Mathematik
Aktuelles
Aktuell besteht die Fachschaft Mathematik aus folgenden Lehrkräften:
Frau Bachhuber (1. Fachschaftsleitung Mathematik), Frau Haselmann, Frau Bibelriether, Frau Eckstein, Herr Fritz, Herr Fieber, Herr Gleiß, Herr Guist, Herr Hampel, Frau Hauenstein (2. Fachschaftsleitung Mathematik), Frau Hellmich, Frau Hirschmann, Frau Lang, Frau Meier, Frau Nemeth, Frau Neudert, Frau Nordhardt, Herr Dr. Puhlmann (Seminarlehrer Mathematik), Herr Rupprecht, Frau Schmogrow, Frau Streil, Herr Teubert
Als Lehrwerk wird der Band Lambacher Schweizer (Klett-Verlag) verwendet.
Für besonders interessierte Schülerinnen und Schüler bietet der Mathe-Plus-Kurs bei Herrn Rupprecht spannende Themen aus der wunderbaren Welt der Mathematik.
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Preisverleihung Nuss der Woche 2026
In diesem Jahr feiert das Leibniz-Gymnasium in Altdorf ein großes Jubiläum: Tatsächlich gibt es die Schule schon seit 75 Jahren. In mehr als der Hälfte davon (genauer gesagt seit 38 Jahren) findet und fand zwischen [...]
Mathematik-Olympiade
Bei der Mathematikolympiade hatten wir in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung: 39 Schülerinnen und Schüler nahmen an der ersten Runde teil, bei der die Aufgaben zu Hause bearbeitet werden mussten. Davon qualifizierten sich 12 für die [...]
Mathe im Advent 2025
Im Jahr 2025 nahmen insgesamt 7 Klassen am Klassenwettbewerb von Mathe im Advent teil. Vom 1. bis 24. Dezember beschäftigten sich viele Schülerinnen und Schüler der Klassen 5f, 6a, 6b, 6d, 6f, 7d und [...]
Känguru Wettbewerb
Am 20.März 2025 fand wieder der internationale Känguru-Wettbewerb statt. Insgesamt nahmen 331 Kinder unserer Schule am Wettbewerb teil: Alle 5. und 6.Klassen, sowie 30 Kinder aus den Jahrgängen 7 bis 10. Drei von ihnen erreichten [...]
QuaMath
Nach zweijähriger erfolgreicher Teilnahme des Schulteams unserer Schule am QuaMath-Programm wurde unserer Schule zum Schuljahr 2026/2027 das Prädikat „QuaMath-Schule“ verliehen.
Mit der Teilnahme an der ländergemeinsamen Fortbildungsinitiative QuaMath (Unterrichts- und Fortbildungs-Qualität in Mathematik entwickeln) setzen wir uns gemeinsam mit vielen weiteren bayerischen Schulen für einen qualitätsvollen und nachhaltigen Mathematikunterricht ein. Unsere Mathematiklehrkräfte arbeiten in Schulnetzwerken zusammen, entwickeln ihren Unterricht kontinuierlich weiter und orientieren sich dabei an den folgenden fünf Prinzipien für qualitätsvollen Mathematikunterricht: Verstehensorientierung, kognitive Aktivierung, Durchgängigkeit, Kommunikationsförderung sowie Lernenden-Orientierung und Adaptivität. So erweitern wir die Grundlagen dafür, dass unsere Schülerinnen und Schüler Mathematik nachhaltig verstehen und mit Freude lernen können.

Grundwissen & Ferienübungen
Hilfreiche Programme für den Mathematikunterricht
Merkhilfe
Im G9 ersetzt das „Dokument mit mathematischen Formeln“ (Formelsammlung) die Merkhilfe als Hilfsmittel bei Leistungsnachweisen (ab Jgst. 10) und in der Abiturprüfung.

Mathematischer Schülerwettbewerb für die Schülerinnen und Schüler der Unterstufe (Jgst. 5., 6., 7.) des Leibniz-Gymnasiums
Die „Nuss der Woche“ ist eine Knobelaufgabe, die in den Schulwochen zwischen Fasching und Pfingsten jeweils am Mittwoch verteilt wird und von den Schülerinnen und Schülern bis zum darauffolgenden Mittwoch (vor der 1. Stunde) gelöst werden kann. Mit ein paar originellen Ideen, ein bisschen logischem Denken und etwas Ausdauer sollten die Nüsse gut geknackt werden können. Selbstverständlich dürfen auch alle mathematischen Tricks verwendet werden.
Für die Besten jeder Jahrgangsstufe gibt es dann tolle Sachpreise.
WO gibt es die „Nuss der Woche“?
In der Schule werden die Nüsse in den Marktplätzen A0 und B0 (je am schwarzen Brett) in ausgedruckter Form zur Mitnahme bereitgestellt. Natürlich können alle Knobelfans auch von zu Hause aus auf die Aufgaben zugreifen: Entweder gehen sie dazu in den Mebis-Nuss-Kurs (in dem alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5, 6 und 7 eingeschrieben sind) oder finden sie ganz bequem hier auf die Homepage (s.u.).
WO werden die geknackten Nüsse abgegeben?
Die Schülerlösungen (bitte mit Namen und Klasse versehen) können in den Nussbriefkasten, der sich im Marktplatz A0 links von der Scheibe zum Klassenzimmer A0.07 befindet, oder auch digital im Mebis-Nuss-Kurs abgegeben werden.
Die Abgabefrist ist bei beiden Varianten jeweils der Mittwoch nach Herausgabe der Aufgabe (Vor der 1. Stunde).
WIE wird die geknackte Nuss weiterverarbeitet?
Natürlich werden alle abgegebenen Lösungen korrigiert und bestenfalls mit fünf Punkten pro Nuss bewertet. Das Sammeln der Punkte lohnt sich, denn nach Abschluss des Wettbewerbes erhalten die besten Nussknacker Urkunden und spannende Preise! Wer weiß, vielleicht wird auch die erfolgreichste Klasse mit einem Klassenpreis belohnt?
Die Lösungen zu den Nüssen werden nach dem Abgabetermin auf der Homepage, im Mebiskurs und als Aushang in den Marktplätzen A0 und B0 veröffentlicht.
Aufgaben und Lösungen
Wettbewerbe
Die Teilnahme an folgenden wird angeboten:
- Landeswettbewerb Mathematik
- Bundeswettbewerb Mathematik
- Mathematik-Olympiade
- Känguru-Wettbewerb
- Nuss der Woche
- Mathe im Advent
Leibniz
Leibniz betrachtete die Wissenschaft als eine Einheit. Seine Erkenntnisse in der Integralrechnung, die Theorie der unendlichen Reihen, seine neuartige Geometrie, die Theorie der Kombinatorik, die Vorstellung über die Grundlagen der Mathematik und die Wahrscheinlichkeitsrechnung entwickelten sich in enger Verbindung mit seinen philosophischen Ansichten.
Die Philosophen des 17. Jahrhunderts arbeiteten in der Regel entweder eine neue Substanztheorie aus oder sie entwickelten die Atomtheorie nach neuzeitlichen Maßstäben weiter. Leibniz befriedigte keine dieser Auffassungen. Er nennt die Philosophie der Atomisten eine „faule“ Philosophie, da diese Auffassung, welche die Atome als letzte Bausteine ansieht, die lebendige, sich verändernde Welt nicht tiefgründig genug analysiere. Entgegen atomistischer Zeit- und Raumauffassungen, die diese Existenzformen der Materie mit einem leeren Gefäß vergleichen, vertritt Leibniz eine dialektische Konzeption, in der Raum und Zeit Ordnungsbeziehungen in der materiellen Welt sind. Der Raum ist die Ordnung der zur gleichen Zeit existierenden Dinge, die Zeit die Ordnung ihrer kontinuierlichen Veränderungen.
LEIBNIZ SPRICHT ÜBER ZAHLEN AUS DEM GEIST DER RELIGION
Durch die geistige Auseinandersetzung mit der Religion, insbesondere mit dem Yijing-Orakel, das besagt, dass das Universum, die Erde und das All nach Gewicht, Maß und Zahl gezeugt sind, ist es Leibniz möglich ein neues Zahlensystem zu entwickeln. Die Zahl in ihrer metaphysischen Grundgestalt und die Arithmetik als Statik des Universums enthüllen die Kräfte aller Dinge. Für Leibniz gilt die Devise: „Ohne Gott ist nichts.“ Deshalb setzt er für Gott die Eins und für das Nichts die Null. Gleichzeitig untersucht er die Sprache und stellt fest, dass sie ständig Fehler zulässt. Dadurch entstehen enorme Verständigungsprobleme, die über kurz oder lang zu Konflikten führen.
Leibniz setzte als Ziel seiner Forschungen die Lösung dieser Konflikte. Er meinte erkannt zu haben, dass unser Denken eigentlich ein Rechenvorgang sei, womit sich der Kreis zur Religiosität und jener von Gott und Nichts, von 1 und 0, schließt. Konsequenterweise versuchte er eine sichere logische Symbolsprache zu entwickeln (‚matesis universalis‘). Hieraus entstand das Dualsystem, welches in der Natur und Philosophie kein Vorbild hatte.
Es bildet die operationale Grundlage der modernen Computertechnik. Außerdem erkannte Leibniz, dass man jedem Gegenstand eine charakteristische Zahl beilegen kann, ähnlich den arithmetischen Zeichen für die natürlichen Zahlen. Damit, so Leibniz, wollte Gott uns zeigen, dass unser Verstand noch ein weit tieferes Geheimnis birgt, von dem die Arithmetik nur ein Schattenbild ist.






