industrielle Kommunikation) vertraut machen, die hier betreut werden. Danach wurden mir einige Add-Ins für PowerPoint erklärt und ich durfte einen Foliensatz, der technische Daten für neue Produkte enthielt überarbeiten.

Am darauf folgenden Tag wurde mir erklärt wie ein Netzwerk zum Beispiel zu Hause aufgebaut ist. Dies war für mich sehr hilfreich, da ich davor noch gar keine Ahnung hatte wie so ein Netzwerk funktioniert. Mit einer Computeranwendung zum Auswählen von Netzwerkkomponenten für die Industrie sollte ich mir dann die benötigten Produkte auswählen um das neu Erlernte zu vertiefen. Da sich dieses Programm noch in der Entwicklungsphase befand, konnte ich noch meine Meinung dazu abgeben was man noch verbessern könnte. Ich durfte außerdem bei Besprechungen für eine Broschüre sowie für einen Artikel in einer Zeitschrift mit dabei sein.

Am Tag darauf wurde es praktischer. Mir wurde ein kleines Modell eines Netzwerks gegeben und ich durfte die Firewall und Switches für bestimmte Szenarien einrichten. Dies hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich konnte viel Wissen mitnehmen.

In den letzten Tagen durfte ich bei weiteren (Fern-)Besprechungen beisitzen und habe hier erfahren können wie viel für ein Produkt eines so großen Unternehmens wie Siemens besprochen wird.

Zum Schluss wurde mir noch das FastConnect System zur einfachen Verkabelung erklärt und ich durfte es mit verschiedenen Stecker und Kabeln ausprobieren.

In dieser Woche konnte ich viele Eindrücke über das Arbeiten in einer Marketing und Produktmanagement Abteilung sammeln. Ich habe viel Fachliches gelernt, was mir später weiterhelfen wird. Die Arbeitsatmosphäre war richtig gut. Die Mitarbeiter waren sehr freundlich und hilfsbereit und teilten mir Tätigkeiten zu, die mir Spaß machten. Beim Mittagessen in der Kantine, das für mich kostenlos war, konnte ich auch einiges über die Kollegen erfahren.

Unterm Strich kann ich dieses Praktikum jedem ans Herz legen wenn er technisch interessiert ist und auch mal einen Blick in einen größeren Konzern werfen möchte.

Sebastian Weigelt

In der Zeit vom 18.07.2016-22.07.2016 habe ich im Rahmen der speziell dafür vorgesehenen Praktikumswoche unserer Schule ein Praktikum in der Kommunikation für die Division PD, der „Process Industries and Drives“ bei Siemens absolviert. Meine Ansprechpartnerin während dieser Zeit war Frau Simone Zender.

Vorab kann ich bereits mit eindeutiger Gewissheit sagen, dass es für mich eine äußerst spannende und bereichernde Woche war, in der ich sehr viel Neues gelernt habe und faszinierende Einblicke in die Abläufe und Prozesse in einem solch global agierenden Unternehmen gewinnen konnte.

Ich hatte die Gelegenheit in die vielfältige Welt des Berufsalltages einzutauchen. Außerdem konnte ich einen Vorgeschmack darauf bekommen, welche Pflichten und Verantwortung ein solcher Beruf mit sich bringt. Ein solcher Beruf erfordert nicht nur große Disziplin und Flexibilität, sondern auch gleichzeitig viel Kreativität und ein breitgefächertes Hintergrundwissen.

All diese immens wichtigen Dinge, die auch für das spätere Leben von grundlegender Bedeutung sind, habe ich innerhalb dieser Woche kennengelernt. Jeder meiner Kollegen hat diese Eigenschaften in sich vereint und sich jederzeit mit größtem Einsatz eingebracht, wenn es beispielsweise darum ging, eine Strategie zu erarbeiten, um ein Problem anzugehen und auch zu lösen.

Im weiteren Verlauf werde ich zunächst den Praktikumsverlauf und anschließend meine eigene Rolle als Praktikant erläutern und zum Abschluss meine daraus gewonnenen Erfahrungen und Eindrücke und die Bedeutung in Bezug auf meine zukünftige Berufswahl darlegen.

Ich habe schon immer gerne mit anderen Menschen auf vielfältige Art und Weise interagiert und kommuniziert. Die journalistischen Vorgänge und Zusammenhänge und vor allem die vielfältigen Wege der Kommunikation mit den Kunden bei Siemens kennenzulernen, war für mich eine interessante und aufschlussreiche Erfahrung.

Nun werde ich Ihnen den Verlauf des Praktikums und die vielfältigen Berufe, die ich kennenlernen durfte näherbringen, und meine daraus resultierenden Eindrücke und Erfahrungen schildern.

Mein einwöchiges Praktikum habe ich, wie bereits oben schon erwähnt, bei Siemens in der Kommunikationsabteilung CCPD für die Division PD geleistet. Hier kommunizieren die Mitarbeiter, wie schon im Namen angedeutet, die verschiedenen Businessziele und setzen diese so um, um sie schlussendlich erfolgreich an den Kunden zu bringen. Zu den Hauptaufgaben gehören neben der Planung zur kommunikativen Umsetzung von Businesszielen auch vielfältige PR-Aufgaben, wie beispielsweise die neuesten und heißesten News für die Siemens-Homepage zu verfassen. Man kann die CCPD auch als eine Art Schnittstelle oder Bindeglied zwischen den verschiedenen Divisionen ansehen, die der CCPD Businessziele liefern, die diese dann versucht durch verschiedene Strategien, planbar in die Tat umzusetzen. Beispielsweise werden bei einem Interview die Fragen, die von der Redaktion gestellt wurden an die CCPD geschickt und dort werden dann unter dem Aspekt der jeweiligen Businessziele die Antworten darauf verfasst. Auch werden sogenannte „heiße Interviews“, was bedeutet, dass ein Journalist eine Person direkt interviewt, von der Presseagentur verfasst, jedoch vor ihrer Veröffentlichung nochmals zur Kontrolle an die CCPD geschickt, um eventuell nochmals fehlerhafte Informationen zu korrigieren oder noch Zusatzinformationen hinzuzufügen. Auch wichtige Reden für beispielsweise Vorstandsmitglieder oder wichtige Präsentationen bei internationalen Events werden von der CCPD verfasst.

Das Angebot von Siemens zur Prozessindustrie sind Produkte und Lösungen zur Optimierung verschiedenster Prozesse in der Prozessindustrie. Unter der Prozessindustrie versteht man beispielsweise die Chemieindustrie, bei der bei der Produktion verschiedenste Prozesse bei der Herstellung vom Rohprodukt bis zum Endprodukt ablaufen. Die Siemenstechnologie gewährleistet, dass diese Prozesse stets geregelt und immer gleich unter dem Aspekt von nachhaltiger und sicherer Produktion ablaufen, um somit dem Kunden stets höchste Qualität anzubieten und zu gewährleisten.

Das absolute Highlight meiner Woche bei Siemens war die Teilnahme an einer Besprechung der Mitarbeiter zum Thema KPIs, bei der ich viele spannende Einblicke in die Funktionsweise der Abläufe bei Siemens gewinnen konnte und begann die komplexen wirtschaftlichen Zusammenhänge zu verstehen. Eine Größe in der Optimierung der Kommunikationsaktivitäten, die ich kennengelernt habe sind die sogenannten „Key Performance Indicators“, kurz KPI genannt. Diese werden dazu verwendet, um den Erfolg verschiedenster Strategien und Maßnahmen, die die CCPD erarbeitet hat, zu messen und zu optimieren. Ein solcher KPI ist beispielsweise im Bereich Social Media die Klickzahlen oder Likes bei verschiedenen Beiträgen.

Ein ebenfalls wichtiger Bestandteil der Aufgaben der CCPD ist die Öffentlichkeitsarbeit und die Kommunikation mit der Öffentlichkeit und den Politikern und den Parteien. Da Siemens ein weltweit einflussreiches und global agierendes Unternehmen, sowie einer der größten Arbeitgeber Deutschlands ist, haben die Entscheidungen im Unternehmen auch nachhaltige Auswirkungen beispielsweise auf den Arbeitsmarkt. Genau diese Prozesse in Worte zu fassen und den Politikern und den Menschen näherzubringen ist eine der Hauptaufgaben und von immenser Bedeutung, da die Kommunikation mit der Öffentlichkeit wichtig für das Ansehen des Unternehmens ist.

Ich konnte während meines Praktikums alle diese Geschäftsfelder kennenlernen und konnte während dieser Zeit viele Erfahrungen sammeln und falls ich eine Frage hatte erhielt ich jederzeit eine kompetente und informative Erklärung.

An meinem ersten Tag verstand ich noch nicht alle Abläufe und Zusammenhänge, jedoch stand mir jederzeit ein Kollege zur Verfügung, der mir jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stand. Im weiteren Verlauf der Woche bekam ich weitere spannende Einblicke und begann die Komplexität eines Großunternehmens zu verstehen. Eine meiner interessantesten Tätigkeiten war die Erstellung der Newsartikel für die Homepage, wo ich auch viele wichtige Erfahrungen in Bezug auf Journalismus gewinnen konnte, was für mich von besonderem Interesse war, da für mich in der Zukunft auch eine Karriere als Journalist in Frage kommen würde.

Abschließend kann ich sagen, dass es definitiv die richtige Entscheidung war, ein Praktikum bei Siemens und dort in der Kommunikation zu machen, da ich vor allem viele wertvolle Erfahrungen und Einblicke gewinnen konnte, die in der Zukunft von immensem Vorteil sein können und ich mir nun in meiner Berufswahl Klarheit verschaffen konnte. Ich konnte zu jeder Zeit gut mit meinen Kollegen zusammenarbeiten und das Arbeitsklima war sehr angenehm. Jeder half sich gegenseitig, wo es nur ging und arbeitete Hand in Hand zusammen. Während dieser Zeit kamen mir meine Kollegen mehr wie eine große Familie vor, als nur Arbeitskollegen.

Ich kann jedem nur empfehlen, ein Praktikum bei Siemens zu absolvieren, da man nicht nur sehr viel lernt und wichtige Erfahrungen machen kann, sondern da man zusätzlich noch sehr viele neue nette Leute kennenlernt, die gleichzeitig auch von der fachlichen Seite her sehr kompetent sind und einem stets mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Manuel Schöpfer, Klasse 10d

Ich habe ein einwöchiges Praktikum vom 18.07-22.07.2016 bei Siemens absolviert, dabei durfte ich in den Bereich vom Online Support schnuppern. Ich wurde gleich von Anfang an sehr freundlich empfangen. Dann durfte ich mich die ersten 2 Tage in die Programmierung von einer LOGO! einarbeiten. Bei Fragen hatte ich immer einen Ansprechpartner, der mir alles beantwortet hat. Am dritten Tag hatte ich ein Angebot zum Fußballspielen bekommen, nachdem sie in meinem Lebenslauf gesehen haben, dass ich Fußball spiele. Dieses habe ich dann angenommen und habe mit ein paar Mitarbeitern von Siemens Mittwochmorgen Fußball gespielt. Daraufhin habe ich dann eine Einweisung der HMI’s bekommen und konnte eine Programmierung visualisieren, das heißt ich konnte das Programmierte auf einer Art „Tablet“ umsetzen und anschauen.

Am vierten Tag habe ich die Programmierung verlassen und sollte mit deren Internetseite ein paar Fragen beantworten, damit sie sehen konnten wie neue Kunden auf der Seite vorgehen . Anschließend wurden mir das Forum auf der Seite vorgestellt und die App, welche die Internetseite auf mobilen Geräten vereinfacht darstellt.

Am letzten Tag durfte ich mich nochmals mit dem Programmieren auseinandersetzen, und zwar habe ich dann Automatisierungsaufgaben zu einem Haus programmiert.

Anzumerken ist, dass wir immer in den Mittagspausen gemeinsam in der Kantine gegessen haben, dabei ist man auch meistens mit Mitarbeitern in interessante Gespräche verwickelt worden.

Insgesamt war es ein sehr interessantes Praktikum, welches vor allem für Informatikbegeisterte geeignet ist. Was auch zu erwähnen ist, dass alle Mitarbeiter sehr freundlich waren und man sich gleich wohlgefühlt hat.

Felix Schwarting