Musik

Musik2019-03-11T19:51:42+01:00

Lehrkräfte im Fach Musik

OStRin Martina Baumann
StRin Tabea Gies
OStRin Bettina Miegler- Warmuth

Geigen-/Bratschenunterricht: Eugen Hubert
Fachbetreuerin: OStRin Martina Baumann

Wahlfächer Musik

Die Anmeldung zu den Wahlfächern erfolgt immer am Anfang eines Schuljahres. Nach Absprache mit der Lehrkraft können die Schülerinnen und Schüler auch im laufenden Schuljahr eintreten.

In diesem Schuljahr können folgende Wahlfächer angeboten werden:

Chor der Unterstufe: Bettina Miegler-Warmuth
Chor der Mittelstufe: Tabea Gies
Vokalensemble der Oberstufe: Martina Baumann
Orchester: Martina Baumann
Big Band: Tabea Gies
Geigenmafia (5./6. Klassen): Martina Baumann

Musik am Leibniz – Pflicht und Kür

Musik ist prägender Bestandteil aller Kulturkreise, die Beschäftigung mit Musik somit wesentlicher Baustein einer umfassenden Bildung.

Am Leibniz Gymnasium wird im Rahmen des Musikunterrichts in den Klassen immer wieder die aktive Auseinandersetzung mit Musik gefordert und gefördert. Musik ist nicht reines Lernfach, sondern ein Fach, in dem auf vielfältige Weise mit der eigenen Stimme, mit Körperinstrumenten und mit dem schuleigenen Instrumentarium Erfahrungen gemacht werden können.

Vor allem während des zweistündigen Musikunterrichts in der Unterstufe werden die Schülerinnen und Schüler auf vielfältige Art und Weise auf das gemeinsame Erkunden der stimmlichen Möglichkeiten und das gemeinsame Musizieren herangeführt. So können die Schüler z.B. mit den vielfältigen Percussioninstrumenten und auf dem neu konzipierten Percussionplatz Erfahrungen mit elementaren und komplexen Rhythmen machen. Ab der 7.Jahrgangsstufe gibt es die Möglichkeit auf schuleigenen Instrumenten erste Versuche mit Drum-Set, E-Bass und E-Gitarre zu machen.

In der Oberstufe steht die ästhetische Bildung im Vordergrund. Musik als Fach in dem die Sensibilität des Hörens verstärkt werden soll. Die Schüler können sich für eine mündliche Abiturprüfung im Fach Musik entscheiden, oder – sofern sie zusätzlich ein Musikinstrument oder Gesang wählen – eine kombinierte schriftlich-praktische Abiturprüfung ablegen.

Die größten Erfolge im aktiven Musizieren lassen sich freilich in den Wahlfächern erzielen. Für die Fünft- und Sechstklässler wird ein Einstiegskurs Violine angeboten – die Geigenmafia. In der kleinen Gruppe können die Schüler austesten, ob das vielseitige Streichinstrument Violine zu ihnen passt. In den Schulchören (Unterstufenchor, Klasse 5 – 7; Chor der Mittelstufe, Klasse 8-10 und Vokalensemble der Q11/12), im Schulorchester (alle Jahrgangsstufen), aus dem auch das Instrumentalensemble der Oberstufe hervorgeht, der Big Band und den instrumentalen Wahlfächern Kontrabass und E-Bass wird kontinuierlich am gemeinsamen Ziel, dem öffentlichen Auftritt, z.B. in einem der beiden Schulkonzerte oder den kammermusikalischen „Bühne frei in 18c“-Konzerten gefeilt. Aus einzelnen Stimmen erwächst nach und nach in intensiver Probenarbeit ein musikalisches Ganzes. Hier wird neben der Musikalität auch langfristiges Arbeiten und das Zusammengehörigkeitsgefühl von Schülern aus verschiedenen Jahrgangsstufen gefördert. In Probenphasen wird die kontinuierliche Ensemblearbeit noch besonders intensiviert.

Der größte Lohn für die jungen Musiker ist dann der in den letzten Jahren immer zahlreicher gewordene Zuspruch des Publikums.

M. Baumann

Konzerte

Musicalgala

25. Oktober 2018|

Das Leibniz-Gymnasium sucht den Superstar! Castingshows sind mittlerweile ein fester Bestandteil der Medienwelt, ihr Erfolg ist enorm. Bei der Musicalgala [...]

Exkursionen

Workshops

Musicbox

Die frischgebackene Abiturientin Anna Schuster hat ein besonderes Hobby: In ihrer Freizeit komponiert sie ihre eigene Musik. Im Folgenden erzählt sie, wie „Aetas aestatis“, ein Sonatensatz für Violine und Klavier, entstanden ist.

Für mich war es eigentlich immer selbstverständlich, auch eigene Musik zu schreiben. Tatsächlich habe ich schon im Kindergarten- bzw. Grundschulalter kleinere Melodien erfunden. Seit ich vor 3 – 4 Jahren angefangen habe Gitarre zu spielen und dazu zu singen, habe ich auch immer wieder eigene Lieder geschrieben, zunächst vor allem mit eigenen deutschen Texten, dann immer mehr auf Englisch. Eine Freundin von mir schreibt englische Gedichte, von denen ich auch schon einige vertont habe.

Außerdem spiele ich seit gut 3 Jahren wieder Klavier und habe ziemlich bald angefangen, kleinere Stücke zu improvisieren und zu komponieren.

Meine Stücke entstehen im Normalfall aus der Improvisation am Klavier. Dabei spielt meine linke Hand eine einfache Begleitung und die rechte Hand versucht, dazu passende Melodien zu finden. Wenn mir eine Melodie und eine Harmonie besonders gut gefällt, behalte ich sie bei, wiederhole sie und versuche davon ausgehend das Stück weiter zu bringen. So finde ich mit der Zeit weitere Themen, die ich mit dem Hauptthema abwechseln lasse.

Am Anfang war es für mich sehr schwierig, die Musik anschließend aufs Papier zu bringen. Ich habe dann angefangen mit einem Notensatzprogramm zu arbeiten, das mir die Stücke vorspielen kann. So kann ich hören, ob alles stimmt und am Ende den Rhythmus oder den Melodieverlauf verbessern.

Nach vielen Instrumentalstücken für Klavier war „Aetas aestatis“ das erste Stück, in dem ich mit der Violine ein Instrument verwendet habe, das ich selbst nicht spiele. Hier war es für mich schwierig, eine passende Klavierbegleitung zu finden. Ich hatte das Stück ursprünglich nur für Klavier geschrieben, die rechte Hand hat dabei die Melodie, die man jetzt von der Geige hört, gespielt. Nun musste ich eine andere Stimme für das Klavier finden, was für mich eine ungewohnte Aufgabe war.

An „Aetas aestatis“ habe ich von den ersten Anfängen bis zur Fertigstellung der Begleitung etwa drei Wochen lang gearbeitet. An manchen Tagen hatte ich einen Einfall nach dem anderen, an anderen wusste ich überhaupt nicht, wie es weiter gehen sollte. Manchmal komme ich aber auch nach mehreren Monaten auf eine alte Komposition zurück und habe auf einmal ganz neue Ideen. Man könnte also sagen, dass ein Stück nie richtig fertig ist und man immer noch etwas verbessern oder weiterführen kann.

Inzwischen bin ich etwas offener in der Besetzung, ich habe ein kurzes Streichquartett geschrieben und überlege sogar, Stücke für ein ganzes Orchester zu komponieren. Besonders reizvoll finde ich zurzeit Besetzungen aus mehreren Melodieinstrumenten, wie zum Beispiel Streicherensembles. Es gefällt mir, wie aus jeder einzelnen Stimme, die jedes Instrument für sich trägt, ein harmonischer Zusammenklang entsteht. Allerdings sind solche Stücke auch aufwändiger zu komponieren: Harmonik und Melodie müssen auf die Instrumente verteilt werden und weitere Stimmen geschrieben werden. Das mache ich meistens auch mit einem Notensatzprogramm, weil ich erst einmal ausprobieren möchte, wie die einzelnen Stimmen zusammen klingen und so noch leicht etwas ändern kann.

Für mich ist die Komposition ein Hobby geworden, das mir sehr viel Spaß macht, und es ist ein wirklich tolles Gefühl, seine eigene Musik spielen und hören zu können. Deshalb möchte ich zum Schluss eine Ermunterung an alle Schülerinnen und Schüler loswerden, selbst kreativ zu werden und auszuprobieren, eigene Musik zu schreiben – es lohnt sich!

Anna Schuster